Fortschritts Koalition

Wer es glaubt wird selig

Der Herr Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr wird nach 5 Jahren

Nie- Wiederkehr

heißen und ebenso in der Versenkung verschwunden sein wie Frau Vizebürgermeisterin Birgit Hebein.

Michael Häupl hat die Grünen und da vor allem Birgit Hebein, an die Wand laufen lassen und nun ist Michael Ludwig an der Reihe das mit den NEOS zu machen.

Bildung ist ein Minenfeld auf dem man sehr leicht auf eine der vielen Minen steigt. Das haben in Wien und im Bund weder die Schwarzen, die Roten noch die Grünen geschafft. 

Ein echtes Selbstmordkommando, und Herr Christoph Wiederkehr ist dafür kaum die geeignete Person. Keine besondere Ausstrahlung, kein Charisma und rhetorisch auch nicht gerade eine Leuchte. Man könnte Wetten abschließen wer von den „Bildungsbeauftragten“ ihn als erstes abschießt.

Blue Baloo

Ein neues Mitglied unseres Hauses

*03.November 2020

Eine etwas ungewöhnliche Farbe für ein Auto, so ungewöhnlich wie der Besitzer auch. Aber freundlich und aufgeschlossen. Baloo hat viele neue Features die das Fahren angenehmer machen doch grundsätzlich ist das Fahrgefühl wie es beim Postkastl eben auch war. Man steigt fast hinauf und nicht hinein, es gibt viele große Fenster mit einem guten Überblick. Man sitzt höher und übersieht die Straße vor einem besser. Mal abgesehen von weiteren technischen Spielereien, sind besonders die in den Außenspiegeln befindlichen Warnlichter für die toten Winkel eine echte Verbesserung. 

Nun soll er für die nächsten fünf Jahre mein guter Begleiter sein und mich gut und sicher durch die Landschaft bewegen. Ich freue mich schon drauf und habe ihn schon in mein Herz geschlossen.

11.November 2020

Wie jedes Jahr der Tag von St. Martin

Ich bin als Kind mit den anderen gerne mit der Laterne von Haus zu Haus gezogen und wir haben das Lied gesungen. Wir wurden überall freundlich empfangen und beschenkt. Ein Ereignis an das ich mich gerne zurück erinnere und dass bis heute einen Eindruck auf mich gemacht hat. Schade das es nun durch Völlerei mit Gänsen und dem Karnevalbeginn aus der Mode gekommen ist. Wann werden die Menschen wieder zur Gemeinsamkeit, dem Respekt gegenüber dem anderen und zur Hilfsbereitschaft zurückkehren?

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Mein Licht ist schön, könnt ihr es sehn? 

Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Ich trag mein Licht, ich fürcht mich nicht. 

Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Der Martinsmann, der zieht voran. 

Rabimmel, rabammel, rabumm.

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht. 

Rabimmel, rabammel, rabumm.

Das Postkastl

Eine Reminizenz nach Rainhard Fendrich

Abgemeldet und „nackt“ steht er nun beim Händler

*25.03.2015 † 03.11.2020

Jetzt sitz i wieder do un bin alla
Wie host mia des nur antuan können
I trau mi gar ned ins Kaffeehaus ume
Weu sa si wieder o’haun täten über mi, die Gsichter
Immer war i nur da Depperte, da Blede

Aber wie i auf amoi mit dir daherkommen bin
Do is eahnen die Lad’ obeg’flogn, da ham’s g’schaut
Neidisch san’s g’wesn
Vom erschten Augenblick an hab i g’wusst, dass neidisch war’n
Aber du hast mir g’hört, mir ganz allan!

Gestern hat mi’s Glück verlassen
Du liegst am Autofriedhof draußen
Dabei warst du doch immer ois für mi
I kann ma’s wanen net verbeißen
Wos warst du für a haßes Eisen
Und überblieb’n is nur a Havarie

Trinkgeld – Zahlen, bitte!

Die schlimmste Entscheidung ist Unentschlossenheit.

Wahre Dankbarkeit, so sagt der Volksmund, lässt sich mit Worten nicht ausdrücken. Aber sie lässt sich mit Geld ausdrücken, jedenfalls dann, wenn man Trinkgeld gibt: Guter Service ist immer einen Extrabetrag für den Bedienenden wert – und das weltweit. Auf den ersten Blick ist so ein Trinkgeld also eine anreizkompatible Veranstaltung: Die Bedienung weiß, dass von der Qualität ihrer Arbeit auch ein Teil ihres Einkommens abhängt, und strengt sich dementsprechend an. Somit sichert Trinkgeld respektive die Aussicht darauf dem Kunden eine freundliche Bedienung und einen guten Service.

Das klingt einleuchtend, erklärt aber lediglich, warum Stammgäste Trinkgelder geben: Hier weiß die Bedienung zuverlässig, dass diese auch das Trinkgeld geben, das sie versprechen, da sie dies bei ihren bisherigen Besuchen mehrmals bewiesen haben. Gibt ein Stammgast einmal kein Trinkgeld, ist die Bedienung gewarnt und wird ihn das nächste Mal nicht mehr so freundlich und prompt bedienen, was auch wiederum der Stammgast weiß. Die wiederholten Besuche der Stammgäste sind damit eine vertrauensbildende Maßnahme, mit deren Hilfe die Idee des Trinkgeldes als Anreiz für einen besseren Service funktioniert.

Bei einem wildfremden Gast, der vielleicht nur ein einziges Mal kommt, funktioniert das nicht: Hier muss sich die Bedienung immer fragen, ob dieser denn wirklich auch ein Trinkgeld geben wird. Eigentlich muss er das nicht – wer ein Restaurant, eine Gaststätte nur ein einziges Mal besucht, tut am besten so, als würde er Trinkgeld geben, ergaunert sich damit den besseren Service und geht dann ohne Trinkgeld. Das wiederum kann sich ja auch die Bedienung ausrechnen und wird sich nach diesen einfachen Überlegungen keine Mühe geben – sie weiß ja im Voraus, dass der Gast kein Trinkgeld geben wird. Damit steht man vor einem theoretischen Dilemma: Anhand dieser einfachen Überlegungen ist klar, dass eine Trinkgeldsitte eigentlich nur bei Stammgästen Sinn macht. Aber wieso geben auch Menschen ein Trinkgeld, die keine Stammgäste sind und das Lokal vielleicht nie wieder betreten? Hierzu bieten sich verschiedene Erklärungsansätze:

Die Erklärung des Trinkgeldrätsels sieht im Trinkgeld eine Versicherung gegen zu gierige Restaurantbesitzer: Das bis zum Schluss ausstehende Trinkgeld sichert, dass der Gast sein Essen oder Getränk ganz in Ruhe einnehmen kann, ohne dass man ihn drängt, den Tisch rasch für den nächsten Gast freizumachen. Hier erfüllt das Trinkgeld eine Schutzfunktion für den Gast gegenüber dem Besitzer einer Gaststätte. 

Darüber hinaus kann die Trinkgeldkonvention dazu beitragen, dass die ganz schlechten Bedienungen diesem Job fernbleiben: Wer von sich selbst weiß, dass er eine schlechte Bedienung ist, kann sich ausrechnen, dass er in diesem Job nicht sonderlich reich werden kann. Also verzichtet er darauf, Kellner zu werden, und die Trinkgeldkonvention führt dazu, dass nur diejenigen diesen Beruf ergreifen, die darin auch eine Berufung sehen. Beide Ideen klingen plausibel, lösen aber nicht das grundsätzliche Problem der Trinkgeldökonomie: Die Konvention, Trinkgelder zu geben, ist offenbar für alle Beteiligten vorteilhaft, aber sie erklärt nicht, wie sich die Sitte, Trinkgelder zu geben, etablieren konnte und warum wir alle uns daran halten.

Das Problem ist klar: Auch wenn alle Kunden wissen, dass diese Konvention für alle sinnvoll ist, so gibt es doch für den Einzelnen Anreize, dagegen zu verstoßen. Man bekommt den guten Service, weil die Bedienung auf ein Trinkgeld spekuliert, spart sich dann aber das Trinkgeld – ein klassisches Trittbrettfahrerproblem beziehungsweise ein Gefangenendilemma. Halten sich alle an die Konvention, so geht es allen besser, da aber für den Einzelnen immer ein Anreiz besteht, sich nicht an die Konvention zu halten – also kein Trinkgeld zu geben -, kommt diese Konvention nicht zustande und es geht allen schlechter, weil der Service ohne Trinkgelder eben schlechter wird. Solange jeder weiß, dass dieses Trittbrettfahrerproblem besteht, wird sich eine Trinkgeldkultur nicht etablieren.

Aber vielleicht gibt man Trinkgelder auch aus anderen Gründen, beispielsweise aus Sympathie und Empathie: Menschen sind empathisch, und ein höheres Einkommen der Bedienung schafft bei ihnen einen zusätzlichen Nutzen – man will aus Sympathiegründen, dass die Bedienung ein höheres Einkommen hat. Diese Idee passt zu einigen empirischen Trinkgeldbefunden: So weiß man, dass die Höhe des Trinkgeldes zunimmt, wenn die Bedienung sich mit ihrem Namen vorstellt, wenn sie die Namen der Gäste sagt (die sie vom Kreditkartenbeleg kennt) oder wenn sie die Gäste leicht berührt – alles Maßnahmen, welche die Verbundenheit zwischen dem Gast und der Bedienung verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass der Gast das Wohlbefinden des Kellners auch ein Stück weit zu seiner eigenen Angelegenheit macht – und höhere Trinkgelder gibt. Aber vielleicht geben wir auch aus menschlicher Schwäche Trinkgelder: Der Gast will mit seiner Handlung Anerkennung und Respekt einheimsen, deswegen gibt er Trinkgeld.

Diese Idee deckt sich mit der Beobachtung, dass Gäste dann hohe Trinkgelder geben, wenn die Bedienung gut aussehend ist und deren Anerkennung wir verstärkt suchen.

Eindeutig lässt sich das Trinkgeldrätsel also nicht lösen. Den Bedienungen kann das egal sein, solange die Gäste nicht allzu knauserig sind, und den Gästen kann es egal sein, solange der Service stimmt. Ab und an kann man Dankbarkeit eben auch in Münzen ausdrücken.

Ansprache am Nationalfeiertag 26.Oktober 2020

Ich kann nur hoffen das alle mitmachen, derzeit gibt es zu viele Idioten

“Meine Damen und Herren!

Sie alle wissen und sehen es stündlich in den Nachrichten, die Corona Krise hat unser Land erreicht. Sie ist eine ernsthafte Herausforderung für uns, für unsere Familien, für unsere Gesellschaft, für unsere Wirtschaft, für unseren Zusammenhalt. Und ja, das verunsichert.

Manche von Ihnen fragen sich in diesen Tagen verständlicherweise: Können wir das überhaupt schaffen? Manche von Ihnen fragen sich ebenso verständlich: Ist es wirklich so schlimm? Betrifft mich das überhaupt?

Nun, meine Damen und Herren, ich stehe heute hier, um Ihnen zu sagen: Ja, wir befinden uns in einer ernsten Situation. Die Corona Krise betrifft uns alle. Und sie schneidet tief in unseren Alltag ein. Und wir alle können etwas tun. Ganz konkret. Indem wir ernst nehmen, was die Bundesregierung und die Expertinnen und Experten empfehlen. Indem wir auf uns achten. Und auf andere.

Im Augenblick geht es darum, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem weiter funktionieren kann. Denn wenn die Krankenhäuser überlastet sind, weil zu viele gleichzeitig erkranken, geraten unsere Verletzlichsten in Gefahr. Aus Respekt für unsere ältere Generation, gesundheitlich Geschwächte, Kranke und deren Wohlergehen bitte ich Sie eindringlich: Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Notwendigste. Nur so können wir die Verbreitung der Viren verlangsamen. Ihre heutige Rücksichtnahme kann morgen das Leben Ihrer Liebsten retten!

Bitte achten Sie darauf, dass Sie ihre Hände waschen. Und versuchen Sie, Ihr Gesicht nicht zu berühren. Lassen Sie doch vorübergehend das Hände schütteln. Ich mach das jetzt schon länger nicht mehr! Winken Sie einander als Begrüßung zu oder lassen Sie sich was anderes einfallen. Ich mach das zum Beispiel so. Ja, es darf sogar ein bisschen Spaß machen.

Meine Damen und Herren. Wir alle haben jetzt auch praktische Sorgen. Wer schaut auf mein Kind, wenn kein Unterricht mehr stattfindet? Was kann ich tun, damit es den Eltern bzw. Oma und Opa gut geht? Wie geht es mit meinem Geschäft, meinem Arbeitsplatz weiter? Wie komme ich über die Runden? Wir Menschen haben die Eigenschaft und die Gabe, uns schnell auch an plötzliche Veränderungen anzupassen. Diese Eigenschaft wird uns auch jetzt helfen und hoffentlich auf dem kürzest möglichen Weg wieder aus dieser Krise herausführen. Aber es wird für uns alle eine große Herausforderung sein. Für uns alle.

Meine Damen und Herren, ausdrücklich möchte ich allen danken, die in den letzten Wochen schon zielstrebig an der Überwindung dieser Lage gearbeitet haben. Ich danke den Regierenden, allen voran Bundeskanzler Sebastian Kurz, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer, die ruhig, umsichtig und angemessen agieren. Ich danke den Politikerinnen und Politikern aller Parteien, insbesondere auch der Opposition, die jetzt zusammenhalten.

Ein herzliches Danke an alle Menschen in den medizinischen und pflegenden Berufen. Sie müssen jetzt Großes leisten. Ein Danke an alle Lehrerinnen und Lehrer und Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen, die unschätzbare Arbeit leisten. Danke an alle Einsatzkräfte, insbesondere den Polizistinnen und Polizisten, die jetzt Urlaubssperre haben. Danke an die Wirtschaft und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Danke an die großen Betriebe und die Klein- und Mittelbetriebe, an alle Beschäftigten, alle Mitarbeiterinnen und deren Angehörigen. Danke, dass Sie alle die für Sie schwierigen Maßnahmen mittragen.

Danke an alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Zivilgesellschaft. Danke auch an alle Kinder und Jugendlichen für ihre Geduld und Mithilfe. Danke an die Kulturschaffenden für Ihr Verständnis, dass Vorstellungen abgesagt werden müssen. Und danke auch an alle Journalistinnen und Journalisten. Sie sorgen dafür, dass wir alle sachlich und seriös auf dem Laufenden gehalten werden.

Danke an alle, die jetzt in Heimquarantäne sind, an alle, die jetzt ihre familiären Kontakte reduzieren. Und Danke an die Menschen im Paznauntal und in St. Anton. Danke für Ihre Geduld und Ihr Verständnis. Sie tun das Richtige. Danke an Sie, meine Damen und Herren, die in Österreich leben, Danke dafür, dass Sie mithelfen.

Meine Damen und Herren. Wir müssen jetzt gemeinsam durch diese Situation durch. Und je mehr wir jetzt zusammenhelfen, je besser wir jetzt zusammenarbeiten, desto schneller werden wir diese Situation gemeinsam meistern. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch das schaffen, wie wir schon vieles in unserem Land gemeinsam geschafft haben. Also, schauen Sie bitte auf sich. Und gemeinsam schauen wir auf unser Österreich. Danke.” 

(Übermittelt via APA)

Unsterblich werden im Zeitalter künstlicher Intelligenz.

Du bist unsterblich sagt der Tod

Irgendwann gab es diesen Moment bei jedem von uns, der Augenblick wo uns bewusst wurde das auch wir sterben werden. Keine besonders guten Aussichten, aber vielleicht müssen wir das gar nicht, wir könnten unsterblich werden, aber wollen wir das?

Der Tod ist groß wir sind die Seinen. Eines ist sicher das Leben endet. Akzeptieren wollten wir das noch nie. Der Wunsch den Tod zu überwinden ist einer der ältesten Träume der Menschheit, jeder Mensch versucht einen Ausweg zu finden um nicht zu sterben. 

Es ist der Preis unserer Intelligenz das wir uns unseres eigenen Todes tatsächlich bewusst sind. Die Erkenntnis der eigenen Vergänglichkeit ist die schlimmste Kränkung des Menschen.

Um sie zu ertragen wurden Religionen erschaffen, den Glauben an ein Jenseits im religiösen Sinn haben wir verloren und gleichzeitig will kaum jemand sich damit abfinden das da gar nichts ist nach dem Tod. 

Würden wir den Tod wirklich abschaffen wollen? Geboren werden heißt eine Welt zu betreten die man nicht lebend verlassen wird. Erst durch den Tod bekommt das Leben Bedeutung und Entscheidungen ein Gewicht. Ein Augenblick ist wertvoll, weil er endet. Unendlichkeit das wäre vor allem der Terror der ewigen Gegenwart. 

Tatsächlich müssen wir uns fragen ob wir es verlernt haben zu leben, weil wir das Gefühl haben ewig leben zu müssen damit es ein gutes Leben war. Erinnern bedeutet zu entscheiden was wir behalten und was nicht. Vielleicht ist der Versuch uns unsterblich zu machen auch der Gegner des Lebens. Wenn wir den Tod in unser Leben lassen, somit um ihn wissen, das macht den Menschen aus. 

Wie sieht eine Diät für Vampire aus?

Blutgruppe 0

Diese Antwort kam wie aus der Pistole geschossen von Paul auf meine Frage. Ich hatte damit gerechnet, dass erstmal überhaupt keine Antwort kommt, oder nach einigem Nachdenken eine etwas unklare kryptische, oder gar keine. Ich war überrascht und habe dann gelacht, denn treffsicherer kann man diese Frage wahrscheinlich nicht beantworten.

Da ich selber auch dieser Blutgruppe angehöre muss ich wohl vorsichtig sein, wenn ich Nächtens in unbeleuchteten Gegenden herumgehe.

Ich liebe solche Fragen und die Art mit der Sprache unkonventionell umzugehen, und ich kenne viele Beispiele dieser Art. Das macht Spaß und zeigt die geistige Wendigkeit des Anderen und seine Freude an solchen Dingen.

Beispiel gefällig? Was braucht man um in der Wüste dem Löwen zu entgehen?

Einen Apfel, eine Zigarette und Zündhölzer.

Wenn der Löwe angreift, wirft man den Apfel von sich, da dieser nicht weit vom Stamm fällt, klettert man an diesem hinauf, lacht sich einen Ast, setzt sich auf diesen, zündet sich die Zigarette an und fährt mit dem letzten Zug nach Hause.     

Warum hat Tarzan keinen Bart?

Und: wie rasiert er sich?

Bekäme Jesus ein Konto bei der Vatikanbank?

Das darf doch eher bezweifelt werden.

1942 von Pius XII gegründet, sollte sie die Konten der Vatikan Mitarbeiter und Spendengelder verwalten. Aber jahrzehntelang war der IOR kaum etwas fremd was Gott verboten hatte: Geldwäsche, Mafiakontakte, Steuerbetrug und Waffengeschäfte. Trotz Reform erfüllte der Heilige Stuhl nur 7 von 16 Kriterien im Kampf gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Steuerflucht.

Von jedem weltweit gespendeten Euro kommen nur 20 Cent Projekten für Arme zu Gute, der Rest stopft die Finanzlöcher der Kurie. Bei der Vorsorge der Rentengelder fehlen geschätzt 800 Mio €.

Der Verkehrswert des vatikanischen Immobilienbesitzes wird auf mehr als 4 Milliarden Euro geschätzt, die grotesk unterbewertet sind um Steuern zu sparen.

In den Märkten des Vatikans kaufen steuerfrei mehr Personen ein als eigentlich dürften, die dann Parfum, Tabak und Alkoholika teurer weiterveräußern dürften.

Es gäbe noch viel mehr dazu zu sagen, von Auftragsmorden der Mafia bis zu den alten Kardinälen, die sich mit Händen und Füßen gegen jegliche echte Reform wenden.

Die Bankskandale der weltlichen Banken sind dagegen ein lauer Wind.  

Diktaturen

Ich bin verwundert und besorgt

Eigentlich hatte ich angenommen das die Diktaturen des letzten Jahrtausends den Menschen eine Lehre waren was da alles passieren kann. Das Leid vieler sollte uns doch eine Garantie dafür sein, dass wir so etwas nicht wieder geschehen lassen sollen. Aber die derzeitige Entwicklung in vielen Ländern lehrt uns das Gegenteil.

Wieviel Leid, Hunger, Vertreibung, Gefängnis und Tod ist denn noch notwendig um uns zur Umkehr zu bewegen. Es muss das Ziel aller Demokraten sein dem die Stirn zu bieten, und soweit möglich alles zu unternehmen um das zu beenden bzw. nicht um sich greifen zu lassen. Mir ist bewusst, dass das eine schwieriger und langfristiger Weg ist, aber der muss eingeschlagen werden um weiteres Unheil von der jeweiligen Bevölkerung abzuwenden. 

Ich habe vor vielen Jahren bei einem Gespräch darauf hingewiesen das nicht die Parteigänger in der Minderheit die große Gefahr sind, sondern die schweigende Mehrheit.

Was sich gerade in Weißrussland bestätigt. Hier ist nun die Mehrheit friedlich angetreten dem System ein Ende zu bereiten, und ich kann das nur begrüßen. 

Es bleibt zu hoffen das es der EU gelingt diese Bewegung zu unterstützen um so eine Veränderung möglich zu machen. Das Problem ist allerdings, das leider in dieser Gemeinschaft Staaten Mitglieder sind, die es mit ihrer Demokratie nicht sehr genau nehmen, und autokratische Ziele verfolgen. 

Die Liste der uns umgebenden Staaten inzwischen angewachsen ist. Polen, Tschechei, Ungarn und Slowakei sind nicht als reine Demokratien zu bezeichnen. Von Russland, Weißrussland und der Türkei mal ganz abgesehen. Auf anderen Kontinenten sieht es noch schlechter aus, und von dem sogenannt freiesten und liberalsten Land der Welt, denn USA, mal abgesehen, dass derzeit keinen Weg geht den man begrüßen kann.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

In meinem Alter ist kein Mensch gesund, höchstens schlecht untersucht

Ein wahrer Spruch

Ich bin allerdings gut untersucht, und daher ist auch immer was los. Ich habe jetzt, nachdem die frühere praktische Ärztin die Ordination an eine neue Ärztin übergeben hat, kein großes Vertrauen in diese gesetzt. Und nach einigen, nennen wir es mal „unterschiedlichen Auffassungen“, habe ich mich entschlossen den Arzt zu wechseln. Jetzt bin ich bei einem jungen Arzt, der die Dinge ernst nimmt, und auch Zeit für ein Gespräch hat, und fühle mich gut aufgehoben. Nun habe ich wieder einige Untersuchungen hinter mir und werde mit ihm besprechen wie es weiter gehen soll. Es sind eben die altersbedingten Wehwehchen die mich quälen, aber ich lass mich davon nicht unterkriegen. Nachdem wir die erste Welle Corona so gut hinter uns gebracht haben, bin ich guter Hoffnung für die Zukunft. 

Ich habe noch viel vor und werde alles daran setzen das auch durchführen zu können. Haltet mir die Daumen.

Pfingsten

Es war nicht der „heilige Geist“

der über uns hernieder gekommen ist, sondern endlich war ich das erste Mal seit Corona das ich das Haus verlassen habe. Wenn man von kurzen Besuchen bei Ärzten, Apotheken und Einkaufszentren mal absieht. Wir sind samt Jürgen für 4 Tage in die Gartenpension Fischl in Mörbisch am Neusiedlersee gefahren. Nicht nur das ich die Familie Fischl schon seit einigen Jahren kenne und mich auf Martina, die „Chefin“ schon gefreut habe, auf ihre lockere Art und Freundlichkeit, sondern einfach auch mal weg aus den eigenen vier Wänden.

Das Wetter war zwar nicht berauschend, aber der Aufenthalt im Hause Fischl dafür sehr angenehm und gemütlich, wie ich das dort schon oft erlebt habe. Es ist ein Vergnügen dort Gast zu sein. Ich kann dieses Haus jedem empfehlen der für einige Tage entspannen möchte. Mit all den Möglichkeiten die der Neusiedlersee und seine Umgebung bieten, und mit einer guten Gastronomie in jedem Ort ist man dort gut aufgehoben.

Auch zu empfehlen sind die Weine, die die Familie Fischl selbst herstellt und auch verkauft. Mein Favorit ist der grüne Veltliner. Wir werden wieder hinfahren, so wie ich das schon seit Jahren immer mal mache.   

77

Es ging mir schon lange nicht mehr so gut

Kurz vor meinem Geburtstag habe ich den praktischen Arzt gewechselt. Und das war ein voller Erfolg. Nach mehr als 3 Jahren, mit mehr oder minder andauernden Schmerzen beider Knie und unsicherem Gang, hat der neue Arzt bereits beim ersten Gespräch mich mit einem Medikament fast vollständig davon befreit. Das hat mein Gemüt und meine Lebenslust immens gesteigert. Ich fühle mich wieder wohl, und genieße jeden Tag. Das tut nicht nur mir gut, sondern auch unserer Beziehung. Reisen ist zur Zeit nicht, daher haben wir meinen Geburtstag zu Hause gefeiert. Zu Mittag waren wir in Baden bei Wien auf ein wunderbares Steak, das habe ich mir gewünscht. Jetzt geht es über Pfingsten zur Frau Fischl nach Mörbisch, einfach um mal was anderes als die eigenen 4 Wände zu sehen.

Danach werde ich mit dem neuen Arzt mal sehen was von den Medikamenten, die ich bisher geschluckt habe, überhaupt noch notwendig ist. Je weniger umso besser. Möge mit diesem Arzt und meinem 77. Geburtstag eine gute Zeit anbrechen.  

„Bella gerant alii, tu felix Austria raunze.“

Was mir so durch den Kopf geht

All die die sich jetzt bemüßig fühlen ihren Senf zur Regierung und ihren Entscheidungen zu geben, sollten sich mal vorstellen selbst Entscheidungen treffen zu müssen. Und zwar so dass das Land weder medizinisch noch wirtschaftlich in Schieflage kommt. Verhandlungen mit dem Koalitionspartner, den Landeshauptleuten, den Sozialpartnern, den NGO´s und den Experten sind sicherlich mühsam und aufwendig. Und daher jede Entscheidung nicht über das Knie zu brechen. Aber diese Personen sind ja so klug und weise, und haben die Intelligenz mit dem Löffel gefressen.

Immer alles von der Regierung erwarten und ja keine Eigeninitiative entwickeln. Der Staat hat es ja und soll gefälligst sofort alles zulassen und auch noch bezahlen. Da fällt mit BM Ludwig ein, der am 1.Mai gemeint hat er wird dafür sorgen, dass die Kosten der Krise nicht auf die Bevölkerung abgewälzt werden. Hätte gerne gewusst wer bei ihm die Bevölkerung ist.

Seit Kurz in der Politik ist habe ich noch nie gehört das er Andere angeschwärzt oder gar beschimpft hätte, aber die bewerfen ihn mit Mist jeglicher Art ohne selber was dazu beigetragen zu haben. Ich glaube so nebenbei, dass die Herren Resitarits und Föttinger mehr Geld in der Tasche haben als so mancher Arbeitsloser. Aber jammern und schimpfen. Die Damen Rendi Wagner und Meinl-Reisinger kann man nicht ernst nehmen und zu Kickl fällt mir nichts ein.  

Spezialisten am Werk

Es wimmelt nur so von „Experten“

Kaum ist der erste Schreck über Corona vergangen, und man konnte nichts gegen die Maßnahmen der Regierung einwenden, und schon sind bei etwas besserem Wetter plötzlich ein Haufen von Experten aufgetaucht, die alle die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben. Sie wissen ganz genau was denn richtig wäre und dies und jenes der Regierung ist so nicht richtig, man schränke die Freiheit der Leute ein, das sei alles nicht rechtskonform, man kommt sich überrollt, ja sogar überfahren vor. 

Was hier in Österreich schnell und effektiv auf die Beine gestellt worden ist, ist ein Beispiel dafür wie unterschiedliche Interessen in Krisenzeiten sinnvoll zusammenarbeiten können. Die Sozialpartner ebenso wie zwei divergierende Parteien haben ein größeres Unheil von der Bevölkerung ferngehalten. Nun kommt die Opposition und will unbedingt auch gehört werden, und das leider mit absolut dummen Bemerkungen und sinnlosen Forderungen. Ich kann dafür kein Verständnis aufbringen. Mag ja sein, dass das eine oder andere eventuell auch ein bisschen anders gehandhabt hätte werden können, aber das Ergebnis das wir jetzt haben ist das Einzige was zählt. Inzwischen anerkennen andere europäische Staaten unsere Vorgangsweise und wir gelten als Vorbild. Und Wahlkampf ist jetzt absolut falsch am Platz und kontraproduktiv.

Also liebe „Gelehrte“ und Opposition helft mit uns so gut wie irgend möglich aus der Krise zu kommen und verkneift euch eure Klugscheißereien. Wir können dankend darauf verzichten.      

Die „sogenannte Opposition“

Die habe ich noch gebraucht

In Zeiten in denen es notwendig ist das alle an einem Strang ziehen, und das ist nun einfach der Fall, sollte auch die Opposition dabei mitspielen. Zuerst waren die Herrschaften sehr erstaunt darüber wie gut unsere Regierung, trotz der Unterschiede in den grundsätzlichen Auffassungen reagiert, und daher war sie, Gott sei Dank, ruhig um nicht zu sagen weg vom Fenster. Eine Regierung die es schafft alle Beteiligten, inklusive der sonst sehr kritischen Landeshauptleute, unter einen Hut zu bringen ist genau das was wir jetzt brauchen. Um so etwas ordentlich zu koordinieren sind ist viel Talent und Arbeit notwendig. Das dabei manches nicht sofort geht, oder auch manches nachjustiert werden muss, ist logisch und nicht verwunderlich. Wenn ich mir die Reaktionen in uns umgebende Staaten ansehe, dann sind wir sehr gut bedient. Nun da viele Einzelprobleme auftauchen, die gelöst werden müssen, was nicht einfach über Nacht passieren kann, kommen sie aus den Löchern gekrochen und produzieren viel heiße Luft. Die Frau Doktor sollte die Regierung voll unterstützen, aber hat plötzlich „weise Sprüche“. Der Herr Stadtrat, immer schon bemüht sich wichtig zu machen, vertritt gefährliche Ideen. Von den Blauen erst gar nicht zu reden. Gibt’s die überhaupt noch? 

Wenn die Bevölkerung hinter den Maßnahmen steht, sich daran hält, und die Regierung arbeiten lässt, dann habe ich die Hoffnung, dass wir auch diese Krise mit so wenig Schaden wie irgend möglich überstehen werden. Sich gegenseitig zu befeinden kann dann später gerne wieder zur Tagesordnung gehören.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Genesis, 1.Mose 1,28: „Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie und waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!“

Gibt es was Dümmeres?

Die Erde, bzw. die Natur unterwerfen und verwalten, das genaue Gegenteil ist der Fall. Die Natur lässt sich nicht unterwerfen, sie unterwirft alles und alle nach ihren Gesetzen. Es sind auf diesem Planeten schon viele Fauna und Flora Gebilde durch die Evolution entstanden und auch wieder untergegangen. Das wird auch mit der Menschheit passieren. Wir allerdings, und ich halte die Entwicklung des menschlichen Großhirns für einen Fehlentwicklung der Evolution, sind die ersten Lebewesen die den Untergang nicht nur der Evolution überlassen, sondern selber dazu beitragen. Und das in letzter Zeit mit zunehmendem Tempo. Die Evolution und die Natur werden auf diese Verwüstung erbarmungslos zurückschlagen und wir werden verschwinden. Danach gibt es wahrscheinlich immer noch eine Fauna und Flora, aber anders und ohne uns, bis unsere Sonne explodiert und die Erde verschlingt.

Wir sollten diese „gottgegebene“ Großkotzigkeit schleunigst ablegen, wenn wir noch viele Generationen unserer Nachkommen schützen wollen. Mich allerdings trifft das nicht mehr.

Verdeutlichung: 

warum schreibe ich das erst jetzt? Denn ich war immer schon dieser Meinung. Das derzeitige Corona Virus ist eine Folge der Ausrottung vieler Lebewesen.   

Durch die Zerstörung der Lebensräume droht zahlreichen Arten die Aus­rot­tung, darunter auch Heilpflanzen und Tieren, die in unseren Arzneibüchern seit jeher ihren Platz haben. Den überlebenden Arten bleibt nichts anderes übrig, als sich in die reduzierten Lebensräume zurückzuziehen, die ihnen die menschlichen Siedlungen übrig lassen. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie in engen Kontakt mit Menschen kommen, und so können Mikroben, von denen sie besiedelt sind, in unsere Körper gelangen, wo sie sich möglicherweise in tödliche Krankheitserreger verwandeln.

„Moderne Zeiten“

So wie ich das empfinde

Als Kleinkind, und noch bis in meine Jugend hinein, waren alle damit beschäftigt den Krieg zu überwinden und das Land wieder aufzubauen. Gegenseitige Hilfe, gemeinschaftliche Unternehmungen waren eine Selbstverständlichkeit. Denn eines war klar, nur gemeinsam kann man wieder erstarken und nicht nur dem Anderen, sondern dabei auch sich selber helfen. Auch damals gab es bereits Krimis und Science-Fiction-Filme, aber die Darstellung von Blut und Gewalt war anders. Es kam zu Gruseleffekten wie bei den Edgar Wallace Filmen oder zu verwirrenden Handlungsabläufen wie bei Agatha Christie, und nach meinem Geschmack war das spannend und gut und nicht, wie heute eine Anregung wie man effektiv Gewalt anwendet oder mordet.  Die brutale Gewalt wurde nicht gezeigt, es gab zwar im Krimi Leichen, aber der Mord selber wurde entweder angedeutet oder sehr unspektakulär gefilmt. 

Inzwischen in den jetzigen modernen Zeiten ist das Gefühl für Gemeinschaft sehr stark reduziert, der persönliche Vorteil System. Rücksichtnahme und Toleranz sind nicht sehr besonders gefragt. Bei den Krimis und Filmen ist voll zur Schau gestellte Gewalt und Tod ein wesentlicher Bestandteil der Handlung, je blutiger und grausamer umso besser. Es kann mir niemand erzählen, dass das nicht Auswirkungen auf Menschen hat, eben nicht nur auf Kinder, sondern auch auf labile Gemüter.

Es muss erst sowas wie das Corona Virus passieren, damit wenigstens ein Teil der Bevölkerung wieder gemeinschaftliche Ideen entwickelt. Ich kann mir daher nicht 

vorstellen das große Teile des TV Programms zur Gemütsverbesserung der inzwischen eingeschränkten Lebenssituation beitragen, aber sie werden lustig und munter weiter gesendet. Die Handlungen mancher Tatorte zuletzt waren an solchen Themen geradezu gespickt und ganz nebenbei auch des Zusehens nicht wert.

Vielleicht bin ich inzwischen zu alt für diese Art der Unterhaltung, oder ich bin ein Relikt aus alten Zeiten. In jedem Fall jedoch sehr enttäuscht über die derzeitige Realität.  

Es werden immer wieder solche Pandemien über uns kommen, so wie schon in der Vergangenheit, und je gemeinschaftlicher, hilfsbereiter und umsichtiger wir damit umgehen, umso weniger tragisch werden wir sie bewältigen können.  

Womit wir Menschen immer schon zu kämpfen hatten

Die Menschheit musste schon mit vielen unterschiedlichen Seuchen fertig werden. Ein wichtiges Mittel gegen Ansteckung ist die konsequente Isolierung der Kranken bevor es eine Impfung dagegen gibt. Das alles haben wir schon, manchmal aber nur knapp, überlebt:

430-426 v.Chr.  Attische Seuche, Athen, 1/3 der Einwohner starben

165-180             Antoninische Pest, Römisches Reich, 5 bi7 Mio. Tote

541-770            Justinianische Pest , Europa & Vorderasien,  Zahl der Toten unbekannt

1346-1353         Pest, Alte Welt, 25 Mio. Tote

1519-1520         Pocken, Indogene Bevölkerung Amerikas, 5 bis 8 Mio. Tote                                                        

1545-1546 & 1576-1578, Cocolitztil, Mexiko, 2,8 Mio. Tote

18. &19.Jh.        Pocken, Cholera, Fleckfieber, Europa, Australien, Nordamerika, Zahl der Toten unbekannt                                                          

1918-1920        Spanische Grippe, Weltweit, 50 Mio. Tote

1957-1958          Asiatische Grippe, Weltweit, 1 bis 2 Mio. Tote

1968-1970          Hongkong Grippe, Weltweit, 1 Mio. Tote

Seit 1980            Aids, Weltweit, 36 Mio. Tote

Seit Dez. 2019    CoVid 19, Weltweit, ???    

Die ach so wunderbaren Deutschen

Was mir dazu aus gegebenen Anlass so alles einfällt

Im 10.Jahrhundert entstand die Idee der Heilig Römischen Reiches Deutscher Nation um die vielen diversen Kleinstaaten, Königreiche, Fürstentümer und sonstige zu einer Einheit zu vereinen. Der Hauptgrund war die Idee des Friedens untereinander, was auch fast bis zum Ende funktioniert hat. Ab dem Jahr 1438 unter Albrecht II bis zur Abdankung von Franz II im Jahre 1806 waren mit der Ausnahme von Karl VI (1742-1745) alle Kaiser Habsburger. Sie haben es verstanden dieses Gebilde zusammen zu halten und zu Frieden und Wohlstand zu bringen. Danach hat man die Habsburger aus dem deutschen Reich ausgeschlossen und den Norddeutschen Bund gegründet. Dabei sind dann ausgerechnet die Preußen, bis dahin keine besondere Rolle gespielt haben, an die Macht im Bund gekommen. 

Dieser Bund hat den Krieg gegen Frankreich unter der Führung der Preußen gewonnen, die süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg und Hessen-Darmstadt haben mitgemacht und sind dem Norddeutschen Bund, mehr oder minder „freiwillig“ unter Zwang  beigetreten. Per Verfassung vom 1.Jänner 1871 wurde dann das Deutsche Kaiserreich gegründet. Zur Demonstration dieser Stärke ließ sich Wilhelm I im Spiegelsaal von Versailles proklamieren, eine Demütigung Frankreichs. Das war der letzte Krieg, den Deutschland gewonnen hat und leider hat sich der damals schon alte Kaiser von Österreich von den Preußen in den ersten Weltkrieg ziehen lassen. Solange die Habsburger Kaiser des Heilig Römischen Reiches waren gab es so etwas nicht. Die Überheblichkeit, die die Deutschen heutzutage gegenüber den Österreichern haben, ist nicht nur unbegründet, sondern auch einfach nur dumm.

Bestes Beispiel ist die Corona Krise und die Unfähigkeit in Deutschland richtige Maßnahmen rechtzeitig dagegen zu unternehmen.

Ich habe bayrische und rheinische Vorfahren in meiner Abstammung, was mich allerdings nicht daran hindert leidenschaftlicher Österreicher und Europäer zu sein. Wenn es nicht traurig wäre, könnte man darüber lächeln. Aber leider ist der Einfluss der Deutschen in Europa so groß, dass wir Angst haben müssen unerfreulichen Zeiten entgegen zu gehen.

Bei der Regierungsbeteiligung der FPÖ in Österreich hat man Strafmaßnahmen über uns verhängt, jetzt muss man Angst haben das die AfD zu mächtig wird, und die sind wirklich gefährlich.

Ich habe mich viel auf dieser Welt herumgetrieben, Land, Leute und Kulturen kennen gelernt und bin dabei nicht nur tolerant geworden, sondern mir bewusst geworden, dass Vielfalt und Unterscheide erst den Reiz des Zusammenlebens ausmachen. Ich liebe dieses Land in dem ich lebe, bin stolz auf unsere Regierung und deren Maßnahmen gegen Corona.

Kleines Beispiel gefällig: 

In Deutschland hat man einen dieser Tage, spät oder doch, einen Katastrophenfond aufgelegt: 

Wert: 1% des Bruttonationalprodukts

In Österreich jedoch 10% des Bruttonationalprodukts mit offenem Limit nach oben.

I am from Austria

Das waren noch Zeiten

Ich bin sehr glücklich und zufrieden

Tag 3 der Kasernierung

Nicht, dass ich nicht normalerweise die meiste Zeit des Tages im Haus verbringe, ich gehe nur raus um Dinge zu erledigen, Besorgungen zu machen, Termine wahrzunehmen, Besuche zu absolvieren und manchmal sogar um spazieren zu gehen. Gemeinsam mit Jürgen, unserem Hund, bin ich in Haus und Garten. Jetzt sind Paul und John auch zu Hause. Das Corona Virus schafft neue Situationen. Und ich bin einerseits echt glücklich und zufrieden, mehr Geselligkeit um mich zu haben, nicht, dass die Umstände besonders lustig sind, aber diese neue Lebensweise hat für viele Menschen möglicherweise Stresscharakter, dem ist hier nicht so.

Paul, und jemand Besseren könnte ich nicht an meiner Seite haben, ist so nett und freundlich und besorgt um das Wohl von uns Drei, wie es besser nicht sein könnte. John, bedingt durch seine Ausbildung, weiß genau was möglich, was nötig und was zu unterlassen ist. Jeder von uns hat seine Aufgabe und damit kommen keine Unstimmigkeiten auf. Ganz im Gegenteil, es funktioniert alles reibungslos. Der Einzige, der etwas verwirrt ist, ist Jürgen, denn so viele Leute den ganzen Tag auf einmal kannte er bisher noch nicht, und er weiß nicht genau zu wem er denn soll, am liebsten ist ihm, wenn wir, mit gebührendem Abstand, zu dritt bei Tisch zum Essen sind. Er ist und bleibt ein Hirtenhund. 

Das Haus ist groß genug, dass jeder, wenn er etwas arbeiten muss, seinen Bereich hat, in dem ihn niemand stört, und wenn wir zusammen kommen ist der Raum auch groß genug den nötigen Abstand zu halten. Zusätzlich gibt der Garten die Möglichkeit, an die frische Luft und ins Freie zu kommen. 

Ich hoffe, dass wir alle drei gesund bleiben und bald wieder ein normales Leben im gesamten Land möglich ist. Inzwischen erfreuen wir uns auch an den witzigen Meldungen und Bildern, die uns über das Internet erreichen. Es gibt sehr viel Fake und Unsinn, aber wir sind alt genug das zu erkennen und zu ignorieren. Ich wünsche allen da draußen, dass sie diese Zeit so stressfrei bestehen können wie wir.

Thank God, I am from Austria, Cov19

16.März 2020

Selten war ich so froh in Österreich zu leben, wie gerade jetzt. Die Art und Weise wie die Regierung, die Opposition, die Sozialpartner, die Banken und alle die noch notwendiger Weise in diesem Land arbeiten müssen, ist beispielhaft, und meiner Meinung nach viel besser als in den umliegenden Staaten. Auch die Informationen an die Bevölkerung sind so gestaltet das jeder verstehen kann was zu tun bzw. zu unterlassen ist. 

Ich gehöre inzwischen zur Gruppe der Gefährdeten und bedaure sehr nichts tun zu können um den Menschen und dem Land helfen zu können. Ich bin an Haus und Garten gebunden und auf die Hilfe Dritter, in meinem Fall Paul und John, angewiesen und bin den Beiden unheimlich dankbar für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Krise wieder zu einem besseren Verständnis der einzelnen Gruppen zu einander auch nach der Krise Bestand hat. Die Zeiten des gegenseitigen Misstrauens und der Anfeindungen um des Prinzips willen sollten beendet sein. Natürlich ist ein Interessenausgleich der verschiedenen Meinungen wichtig und gut, aber das Bewerfen mit Schmutz und Unwahrheiten dient dem Land und seinen Menschen nicht.

Ich hoffe sehr das alle meine Verwandten, Bekannten und Freunde, wo immer sie auch leben diese Infektion unbeschadet und gesund überleben, und freue mich darauf in angemessener Zeit wieder zum normalen Leben zurück kehren zu können.   

Bereiste Länder

viele davon wurden regelmäßig, sehr oft, öfters, mehrmals oder einmal besucht. Hier immer nur das Jahr der ersten Reise in das jeweilige Land.

1948 001 BRD

1958 002 Ungarn

1963 003 Jugoslawien, heute: 004 Slowenien, 005 Kroatien, 006 Serbien,

007 Bosnien-Herzegowina, 008 Montenegro, 009 Kosovo, 010 Mazedonien, 

1965 011 Türkei, 012 Großbritannien

1967 013 Luxembourg, 014 Belgien, CSSR, heute: 015 Tschechien,

016 Slowakei

1968 017 Mexico018 Guatemala

1969 019 Frankreich120 Polen021 Dänemark

1970 022 DDR

1971 023 Italien024 Schweiz

1973 025 Griechenland

1974 026 Portugal027 Marokko028 Kanarische Inseln029 Senegal

030 Cap Verde, 031 Madeira, 032 USA

1976 033 Ägypten

1982 034 Rumänien035 San Marino

1996 036 Finnland

1997 037 Südafrika038 Botswana039 Zimbabwe040 Hongkong

041 Singapore, 042 Kanada

1998 043 China044 Norwegen045 Spanien

1999 046 Jordanien047 Israel

2000 048 Liechtenstein049 Namibia050 Grönland

2002 051 Monaco052 Lettland053 Estland054 Litauen

2003 055 Ibiza056 Australien

2004 057 Neuseeland058 Fiji059 Franz. Polynesien060 Osterinsel

061 Chile, 062 Ecuador, 063 Galapagos, 064 Libyen

2005 065 Dubai066 Tunesien067 Mallorca068 Kambodscha

069 Myanmar070 Indonesien

071 Schweden072 Nepal073 Bhutan

2007 074 Laos075 Vietnam

2008 076 Peru077 Bolivien078 Chile079 Argentinien080 Cuba

2010 081 Russland

2012 082 Indien083 Sri Lanka084 Malaysia

2013 085 Abu Dhabi086 Ukraine

2015 087 Dominikanische Republik088 Panama089 Grenada

090 St. Lucia, 091 Dominica, 092 Guadeloupe, 093 Antigua, 094 Tobago,

095 Aruba, 096 Bonaire, 097 Curacao, 098 Japan, 099 Island

2016 100 Albanien

2018 101 Kasachstan102 Kirgistan103 Usbekistan104 Turkmenistan

1982 Nachtrag, 105 Bulgarien

Die „gute alte“ Zeit

1945 bis 1954

Für uns Kinder war es eine gute Zeit. Wir konnten auf der Straße spielen, es gab kaum Verkehr, wir waren oft im Prater, auch wenn das die russische Zone war, die Angst unserer Eltern war unbegründet, die russischen Soldaten waren zu uns Kindern sehr freundlich, ja direkt entgegenkommend. Im Prater gab es den Toboggan, wir haben unten die Matten zusammengelegt, hochgetragen und durften dann dafür kostenlos runterrutschen. Ein von uns sehr geschätztes Vergnügen. Ein kulinarischer Genuss für uns war der in Spiralen geschnittene Rettich der dort angeboten wurde, ebenso wie die Essiggurken. Vor allem für mich, da ich schon als Kind kaum Schokolade mochte.

An der Kirchenmauer ein kleines Loch in den Boden gegraben und mit Tonkugeln anmäuerln gespielt. Wer bunte Glaskugeln hatte war extrem vorsichtig um sie ja nicht zu verlieren. Tempelhüpfen mitten auf der Straße, Blinde Kuh und ähnliches mehr. In der Nähe gab es eine Spinnerei und die musterten immer die Konen aus. Diese wurden von uns zu langen Speeren zusammengesteckt und damit Ritterkämpfe ausgefochten. Auch hier gab es hie und da bunte und die waren heiß begehrt. 

Wir hatten kein Spielzeug, wir hatten Freunde und viel Phantasie.

Anders für unsere Eltern. Lebensmittelknappheit und nur gegen Marken, es fehlte so zirka alles was man noch im Krieg gewohnt war. Keine Waschmaschine, sondern Wäsche einweichen, am besten über Nacht, dann im Zuber kochen, und mit der Waschrumpel sauber reiben, und wenn man hatte, mit der Mangel trocken drehen, oder eben mit der Hand auswringen. Der Eiskasten, ein Kasten zu 2/3 Lagerfläche und zu 1/3 Behälter für Stangeneis, war auch schon ein Luxus. Da kam dann regelmäßig der Eismann mit der Eisstange und dem Stichel und stieß Stücke Eis in den Behälter. Und ein Zapfhahn, wo man dann das geschmolzene Eis als Wasser abließ.

Scherenschleifer und Lavendelweiber mit Ihren Gesängen auf der Straße oder im Hof boten ihre Dienste an, und die sündteuren Nylonstümpfe wurde bei Laufmaschen zum Repassieren gebracht. 

Es gab die Milchfrau, wo man zuerst noch mit der Kanne, später mit Glasflaschen die Milch holte. Unter uns Jungs war es Pflicht die Kanne, bei offenem Deckel, so schnell zu drehen das keine Milch verloren ging. Das gelang auch nicht immer. Auch eine Greislerei gehörte zum Alltagsleben, dort wurde immer eine Woche angeschrieben und am Wochenende abgerechnet. An der Ecke war in einem Souterrain ein Geschäft mit Waren aller Art, betrieben von einem Juden. Meine Mutter hat immer versucht am Montagmorgen die Erste im Geschäft zu sein, denn ein jüdischer Aberglaube besagt, wenn der erste Kunde nichts kauft, dann wird das eine schlechte Woche. Daher gab´s manches zum Sonderpreis.

Für uns Kinder das Paradies, für unsere Eltern eine schwere Zeit. 

Apartment im Haus HaWei

60 m2 Wohnung plus 19 m2 Terrasse

Wir vermieten in unserer Villa im 1.Stock südseitig eine Wohnung für Gäste. Es sind sowohl kurzfristige Aufenthalte (mindestens 2 Tage) als auch langfristige Vermietungen möglich. Die Wohnung ist komplett ausgestattet und in einer ruhigen Lage am westlichen Stadtrand. Die S-Bahn, im Taktverkehr und in der Zone 100, ermöglicht eine rasche und zuverlässige Verbindung zum Zentrum von Wien. Kostenlose Parkplätze im Bereich der Villa sind ebenso vorhanden wie Supermärkte, Einkaufszentrum und alle sonstigen Einrichtungen, die einen bequemen Aufenthalt ermöglichen. Weitere Details sind im nachstehenden Link abzurufen:  https://www.meinbezirk.at/penzing/c-wirtschaft/kostenloser-parkplatz-und-gratis-wiener-linien-karten_a3824943

Wir würden uns freuen, wenn wir Gäste bei uns begrüßen dürfen und stehen jederzeit für weitere Auskünfte und Informationen zur Verfügung. 

Wien ist eine sehenswerte Stadt und führt seit Jahren das Ranking als lebenswerteste Stadt an, ein Besuch lohnt sich daher. 

Das Beste aus beiden Welten

Ich hoffe es wird dann auch so

Ich war schon zufrieden als die vorletzte Regierung endlich den Stillstand rot-schwarz aufgebrochen hat. Nicht das ich ein FPÖ Wähler war oder bin, aber es hatte den Anschein das etwas passiert und endlich Bewegung in die Regierung kommt. Ibiza war dann das Ende, und wie so oft im Leben, nichts ist so schlecht als das es nicht auch was Gutes hätte. 

Die letzten Wahlen haben gezeigt, dass die österreichische Bevölkerung den Mut zu einem Neuanfang hat. Die Bestätigung von Kurz war vorher zu sehen. Er dürfte die Politik schon mit der Muttermilch eingesogen haben. Endlich jemand den man als Politiker bezeichnen kann und nicht als Strohmann von internen Parteiinteressen. Die Wiedererstarkung der Grünen geht voll zu Lasten der SPÖ und der FPÖ, jeweils ein zerstrittener Sauhaufen, die besser daran tun sich selbst neu zu erfinden. 

Kaum kommt es zu einer Aussage der beiden jetzigen Regierungsparteien, noch nicht mal angelobt und im Amt, und schon nimmt die Opposition schon wieder den Mund zu voll. Rendi-Wagner ist ein Musterbeispiel für echte Dummheit. Sie bekrittelt, dass nichts für Kinder und Frauen getan wird und hat offensichtlich Herrn Kogler nicht zugehört. Das Gesetz der Mindestsicherung ist in Kraft und muss in 2 Punkten laut Verfassungsgerichtshof nachgebessert werden und ist in der Durchführung Ländersache, was also hätte denn in den Erklärungen der Beiden enthalten sein sollen? Sie hat behauptet mit dem KH Nord hätten wir das Musterkrankenhaus des Jahrhunderts, und jede Woche kann man nachlesen was dort alles nicht funktioniert. Mal abgesehen von den Kosten. 

Die FPÖ bejammert die Stärke der ÖVP, und tut so als ob nicht viel blau im Programm wäre, auch ohne sie. Verwundert bin ich über die NEOS, aber deren Kritik ist ja am Harmlosesten.

Ich gebe diesem Neuanfang eine Chance und Hoffnung, mal sehen was sie dann draus machen werden. Es kann ein Anfang für echte Veränderung und Verbesserung werden, lasst sie doch mal arbeiten. Schlechter als es unter rot-schwarz war kann es ja kaum werden. 

Das größte Arschloch aller Zeiten

Ich bin eher friedlich, aber warum erschießt den niemand

Wenn die Amerikaner glauben sie müssten so was wie den Trump als Präsidenten haben, soll sein. Aber alle seine Handlungen die auf den Rest der Welt abzielen, ob das nun China oder Europa ist, sind unzulässig und eine Katastrophe. Warum lassen wir uns das alles gefallen? Die Abhängigkeit der Welt von diesem Land ist ungeheuerlich. Haben wir denn alle keine Möglichkeit uns aus dieser Klammer zu befreien. Es kann doch nicht sein so von den Launen eines Idioten abhängig zu sein. Das seiner eigenen Bevölkerung zum Großteil echt stupide ist, das weiß ich seit vielen Jahren, und daher haben sie sich auch nichts anderes verdient. Aber die restliche Menschheit muss ja darunter nicht leiden. Die Einmischung in unsere Angelegenheiten ist absolut unzulässig. Was ist nur aus diesem Land geworden, von einer echten Hilfe für vielesl auf der Welt ist eine Horde wildgewordener eingebildeter Vollidioten geworden. Ist in der republikanischen Partei das Gehirn abhanden gekommen um so was zu unterstützen? Ich, und ich hoffe nicht nur ich, bin entsetzt über diese Vorgangsweise. Ich dachte das letzte Jahrhundert hat genügend Idioten hervor und an die Macht gebracht um uns endgültig von so was zu befreien. Aber das dürfte ein Irrtum sein.

Mein erstes Buch

Ich habe das selbst nicht geglaubt

Man hat mir eine Laus in den Pelz gesetzt, indem man meinte ich könne gut schreiben, und das sieht man hier an meinem Blog. Ich sollte doch ein Buch schreiben. Das habe ich zuerst voll abgelehnt, bis mir eingefallen ist, dass ich von diversen Reisen so eine Art Tagebuch habe, zwar immer unvollständig, da mich unterwegs die Lust verlassen hat. Also habe ich diese hervorgekramt und versucht sie zu digitalisieren. Mühsam, denn ich konnte teilweise meine eigene Schrift kaum noch lesen. 

Aber wo ein Wille da ein Weg. Und nach einigen Monaten mühsamer Arbeit ist es nun fertig und gedruckt. Ich glaube es selber kaum. Es ist kein Meisterwerk, aber es zeigt meine Ideen und Auffassungen über mehrere Jahrzehnte. Ich war manchmal selber sehr erstaunt was da so alles aus dem Kugelschreiber geflossen ist. Ich habe nichts an den alten Texten geändert, es sollte so authentisch bleiben wie ich es damals empfand. 

Und nun juckt es mich ein zweites Buch zu schreiben. Worüber weiß ich schon, einen kleinen Anfang habe ich auch schon unternommen. Mal sehen ob ich die Geduld und Muße aufbringe es auch zu Ende zu führen.  

Diarrhoe litterae (Buchstabendurchfall)

Ein Phänomen

Es wird mir für immer unverständlich bleiben warum, ab dem Moment wo mindestens zwei Frauen zusammenkommen, ununterbrochen geredet werden muss. Meist laut, sodass die gesamte Umgebung an dem Geschwafel teilhaben muss, ob man nun will oder nicht. 

Unlängst, in einer Kuranstalt, im Teezimmer, normalerweise ein Ort der Ruhe und Besinnung, deswegen ist man ja dort, hielten drei Frauen, völlig ungeniert, eine Diskussion über absolut uninteressante Themen lautstark ab. Ich habe daher mein Handy nicht auf lautlos gestellt, und als ich zwei, drei WhatsApp erhielt gab mein Handy die entsprechenden Signale ab. Darauf meinte eine der Damen ich solle doch mein Handy auf lautlos stellen, denn das Geräusch störe.  Meine Antwort darauf: „Wenn sie ihr Gerede einstellen dann mache ich das gerne“. Die Reaktion war typisch: Ich solle doch wo anders hingehen dort würde ich nicht stören. Sie würden sich doch noch unterhalten dürfen. Ja gerne, aber nicht hier, wir sind alle zur Erholung hier, und nicht um sich anderer Leute Geschwafel anhören zu müssen.   

Ein ähnliches Erlebnis hatte ich Jahre zuvor in der Wadi Rum. Wir sind auf einer Düne gesessen um uns dort den Sonnenuntergang anzusehen. Ein Naturschauspiel das man schweigend genießen soll. Dort waren bereits zwei deutsche Ehepaare und die Damen unterhielten sich über Kosmetik und ähnliches ohne dabei besonders auf die Landschaft zu achten. Den Vogel stoß aber einer der beiden ab als sie, mit Blick auf die gerade verschwindende Sonne, bemerkte: „Warum dauert das hier denn so lange.“

Ist der weibliche Buchstabendurchfall genetisch bedingt? Ich habe den Eindruck, dass das so sein muss. Besonders störend wird es, wenn die Stimme hoch und kreischend ist, das übertönt alles in der Umgebung, und mir tötet es den Nerv. 

Unsere Träume sind immer schöner, wenn wir sie nicht verwirklichen

Und davon hatte ich genügend

Als Kardinal Frings einen Besuch in der Stadt Blankenberg absolvierte, war ich zu der Zeit bei meinen Großeltern und habe den feierlichen Einzug in die Stadt miterlebt und war davon tief beeindruckt. Danach habe ich mir von meiner Großmutter einen Umhang ausgeborgt, Handschuhe und einen Ring und bin damit durch den Hof des Bauernhofes gegangen und habe alle Tiere gesegnet, und von den Knechten und Mägden verlangt, dass sie mir den Ring küssen, ich wollte Kardinal werden. Zum Glück für die römisch-katholische Kirche ist daraus nichts geworden.

Jahre später, auf einer Einladung im Schloss eines Grafen, wir waren Ehrengäste der Familie Völsing, gab es dort anlässlich eines Galadiners eine Anzahl von Pagen in Uniform mit der typischen Pagenfrisur. Das fand ich auch sehr attraktiv und wollte natürlich Page werden. Allein schon meine Haarpracht verhinderte das.

Als Kind habe ich leidenschaftlich gesungen, und das vor allem auf der Toilette. Sänger das wäre es doch! Sehr zum Leidwesen meiner Mutter: „Du singst zweistimmig, laut und falsch“, war ihr Kommentar dazu. 

Ein Jahr vor der Matura, auf Grund der Besuche diverser Professoren in unserer Schule, habe ich mich mit dem Gedanken getragen Schiffsbauer zu werden. Das wiederum scheiterte an meinen mangelhaften Mathematikkenntnissen. Meine Traumschiffe in Gedanken waren sehr üppig, ich glaube nicht das sie hätten schwimmen können.

Innenarchitektur wäre auch von Interesse gewesen. Aber auch hier scheiterte es an den Anforderungen für das Studium. Allerdings habe ich in späteren Jahren, autodidaktisch, Wohnungen und mein Haus eingerichtet, und das, so versichern mir mehrere Personen gar nicht so schlecht.

Der Traum, der mich erst so rund um die vierzig ereilt hat, das wäre der gewesen den ich sehr gerne verwirklicht hätte. Ich bedaure kein Vater zu sein, und meine eigenen Kinder fehlen mir sehr. Auch bin ich überzeugt davon ein guter Vater sein zu können. 

Der einzige Traum dessen Erfüllung mir sehr viel bedeutet hätte.  

Das Alter

Eine Erkenntnis

Ich war schon als Kleinkind, und erst recht in der Jugend, ein aufgewecktes, neugieriges und lebensfrohes Wesen. Immer am Ball der Zeit, nicht unterkriegen lassen, wenn möglich die eigene Meinung durchsetzen und Entscheidungen treffen ohne sie zu bereuen. Wenn sie falsch waren, dann eben korrigieren und weiter machen. Ich habe immer gerne gelebt und irgendwie sind mir echte Niederschläge immer erspart geblieben. Natürlich gab es nicht immer nur rosige Zeiten, aber eben Katastrophen auch nicht.

Mit 30 war ich der Meinung nun sei die Jugend vorbei und das Alter beginnt. Ein Irrtum, es ging lustig und munter weiter. Daher ging der 40iger spurlos am mir vorbei. Mit 50 war ich der Meinung das müsse nun doch gehörig gefeiert werden, und daher gab es ein einwöchiges Fest im Waldviertel mit wechselnden Gästen und viel Programm. Ich erinnere mich noch gerne daran. Besonders auch weil ich mir zu diesem Ereignis einen Wunsch erfüllt habe den ich schon lange mit mir trug. Ein eigenes Feuerwerk um Mitternacht, und hier war die Möglichkeit es am Rande eines Sees zu machen, mit Wiederspiegelung im Wasser. Es war einfach toll.

Danach ging´s einfach weiter und meine Idee noch vor meinem 60iger aus der unselbstständigen Beschäftigung auszusteigen hat sich ebenfalls erfüllt. Doch dann kam es.

Der erste Krebs noch vor meinem 60.Geburtstag. Ich war enttäuscht, warum gerade mir, entsetzt, was wird nun, zornig auf meinen Körper, warum tust du mir das an. Aber ich war wild entschlossen diesen Krebs niederzuringen, koste es was es wolle. Die Operation verlief gut, es gab keine Metastasen und ich war überzeugt den Krebs besiegt zu haben. Unmittelbar nach der Kur, die sehr kurz nach der Operation war, bin ich in die USA geflogen um eine große Ausstellung vorzubereiten und dann 2 Monate später wieder, dann um sie auch durchzuziehen. Jeder hat mir davon abgeraten, ich sei noch zu schwach und müsse mich erst mal erholen, aber das habe ich in den Wind geschlagen und wollte mir und der Welt beweisen wie gut es mir geht.

Es war dem auch so, natürlich macht man sich plötzlich Gedanken über die Endlichkeit des Seins, verdrängt diese aber wieder und macht weiter. Doch ab diesem Zeitpunkt schleichen sich, anfänglich fast unmerklich, Einschränkungen ein, die man der Tagesverfassung zuschreibt. Bis dann plötzlich einschneidende Veränderungen auftauchen, ein kaputtes linkes Knie, das operiert werden muss, die medikamentöse Behandlung von Diabetes 2, wo kommt das denn nun schon wieder her? Und dann der zweite Krebs. Ein echter Niederschlag, ich hatte ihn doch besiegt? Wieder eine Operation, wieder keine Metastasen, diesmal kein Siegesgeheul, sondern die Hoffnung das er nie wiederkommt. 

Die körperlichen Einschränkungen werden mehr, es gibt keine Ausrede mehr, es ist einfach der beginnende Verschleiß des Körpers, ob man es nun will oder nicht.

Da die Umgebung davon dann auch betroffen ist macht die Sache nur noch schlimmer, denn man will ja so sein wie man immer war. Dann kommt noch eine Operation der Wirbelsäule dazu und, woher auch immer, das linke Knie und das linke Sprunggelenk machen Schmerzen, vor allem beim Stiegen steigen. Eine neue und echt unwillkommene Erscheinung ist das man keinen einzigen Tag mehr schmerzfrei ist. Der Gang wird unsicher und man fürchtet sich davor zu stürzen, denn das hätte noch gefehlt. 

Nun habe ich seit 2 Jahren den 3.Krebs hinter mehr und weiß, dass ich ihn bis an mein Lebensende nicht besiegen kann, sondern nur darauf aufpassen, dass ich ihn jeweils rechtzeitig erkenne und er behandelbar bleibt.

Ich habe in den letzten Jahren lernen müssen zu akzeptieren das ich alt geworden bin, nicht im Geiste, sondern dass mein Körper langsam aber sicher verschleißt. Früher hat er die Wünsche meines Geistes willfährig erfüllt, jetzt schränkt er mich ein, und das zu begreifen und zu akzeptieren ist das Schwierigste am alt werden. 

Ich bin ruhiger geworden, nicht weiser, aber abgeklärter, habe eine Menge Lebenserfahrung gesammelt und daher manchmal einen anderen Blickwinkel als Jüngere. Das muss auch so sein, denn wenn die Jugend nicht auf Veränderung aus wäre und ungeduldig ist, dann gäbe es keinen Fortschritt. Ich war ja selber lang genug so. Sollte jemand mich um Rat fragen so bekommt er ihn, aber ich dränge mich nicht auf. Ich hoffe nur das ich bis zum Ende meiner Tage meiner Umwelt nicht zu sehr auf die Nerven gehe und zur Last falle.

Denn nun bin ich mir meiner Endlichkeit und der doch inzwischen kürzeren Zeit bis dahin voll bewusst.  

Krebs

der heimtückische Geselle

Er kommt auf leisen Sohlen, er schmerzt anfänglich nicht und schleicht sich in deinen Körper. Er hat viele Möglichkeiten wo er sich einnisten kann und fängt an sich dort nicht nur niederzulassen, sondern immer mehr von deiner Substanz in Besitz zu nehmen. Und wenn du Pech hast, dann streut er seine Niederträchtigkeit über dein Blut auch andere Stellen, um dort Besitz von Dir zu ergreifen. 

Warum er in deinen Körper einzieht ist nicht genau geklärt. Es gibt viel Ursachen, aber keine genaue Definition und damit ist eine Vermeidung kaum möglich, entweder du bist ein Empfänger dafür oder eben nicht. Ich war Einer davon. 

Irgendwie hatte ich plötzlich das Gefühle das etwas mit mir nicht so richtig stimmt, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben was das genau war. In meinem ersten Buch berichte ich über die Reise nach London mit Paul, kurz vor meinem 60.Geburtstag und den Problemen die ich dabei hatte. Mein Entschluss anschließend auf eine Kur zu gehen, hauptsächlich weil ich mich damals als absolut zu dick empfand, war unterbewusst das Beste was ich tun konnte. Denn im Zuge der Kur habe ich Paul gebeten mir eine Darmuntersuchung in Salzburg, er hat dort einen Onkel als Arzt, zu organisieren. Da es eine Hungerkur war, habe ich argumentiert: „so leer wird mein Darm lange nicht mehr sein“. Ich habe dann die Kur unterbrochen um in der Privatklinik in Salzburg eine Koloskopie machen zu lassen, Gott sei Dank!

Ergebnis: der erste Darmkrebs! Man braucht erstmal eine gewisse Zeit um zu begreifen was einem da gesagt wurde. Dann fängt man an sich Gedanken darüber zu machen welche Konsequenzen das für das weitere Leben hat. Aber wichtig ist, nicht lange zögern, und eine Woche später erfolgte dann die Operation. Auf Grund der Früherkennung hatte ich keine Metastasen, damit auch keine Chemotherapie. Die anfänglich halbjährigen, dann jährlichen Koloskopien sind aber eine zwingende Notwendigkeit.

Meine Überzeugung damit den Krebs besiegt zu haben, stellte sich aber nach 5 Jahren als Irrtum heraus und es kam zum zweiten Darmkrebs, trotz der Untersuchungen. Also wieder eine Operation und wieder keine Metastasen, sondern weiter regelmäßige Kontrolluntersuchungen.

Mir wurde langsam klar ich vor Überraschungen nicht gefeit sein würde. Tatsächlich, wieder nach 5 Jahren ein weiterer Krebs, diesmal allerdings an einer sehr heiklen Stelle, dem Schließmuskel. Den kann man nicht operieren, sondern nur bestrahlen und mit Chemotherapie behandeln. Nur mit der Mithilfe und echt aufopfernden Unterstützung von Paul war das erträglich. 2 Monate, von Montag bis Freitag, Bestrahlungen, 2 Aufenthalte in der Klinik mit Chemo, die Wochenende zu Hause waren das Einzige was mich aufrecht gehalten hat. 

Da kommt dann auch das Bestrahlungstief: Plötzlich, ohne Vorwarnung, sitzt du da und bist im wahrsten Sinne des Wortes leer. Das ist nicht zu beschreiben, das muss man erlebt haben, totale Leere nicht nur im Gehirn, sondern im gesamten Körper, absolute Antriebslosigkeit, keine Gedanken, keine Bedürfnisse, nur noch eine Hülle. Ich habe mich später daran erinnert wie Uffe auf unserer Reise einmal von „leeren Schafen“ gesprochen hat, und so ist man dann auch.

Jetzt ist das 2 Jahre her, wieder die Kontrollen, aber eines weiß ich inzwischen:

Dieses Biest lässt mich nie wieder los!

Kein schöner Land

Wird mir immer mehr bewusst

Als Österreicher, Sohn einer Deutschen und eines Halbungarn, geboren in Wien, und trotzt vieler Reisen immer hierher zurückgekehrt, ist mir bewusst wie gut ich es mit diesem Land getroffen habe. Ein Land voller Schönheiten, alter Traditionen, hoher Kultur und, was besonders wesentlich ist, in der heutigen Zeit ohne gravierende Probleme. Wo immer man zurzeit hinsieht gibt es enorme Probleme, sowohl in gesellschaftlicher wie auch geopolitischer Hinsicht. Kein Tag vergeht ohne das sich nicht wieder irgendwo die Ereignisse überschlagen.

Südamerika hat massive politische Probleme, Afrika ist immer noch nicht befriedet, der Nahe Osten ein Dauerproblem, Hongkong brennt im Moment, in Deutschland ist das Ost-West-Problem virulent, die Infrastruktur hoffnungslos veraltet, die politische Situation in Polen und Ungarn alles nur nicht europäisch, die Korruption in Bulgarien und Rumänien immer noch Tatsache, von der Türkei ganz zu schweigen. Obwohl wir hier in Österreich die höchste Quote an Flüchtlingen und Migranten pro Einwohner in Europa haben, gibt es hier weniger Probleme als in anderen Ländern. 

Das Ibiza-Video, ein Beispiel für das Machtdenken einiger Personen in führenden Funktionen, hat offensichtlich innerhalb der Bevölkerung ein Umdenken herbeigeführt das der Entwicklung des Landes nur guttun kann. Ich hoffe, dass die derzeitige politische Entwicklung positive Auswirkungen haben wird, eine ökonomische und ökologische Chance, bevor es zu spät ist. 

Alles in allem ist dieses Land liebens- und lebenswert und ich bin stolz Österreicher zu sein, was mich nicht daran hindert auch ein Verfechter der europäischen Idee zu sein. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

Zwei Fragen

Die ich wahrscheinlich nicht beantwortet bekomme

1.Frage: Laut Bibel entstand die Menscheit von Adam, Eva, Kain und Abel. Nachdem Kain Abel erschlug und von keinen sonstigen weiblichen Wesen die Rede ist, wird damit Kain zum erstem Ödipus, oder Inzest an den weiblichen Kindern von Adam die es gegeben haben soll, und wir sind alle Produkte eines strafrechtlich verfolgten Sexualdeliktes, oder?

2. Frage: glaubt der Papst tatsächlich an den lieben Gott? 

Es geschehen noch Zeichen und Wunder

Ich bin hocherfreut darüber

Die Ignoranz gepaart mit Dummheit vieler Touristen macht vor Nichts halt. Wir haben, als wir dort waren, sehr wohl darauf Rücksicht genommen, das gebietet der Respekt gegenüber den Einheimischen und Ihrer Kultur.  

Der früher Ayers Rock genannte Uluru befindet sich auf Land, das dem Aborigine-Volk der Anagu gehört. Für die Ureinwohner, die hier schon seit mehr als 30.000 Jahren zu Hause sind, hat der Felsen eine große spirituelle und kulturelle Bedeutung. Bereits im November 2017 kündigte der Uluru-Kata-Nationalpark daher an, dass Touristen den roten Felsen ab Oktober 2019 nicht mehr besteigen dürfen.

In den vergangenen Monaten sorgte das für einen verstärkten Besucherandrang. Nach Angaben der Verwaltung der australischen Nationalparks besuchten in den zwölf Monaten bis Juni 2019 mehr als 395.000 Menschen den Uluru und damit rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr. 13 Prozent der Besucher absolvierten die Klettertour auf den Felsen. Zuletzt baten die Anangu alle Besucher darum, freiwillig unten zu bleiben. Viele hielten sich daran.

Künftig können Besucher den Uluru aus nächster Nähe bestaunen. Verboten ist nur das Besteigen des Felsens. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mindestens 630 australische Dollar (knapp 390 Euro) zahlen. Die Kette, an der man sich im Moment noch nach oben hangeln kann, soll bereits nächste Woche abmontiert werden. Auch die 138 stählernen Pfosten, die bis zu 30 Zentimeter in den roten Stein gerammt wurden, gehören bald der Vergangenheit an.

Der Uluru ist trotz seiner bescheidenen Höhe gefährlich. Der Fels ist nicht nur steil, sondern auch extrem glatt. Mindestens 37 Menschen kamen beim Aufstieg ums Leben. Seit man sich an einer 300 Meter langen Kette nach oben hangeln kann und dadurch auch Halt beim Abstieg hat, sind es weniger geworden. Zuletzt starb im Juli vergangenen Jahres ein 73 Jahre alter Japaner. Vergangene Woche stürzte ein zwölfjähriges Mädchen mehrere Meter nach unten.

Das deutsche Deutsch

Ist für mich verwirrend

Sie haben in der Schule Schemie, in Italien trinken sie Schianti und reisen nach Schina, das ist mir schinesisch, denn dann müssten sie auch Schristus, Schronik und Schor sagen.

Auch fahren sie Rat und gehen ins Bat. Viele reiten auf Ferden und wohnen in Forzheim (fui Teufel).

Bei Besuchen in der Steiermark besichtigen sie Deutschlands-Berg und nicht Deutsch-Landsberg. 

Und jetzt gibt es noch einen besonderen Gag:

Finals als Mehrzahlwort für Finale im Sport. Was soll das denn?

Die Mehrzahlbildung lateinisch stämmiger Worte hat eine Regel:

Am Ende „o“ (männlich) wird „i“, l`taliano, gli italiani

Am Ende „a“ (weiblich) wird „e“, la donna, le donne

Am Ende „e“ bleibt „e“ bleibt „e“, la notte, le notte 

„s“ am Ende hat eher was mit dem Genetiv zu tun

Des Klugscheißens ist es nun genug.

Ein paar Lebensweisheiten

für diverse Anlässe

Beauty is only skin deep, ugly goes to the bone

Never argue with a fool, people might not know the difference

Friends come and go, but enemies accumulate

The other queue always moves faster

Anything you try to fix will take long and costs more than you thought

Never sleep with anyone crazier than yourself

Anything good in life is either illegal, immoral or fattening

The light at the end of a tunnel is the headlight of an oncoming train

In order to get a loan, you must prove you don’t need it

Murphy´s golden rule: whoever has the gold makes the rules

Murphy´s law: anything that can go wrong will go wrong

Spruch des Tages

wie wahr

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Tutzinger Hof Starnberg 28.06.19

Migration

Ein selbstverschuldetes Problem

Seit den Zeiten der Wikinger sind die Völker und/oder Stämme Europas in Eroberungen unterwegs gewesen. Das hat sich nicht nur auf den Kontinent beschränkt, sondern nachgerade weltweit. Dabei hat man fremde Kulturen und Völker unterdrückt und ausgebeutet, da man sie für minderwertig gegenüber der eigenen Rasse betrachtet hat. 

Besonders arg wurde es durch die Engländer sowie Spanier und Portugiesen unter der Patronanz der katholischen Kirche. Es wurden Kolonien gegründet ohne Respekt auf menschliche und kulturelle Hintergründe der eroberten Gebiete. Und man beutete sie zur Vermehrung des eigenen Vermögens aus, ohne Rücksicht auf Verluste. Einher ging damit die Versklavung und dem Zwang die katholische Religion anzunehmen. Weder wurde die Bildung dort gefördert noch eine funktionierende Infrastruktur und Wirtschaft aufgebaut. Das war über Jahrhunderte so und dabei sind große Teile Afrikas und Südamerikas so zu Schaden gekommen das die negativen Auswirkungen bis heute andauern.

Nach dem 1.Weltkrieg haben Franzosen und Engländer im Nahen Osten sich die Gebiete des osmanischen Reiches unter den Nagel gerissen, und dabei Grenzen gezogen die Ihren Interessen entsprochen haben, aber nicht den rassischen und kulturellen Gegebenheiten. All diese Ereignisse sind der Auslöser der heutigen Situation.

Selbst jetzt finden wir es nicht der Mühe wert vor Ort unsere Sünden zu bereinigen, sondern wundern uns über die Migrationswelle. Immer noch werden die Ressourcen ausgebeutet und billige minderwertige Lebensmittel geliefert, sodass eine Landwirtschaft und Selbstversorgung für diese Länder nicht möglich sind. Gleichzeitig liefern wir dort unseren Mist und Schrott ab. 

Die Gelder die heute hier in Europa für die Versorgung und Integration aufgewendet werden müssen sollten ausreichen, um den Ländern vor Ort zu helfen und damit eine Verbesserung der Lebenssituation zu ermöglichen.

Und nun setzt auch noch ein dummes unverständliches Gezerre um die Hilfe und Aufnahme der Flüchtlinge ein.

Ich kann dafür kein Verständnis aufbringen und schäme mich dieser Europapolitik.

Er ist Sonnenscheinchen und wird immer auf die Butterseite fallen.

Ein Ausspruch von Iris den jungen Nik betreffend.

Und nun ist er auf eine sehr attraktive Butterseite gefallen (ich hoffe er mag Butter, hab ihn nie danach gefragt). Es war eine Traumhochzeit. Uns hat es den Hals zugeschnürt und die Tränen der Freude sind geflossen. Den geradezu enormen Aufwand den die Beiden in der Vorbereitung betrieben haben hat sich echt gelohnt. Sie haben an alles gedacht was den Gästen Freude bereiten kann und vor allem was Ihre Hochzeit nicht nur schön, sondern zu einer dauerhaften Erinnerung macht. Uns bleibt nur noch Ihnen ein wunderbares gemeinsames Leben zu wünschen und das all Ihre Erwartungen in Erfüllung gehen.

Nik ist seit langer Zeit unser Freund und nun haben wir eine Freundin dazu gewonnen.

Wir werden nicht geboren, sondern nur kurzzeitig dem Nichts entzogen

Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon

Innerhalb nicht allzu langer Zeit habe ich vier Freunde verloren. Menschen die mich ein Stück meines Weges begleitet haben und dabei nicht nur ihr Leben mit mir geteilt haben, sondern auch Einfluss auf meine Person gehabt haben. Man ist in Freundschaft verbunden auch wenn jeder seinen Weg geht. Man trifft sich immer seltener und oft genug hat man sozusagen „im Moment keine Zeit“ für ein Treffen. 

Das rächt sich, wenn diese Freunde dann unerwartet aus dem Leben scheiden, denn dann ist Versäumtes nicht mehr nachzuholen. So ist auch mir bei Zwei der Freude passiert. Nun bleibt mir für einige Zeit die Trauer aber auf Dauer die Erinnerung an die gemeinsamen Tage und die Dankbarkeit solche Freunde gehabt zu haben.

40 Jahre Haus HaWei

Was aus einem Telefongespräch entstehen kann.

„Hast Du einen Fliesenleger, ich muss am Wochenende nach Venedig und die Fliesen liegen hier herum?“ „Kein Problem, aber hast Du im Austausch dazu ein Haus für mich, ich suche schon so lange?“, „Da gibt es einen Bekannten von mir der möchte sein Haus verkaufen, ich weiß aber nicht ob Dir das zusagt“.

Und ob mir das zugesagt hat, am 4.Juli 1978 war ich das erste Mal vor und im Haus. Im September wurde der Kaufvertrag unterschrieben, ab Oktober waren die ersten Handerker im Haus und am 9.Jänner 1979 zog als Erstes meine Mutter im 1.Stock ein. Ich folgte mit meinem damaligen Partner bis Ende Januar nach und später dann mein Vater, der noch beruflich in Budapest war, sowie meine Großmutter aus Deutschland, statt ins Altersheim zu müssen. Drei Generationen in einem neuen Heim das dafür auch groß genug war. 

Nunmehr sind es 40 Jahre das ich hier wohne, mehr als die Hälfe meines Lebens, und mein Mann und ich genießen es hier in vollen Zügen. 

Ein absoluter Glücksgriff.

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann

Offensichtlich nur die NEOS nicht

Was sich derzeit in der österreichischen Parteienlandschaft abspielt ist kurios, um nicht zu sagen beschämend. Nach dem jahrelangen Stillstand der rot/schwarzen Koalition war nach der letzten Nationalratswahl für Kurz kaum eine andere Möglichkeit zur Bildung einer Regierung als mit der FPÖeine Koalition einzugehen. Seither gibt es Bewegung in der Regierung und im Parlament. Alles was der SPÖdazu eingefallen ist wüst loszuschimpfen, ohne selber auch nur ansatzweise eigene Vorschläge zu haben. Die AffäreStrache musste dazu führen, dass der Innenminister gehen muss. Man macht nicht den Bock zum Gärtner, 

oder wie einmal ein SPÖPolitiker sagte: Ich lasse auch nicht den Hund auf die Knackwurst aufpassen. Und nun blasen alle zum Halali gegen Kurz, nicht gegen die ÖVP, sondern gegen Kurz, der wird ihnen auf Dauer zu gefährlich um in absehbarer Zeit wieder an den Fresstrog zu kommen. Es wird alles getan einen weiteren Kurz zu verhindern, Absprachen mit der FPÖ, später Wahltermin und wo immer es geht Kurz anzuschwärzen. Keine fairen Ideen oder Vorschläge, sondern nur eines ist wichtig: Kurz muss weg!!!!!

Einfach nur schäbig. 

Goethes Faust, Mephisto, Studierzimmer, Zitat 6:

Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

76

Eine Zahl zwischen dem ¾ Jahrhundert und der nächsten Schnapszahl.

Wir haben das Wochenende davor in Ruhe verbracht und eine angenehme Zeit gehabt. Es war entspannend sowie erholsam. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, nun ist dieses Ereignis auch wieder vorbei, der Alltag hat uns wieder. Ich lerne mich mit der Situation der fortgeschrittenen Jahre anzufreunden und zur Kenntnis zu nehmen das Manches nicht mehr so geht wie früher. Da ich als Kind, in der Nachkriegszeit, keinen Teddy bekommen habe, wurde das nachgeholt und nun ist

HIM(bee(ä)r)e

jetzt mein treuer Gefährte. Er wird mir viel Freude schenken und ich werde ihm viele Geschichten zu erzählen haben. Ein geduldiger Gefährte und Freund.

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Wien, Nationalrat 27.05.2019, 16:15.

Warming

Eine Laudatio für einen echten Freund.

Anlässlich einer Geburtstagsfeier vor vielen Jahren bei meinen dänischen Verwandten sind wir uns das erste Mal begegnet, ohne noch besonders voneinander Notiz zu nehmen. Einige Zeit danach ist das passiert was nicht nur bei uns die Situation verändert hat, sondern was oft behauptet wird: beim Golf (in diesem Falle am Gardasee) werden viel Freundschaften und Geschäfte angebahnt. Das war tatsächlich der Fall und auf Grund dieses Treffens kam es dann im Jahr darauf zu einem Besuch bei ihm, damals in Perugia, über die Osterfeiertage. Dort habe ich dann bemerkt mit welcher Intensität und Überzeugung er unbedingt Autodesigner werden wollte. Da ich mir klar war wieviel Energie und Potenzial in ihm steckte sind wir übereingekommen das ich ihn, soweit es in meiner Macht steht, in diesem Bemühen in jeder Hinsicht unterstützen werde. Von da an kam es zu vielen Gesprächen, Besuchen, Faxen (damals noch üblich), Urlauben und Briefen die unsere Bekanntschaft, die sehr bald in eine Freundschaft überging, gefestigt haben. Wir sind bis heute freundschaftlich verbunden, unsere Familien kennen sind und sind ein wesentlicher Teil dieser Freundschaft. 

Sein erfolgreiches Studium und die dann sehr erfreuliche Karriere sind ein Beweis dafür das diese Freundschaft eine gesunde Basis für all das war. Nun, nachdem er sich entschlossen hat sich selbständig zu machen, etwas wozu ich ihm schon vor vielen Jahren geraten habe, ist es mir ein Bedürfnis ihm dazu zu gratulieren und ihm vollen Erfolg dafür zu wünschen. 

Ich werde immer an seiner Seite stehen und hoffe noch viele Jahre das Vergnügen zu haben an seinem Erfolg teilhaben zu dürfen.

Wer sich für ihn interessiert kann das unter www.warming-design.com gerne tun. 

Solange

Solange Du Dich bemühst, andere zu beeindrucken, bist Du von Dir selbst nicht überzeugt. 

Solange Du danach strebst, besser als andere zu sein, zweifelst Du an Deinem eigenen Wert. 

Solange Du versuchst, Dich größer zu machen, indem Du andere kleiner machst, hegst Du Zweifel an Deiner Größe. 

Wer in sich ruht, braucht niemandem etwas zu beweisen. 

Wer um seinen Wert weiß, braucht keine Bestätigung!

Europawahl

Die meisten heute lebenden Menschen haben den Krieg und die Nachkriegszeit nicht erlebt.

Ich hingegen weiß wie das war und möchte das nie wiederhaben. Gott sei Dank haben sich nach dem Krieg einige weise Politiker zusammengetan und das zu beenden. Daraus ist nun die EU entstanden, ohne Krieg, ohne einer Vielzahl von Grenzen, ohne dutzende verschiedener Währungen. Mit der Möglichkeit der Jugend andere Länder, andere Sitten und Gebräuche kennen zu lernen und damit ein besseres Verständnis untereinander zu begründen. Den Anderen zu kennen baut Vorurteile ab und den damit verbundenen Hass.

Natürlich geht das nicht von heute auf morgen, aber es ist es wert gelebt zu werden. Daher bitte geht alle zur Wahl und versuchen wir ein noch besseres Europa für die Zukunft zu haben. Auch ist das gegen die bestehenden Großmächte ein Muss. Ich liebe dieses Europa und hoffe auf eine gedeihliche Entwicklung. Tragt bitte Euren Teil dazu bei, danke.

Sprüche

Zum Schweigen fehlen mir die passenden Worte.

Eigentlich weiß ich alles, aber es stimmt nur nie.

Es ist eine wunderbare Sache mit jemandem zusammen zu leben der einem im Alter noch genauso sieht wie man selbst meint auszusehen.

Ich bin nicht kompliziert, sondern eine Herausforderung.

Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann.

Ich lästere nicht, ich erörtere Tatsachen.

Ich liebe es jemanden beim Lügen zuzuhören, wenn ich die Wahrheit kenne.

Und da ist dann noch die Welt wie sie sich Donald Trump vorstellt. 

iPhone XR

Ich bin in der Neuzeit angelangt.

Auf mehrfachen Wunsch eines Einzelnen, ratet mal wer das ist, habe ich nun auch ein neues Handy. Nunmehr heißt es wieder lernen wie damit umgehen. Mal sehen wie lange ich dazu brauche. Ich hatte bis gestern ein iPhone 5 und damit einige Generationen übersprungen. Jetzt sind alle Mitglieder dieses Haushaltes auf gleicher iPhone Stufe. Ich kann nur hoffen, dass das auch längere Zeit so bleibt. Die nächsten Tage werden mit Üben und Kennenlernen meine grauen Zellen beschäftigen.  Erst durch mehrfaches Stolpern lernt man richtig gehen.

Please keep your fingers crossed. 

Interview mit mir

John, unser „guter Hausgeist“ und Mitbewohner, sollte ein Interview mit einem älteren Menschen für seine Ausbildung machen und das ist dabei entstanden.

Zur Person:

Mein Name ist Klaus und ich bin derzeit 75 Jahre alt, also 1943 geboren. Eigentlich hätte ich bis zu 4 Geschwister haben sollen, aber bedingt durch den Krieg haben meine Eltern beschlossen keine weiteren Kinder in die Welt zu setzen. Derzeit lebe ich mit meinem Mann in einer „verpartnerten Ehe“ und daher leider ohne Kinder. Eine Adoption von Kindern, die ich gerne gehabt hätte, wurde mir vom Gesetz so lange verboten bis ich jetzt zu alt dafür bin. Eine der vielen Diskriminierungen die ich auf Grund meiner sexuellen Orientierung immer hinnehmen musste.

Elternhaus:

Meine Eltern waren, so wie ich auch, Einzelkinder und kamen aus Ungarn und Deutschland womit es keine weiteren Verwandten in Österreich gab. Ich bin in einer Wohnung im dritten Wiener Gemeindebezirk aufgewachsen und hatte einen Stock über uns ein älteres kinderloses Ehepaar als sozusagen meine Zweiteltern. Sie waren mir in meiner Kindheit eine Art Ersatz für Großeltern. Ich wurde, so wie meine Mutter, römisch-katholisch getauft, da mein Vater aber glaubenslos war, gab es zu Hause keine religiösen Vorschriften oder Aktivitäten. Meine Mutter achtete sehr auf gutes Benehmen, ohne dabei diktatorisch zu sein. Tischmanieren waren selbstverständlich. Ich empfand meine Erziehung nie als Druck oder Qual da meine Eltern sehr einfühlsam waren und die Methode immer an mein Alter angepasst haben.

Lieblingsessen:

Mein Geburtstagsessen in der Kindheit war Tomatensuppe und dann Semmelknödel mit Tomatensoße. Frisches Sauerkraut und Salzgurken, wenn ich meine Mutter zum Einkaufen begleitet habe, gab es immer statt Schokolade. Ich bin seit der Kindheit kein „Süßer“ sondern eher für salzig, bitter, scharf zu haben. Beide, meine Mutter und meine sogenannte zweite Mutter, waren hervorragende Köchinnen und es gab immer gute Hausmannskost. Fixe Gerichte, wie z.B.: für Ostern oder Weihnachten, Geburtstage etc. gab es nicht, sondern immer das was zum Zeitpunkt eben vorhanden war.

Rolle Mann und Frau:

Zur Rolle Mann und Frau kann ich nichts sagen, außer das ich finde das die Emanzipation derzeit kuriose Formen annimmt. Mein Vater ging arbeiten und meine Mutter war Hausfrau und Mutter und keiner der Beiden kam sich dabei diskriminiert vor.

Haushalt damals:

Haushaltsgeräte, außer Gasherd und im wahrsten Sinne des Wortes einem Eiskasten, gab es nicht, der Rest war Handarbeit. Wäschewaschen mit Auskochen, Zuber und Waschrumpel war ganz normal. Wie oft Wäsche gewechselt wurde weiß ich nicht mehr, außer das mich dagegen immer gewehrt habe, für Kinder ein normales Verhalten. Meine Mutter führte in einem dicken Buch alle, aber wirklich alle Ausgaben, mein Vater machte die Monatsabrechnung, und dann wurde entweder dem Haushaltsgeld noch was hinzugefügt oder für den Folgemonat gutgeschrieben. Ich habe dieses Buch noch heute und blättere darin manchmal zur Erinnerung. z.B.: steht dort Klaus Friseur in Kombination mit Klaus Lutscher, denn Ärzte und Friseure hatten weiße Kittel und die mochte ich verständlicherweise nicht. Ohne Lutscher kein Friseur. Das mit den Haaren war ohnedies ein Problem, die waren wirr und jeden Morgen wurden sie glatt gekämmt mit Rechtsscheitel und Haarspange, sehr gegen meinen Willen. Ich weiß nicht wie viele Haarspangen ich „verloren“ habe.

Freizeit:

Gespielt wurde auf der Straße mit den Jungs aus der Nachbarschaft, manchmal ging es auf die Jesuitenwiese zum Fußballspiel. Ansonsten haben wir an der Kirchenmauer anmäuerln mit Tonkugeln gespielt. Zu Hause eine von meinem zweiten Vater handgeschnitzte Holzeisenbahn und jedes Jahr bekam ich von einem bekannten Holländer einen weiteren Kasten Matador. Kinderspielplätze gab es keine.

 Bildung:

Die Volksschule habe ich im dritten Bezirk absolviert. Danach die Radetzky Realschule und später die Realschule in Linz wo ich auch maturiert habe. Mein Französischprofessor in Linz hat in mir die Grundlage dafür gelegt das ich nach der Matura die französischen Klassiker im Original gelesen habe. Nach meiner Matura war es sehr leicht Arbeit zu finden, es gab viel offene Stellen. Ich habe schon während meiner Mittelschulzeit in den Ferien gearbeitet und bin dann als Debitorenbuchhalter ins Vienna InterContinental gekommen um nach 3 Jahren zu jener Firma zu wechseln in der ich dann 34 Jahre verbracht habe. Damals war in solchen Positionen Anzug Hemd Krawatte noch üblich. In den späteren Jahren wurde es dann legerer.

Feste:

Weihnachten war sozusagen das Hauptfest mit einem Zimmer-Decke Christbaum, aber ohne großen religiösen Bezug. Silvester war klar und natürlich auch alle Geburtstage. Auch hier galt gegessen wurde was da war. 

Mode:

Soweit meine Eltern es zugelassen haben bin ich auch in der damaligen Teenagermode gegangen. Am Wochenende war Tanz angesagt, Rock & Roll bis zum Abwinken. 

Discos gab es noch nicht, sondern Tanzcafes. Ich war ein leidenschaftlicher Tänzer. Zu diversen Feiertagen gab es Familienausflüge, Radtouren und Wanderungen. Kino war oft, aber keine Wildwestfilme mit Ausnahme „Spiel mir das Lied vom Tod“ ebenso keine Sience Fiction Filme oder Krimis, sondern gute Filme wie „Jules und Jim“, „Atemlos“, „Phaidra“ oder ähnliches.

Eigenes Familienleben:

Ich habe meinen Mann durch Zufall kennen gelernt. Wir hatten von Anfang an eine intensive Beziehung, natürlich wieder mit den damals noch vorhandenen Einschränkungen des Gesetzes und der sogenannten „Moral“.  Aber das war uns egal. Verlobt ? wenn sie so wollen ja sehr lange, denn obwohl ich meinen Partner seit 1991 kenne durften wir erst 2010, wie ich es nenne, heiraten. Das Wort Verpartnerung finde ich einfach nur doof. Wir waren und sind sehr viel auf Reisen und haben dabei viele Länder besucht. Zusammen gezogen sind wir 1994 in mein Haus in dem auch meine Großmutter und meine Eltern gewohnt haben.

Das Leben Dritter:

Tipps für einen Hausstand Dritter habe ich nicht. Denn wir sind alle Individuen und verhalten uns individuell und es steht mir nicht zu anderen weise Ratschläge zu geben. Ich höre gerne zu und erkläre meinen Standpunkt dazu, den man berücksichtigen oder annehmen oder ablehnen kann, aber nur wenn der Andere es auch will.

Resumee:

Grundsätzlich habe ich ein mehr als zufriedenes Leben, fühle mich immer noch jung, zumindest im Geiste, was man in mancher Beziehung von meinem Körper nicht mehr ganz sagen kann. Ich bin dabei zu lernen alt zu sein, keine einfache Sache, wie ich inzwischen weiß.

Christliche Regeln nach Leviticus

Und weil ich es anfangs gar nicht glauben konnte, habe ich meine Bibel aus Schultagen hervorgekramt, und die entsprechenden stellen selbst nachgeschlagen, und muss mit Bestürzung sagen "Ja, das steht genauso da drinnen..."

Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie, als achtsame Christin, daß Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da diese nach Leviticus 18:22 ein Gräuel wäre.

Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet wurde.

Liebe Dr. Laura

Vielen Dank, daß Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen.

Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, daß es sich dabei um ein Gräuel handelt. Ende der Debatte.

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind:

1. Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, daß dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

2. Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

3. Ich weiß, daß ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

4. Lev. 25:44 stellt fest, daß ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, daß würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

5. Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, daß er getötet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

6. Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Gräuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

7. In Lev. 21:20 wird dargelegt, daß ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, daß ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt’s hier ein wenig Spielraum?

8. Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev.19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

9. Ich weiß aus Lev. 11:16-8, daß das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Football spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

10. Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, daß wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev.20:14)

Ich weiß, daß Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, daß Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, daß Sie uns daran erinnern, daß Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.

Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan

Jake

Frühling

Ich war und bin kein Wintermensch. Und schon gar nicht in der Stadt. Wo wir jetzt wohnen ist es noch erträglich, aber der Matsch in der Stadt ist absolut nicht meins.

Da ich auch, außer Eislaufen, keinen Wintersport betreibe, versuche ich dieser Jahreszeit zu entkommen. Ich habe viele Winter in Fernost verbracht und dort den Sonnenschein genossen. Jetzt blüht der Garten wieder auf, die Bäume bekommen Blätter und Frühmorgens singen die Vögel. Ich genieße das. Dieses Jahr ist Ostern sehr spät und daher das Wetter gut. Durch die letzten Jahre gab es immer grüne Weihnachten und weiße Ostern. Die kommenden Feiertage mit Schönwetter werde ich im Garten verbringen und mir die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.

Notre Dame

Wie schon so oft brennt wieder einmal ein Kulturdenkmal im Zuge von Renovierungsarbeiten.

Was ich dabei nicht verstehe ist das grundsätzlich kaum Einrichtungen im Sinne einer Brandfrüherkennung bei solchen Gebäuden bestehen, und das man bei den Arbeiten keinen Brandsachverständigen dabei hat, der während und nach der Arbeit dafür Sorge trägt das Brände vermieden ja unmöglich gemacht werden. Das ist Sparen am falschen Fleck. Was mich aber besonders ärgert ist das frömmelnde, salbungsvolle Gequacke unseres Kardinals. Die Verkündung das die österreichische Kirche einen Beitrag aus eigener Tasche zum Wiederaufbau spendet wird vermieden. Und in Kürze erfolgt dann wieder ein Spendenaufruf an die Gläubigen, denn die „arme“ Kirche kann sich das ja nicht leisten. Wen interessiert es denn schon wann und wie oft er als Student in Paris in der Kirche war? Eine rasche aktive Hilfe in Form einer Spende der österreichischen Kirche selbst wäre nützlich und würde dann auch die Bereitschaft der Gläubigen positiv beeinflussen.

Jürgen

Nachdem uns Carlos, ein Golden Retriever, nach 15 wunderbaren Lebensjahren verlassen hat wollte ich eigentlich für ein bis zwei Jahre keinen Hund mehr haben.

Aber es blieb bei der Idee. Denn, meinen eigenen Prinzipien untreu, kam dann doch ein Neuer nach nur 9 Monaten ins Haus. Nach langer Suche welche Rasse es denn werden sollte, habe ich mich für Australian Shepherd entschieden.

Warum: Der Australian Shepherd ist in der Regel ein intelligenter und gelehriger Hund, der seinem Besitzer gefallen möchte. Und nun ist Jürgen, so haben wir ihn genannt, seit dem 4.Juli 2016 hier im Haus und freut sich über ein unbeschwertes Leben mit uns. Er ist ein großer Schauspieler, trickreich, lebhaft, verspielt und sehr anhänglich. Langweilig wird es mit ihm nie, jeden Tag hält er uns beschäftigt. Die Pubertät hat er hinter sich und nun ist er erwachsen. Wir sind sehr glücklich ihn bei uns zu haben und so wie er sich benimmt gilt das umgekehrt auch für ihn. 

Im Alter ist man unsichtbar

Habe ich vor kurzem gehört und war zuerst verwundert, aber dann als ich drüber nachgedacht habe, fand ich den Spruch nicht schlecht.

Es ist tatsächlich so dass man als älterer Mensch von der Umwelt nicht mehr so richtig wahrgenommen wird. Alles dreht sich um Jüngere und man wird leicht übersehen. Wenn man kein eigenes Umfeld aus Bekannten und Freunden hat bleibt man alleine. Niemand spricht dich an und du wirst gerne übersehen. Die eigene Teilnahme an vielen Dingen wie zB.: Sport, Tanz, Party ist eingeschränkt und daher wird man dazu kaum eingeladen.

Eine Situation mit der man leben lernen muss, mal ganz abgesehen von den körperlichen Einschränkungen, meist verbunden mit gelegentlichen oder permanenten Schmerzen. 

Auch der Spruch: „zum Alter gehört Mut“ hat seine Berechtigung und wenn man es witzig formuliert dann klingt das so: „wie definiert man Alter? – Wenn man öfter beim Arzt als im Wirtshaus ist.“ 

Meine kurze Geschichte der Zeit (frei nach Stephen Hawking)

Wann der Urknall genau war weiß ich nicht. Ich weiß nur wo er war. Nämlich auf einem Schiff mit Namen Freudenau: Nomen est Omen.

Die ersten „Ausdehnungen“ habe ich nicht in Erinnerung. Aber dann am 27.Mai 1943 war die erste Phase vorbei und ich erblickte das Licht der Welt mit einer Masse von 3550 Gramm.

Die Ausdehnung nahm dann rasch Fahrt auf. Meine „Sonne“ hat sich sehr um mich gekümmert und daher war es ein angenehmes Gedeihen.

So mit 18 Jahren wurde dann der erste Teil abgeschlossen und ich habe mich bis zu einer Masse von 72.000 Gramm „ausgedehnt“.

Das sollte sich allerdings später ändern. Es kam bis zum Höhepunkt zu einer Zunahme bis auf 132.000 Gramm, somit des Guten zu viel. Insgesamt aber machte die Evolution gute Fortschritte und es gab kaum nennenswerte Rückschläge.

Derzeit bin ich bemüht die Masse wesentlich zu reduzieren um Unbilden auf Grund von zu viel Ausdehnung vorzubeugen.

Allerdings wird mein „Universum“ sehr wohl eines Tages implodieren und wieder auf ein absolutes Minimum reduziert werden.

Wann immer das auch sein wird, so hoffe ich doch bis dahin weiterhin ein zufriedenes und erfülltes Dasein zu führen. 

Der Heldenplatz

Vor einigen Tagen gab es im ORF einen sehr interessanten Bericht über das Burgtheater, dem ich mit Aufmerksamkeit gefolgt bin. Dabei kam auch die Sprache auf „Den Heldenplatz“ von Thomas Bernhard unter Claus Peymann aufgeführt.

1988 war ich immerhin schon 45 und somit voll erwachsen, aber weder der Autor noch der Direktor des Burgtheaters haben zu der Zeit besonderen Eindruck auf mich gemacht. Während meiner Studentenzeit als eifriger Besuch von Staatsoper, Josefstadt und Burgtheater hat das bedingt durch den Beruf und seine Anforderungen leider nachgelassen. 

Nunmehr, durch den Bericht, habe ich mir „Den Heldenplatz“ angesehen. Und war maßlos enttäuscht. Eine viel zu lange Vorstellung mit sehr wenig echtem Inhalt. Man könnte das Stück in 2 Teile teilen und zwar in die Geschichte einer jüdischen Familie die in sich uneins, ja nachgerade zerstritten ist, und daraus keinen Ausweg findet. Die über alle drei Akte permanente Wiederholung der „Probleme“ ist ermüdend und eintönig. Interessant ist auch das die Herren Professoren durch Beziehungen zu Ihren Jobs gekommen sind und offenbar nicht durch ihre wissenschaftlichen Leistungen und Erkenntnisse. Eine Eigenschaft die man sonst meist Österreichern zuschreibt. Das ich jetzt weiß wie man Hemden bügelt und faltet habe ich schon von meiner Mutter schneller und effektiver gelernt. Als Student fast eine Notwendigkeit.

Der 2.Teil der Aufführung ist eine einfältige aber dafür wüste Beschimpfung der gesamten Österreichischen Bevölkerung und des Staates. Dabei werden auch einzelne Personen direkt beschimpft und zwar absolut unqualifiziert. Den immer schon bestehenden Antisemitismus und gewisse nationale rechte Gesinnungen eines Teiles der Bevölkerung will ich nicht abstreiten, aber den kann man, wenn man will, und genug Kenntnis hat, anprangern ohne dabei unsinnige Plattitüden wieder und wieder von sich zu geben.

Natürlich der Kunst ihre Freiheit und jedem das Recht auf freie Meinungsäußerung, aber man muss nicht hingehen und sich das antun. 

Ich habe daher das Video wieder gelöscht. 

Die Reise zur Seidenstraße

Ich wollte dort schon immer hin. Im Zuge meiner anderen asiatischen Reisen kam mir die Seidenstraße unter, ohne dass ich jedoch klare Vorstellungen davon hatte. Bewusst waren mir die islamischen Bauten und deren Pracht, aus einer Zeit wo wir hier in Europa noch lange nicht soweit waren. Als positiv hat sich gezeigt erst jetzt dorthin gefahren zu sein und nicht unter der Zeit der UdSSR.

Und, vor allem, hatte ich auf dieser Reise einen kongenialen Partner mit Astrid. Bei allem kulturellen Interesse unserer beider Personen kam auch der Schmäh zu seinem Recht. Damit wurde die Reise echt rund und zu einem vollen Erlebnis. Wir Beide wussten nicht genau was uns dort erwartet und waren daher etwas gespannt.

Diese Gegend Zentralasiens hatte schon Hochkultur als wir hier dieses Wort kaum buchstabieren konnten.

Dort haben eine Vielzahl von Völkern geherrscht und die unterschiedlichsten Vorstellungen von Lebensart gehabt die wir in Europa so nicht hatten. Es gab keine einheitlichen Staatsgebilde sondern einzelne Herrschaftsgebiete die durch Eroberung und Krieg sich immer verändert haben und trotzdem kam es zur kulturellen Blüte.

Diese wurde hauptsächlich durch die Religion beeinflusst und hat daher die Prachtbauten hinterlassen.

Es war eine Reise in eine andere Welt die uns beide tief beeindruckt hat.

Die Lebensweise war clanorientiert und der jeweilige Herrscher der einzelnen Gebiete war ein absoluter Monarch. Das hat sich bis in die heutige Zeit immer noch zum Teil erhalten und daher gibt es dort keine Politik wie bei uns. Auch wir haben Jahrhunderte gebracht um davon weg zu kommen. Die Zeit unter sowjetischer Herrschaft war auch nicht dazu angetan daran was zu ändern.

Tatsächlich hat sich das Leben der Menschen dort seit der Selbstständigkeit der einzelnen Gebiete wesentlich verbessert. Wie weit die Menschen unter den Regierungssystemen leiden konnten wir nicht feststellen, aber vor allem in den ländlichen Gebieten, dort wo wir hin und wieder auf die Einheimischen getroffen sind, fanden wir lockere und gastfreundliche Menschen vor. Am ehesten merkt man den politischen Druck in Turkmenistan und ausgerechtet dort trafen wir auf zwei junge Männer die so gar nicht einen unterdrückten Eindruck machten.

Wer vorurteilsfrei und mit Interesse an Kultur, Land und Leuten dorthin reisen will dem sei das empfohlen. Aber wie gesagt: das ist Zentralasien und nicht Europa.

Eine gute Innovation

Die Turkish Airlines und Air Astana haben das Security Video vor Abflug neugestaltet.

Die üblichen Videos sind so alt und schon so uninteressant das kaum mehr jemand aufpasst.

Die beiden Airlines haben einen neuen Weg beschritten der sofort wieder Aufmerksamkeit mit sich bringt. Nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der gestalteten Lösung.

Beide Videos können auf YouTube aufgerufen werden und ich wünsche Euch die gleiche gute Unterhaltung dabei die auch wir hatten. 

75

So genau weiß ich nicht wie das passiert ist. Plötzlich steht diese Zahl vor mir und macht mir bewusst bereits ein Dreivierteljahrhundert alt zu sein.

“Zeit ist das, was man an der Uhr abliest”

Albert Einstein

Ich habe mich selten bis nie mit meinem jeweiligen Alter auseinandergesetzt, die Jahre sind einfach passiert und das war es dann auch schon. Natürlich habe ich manche Geburtstage gefeiert:

30, ich war der Meinung das sei das Ende der Jugend.

40, wir wurden von einer sehr guten Köchin mit einem 10 Gang Menu verwöhnt.

45, sozusagen die Mitte des Lebens im Kreise vieler meiner Bekannten und Freunde.

50, eine Woche im Waldviertel mit vielen Aktivitäten und vor allem meinem privaten Feuerwerk über dem See um Mitternacht meines Geburtstages.

60, im kleinen Kreis am Tegernsee.

69, ein sehr schönes Fest, irgendwie war mir bewusst das nun doch das Alter über mich kommt. Seither verbringen mein Mann und ich meine Geburtstage ohne große Feier alleine, meist verbunden mit einer Städtereise.

Ursprünglich wollten wir meinen 75 mit einer Party begehen, aber wir sind davon abgekommen und werden wieder nur zu zweit sein. Ich muss langsam lernen das nun mein Körper nicht mehr all das erfüllt was ich mir so wünsche. Es fällt mir nicht immer leicht, denn wer will schon gerne alt im Sinne von nicht mehr auf der Höhe sein, ich nicht. Mal sehen wie und wie lange es noch weitergeht.

74

Im offenen Porsche Spider bei strahlendem Sonnenschein und mit 3 wunderbaren Menschen zum Kalterer See zu Prosecco, weißem Spargel mit Schinken, Espresso und Amaro Montenegro machte den Tag zum Erlebnis.

Dabei vergisst man dann die Jahre und dass man im Ersatzteilalter angekommen ist.

Das gesamte verlängerte Wochenende in Meran war einfach nur entspannend und angenehm.

Alte Erinnerungen auffrischen und die Landschaft genießen, denn diese Gegend ist gottbegnadet.

Das neue Jahrtausend, das 21. Jahrhundert

Ich wollte diese Zeit neu beginnen und bin mit 31.12.99 ins Privatleben gegangen. Anfänglich war das auch echt super und ich hatte nun Zeit mich meinen Hobbies zu widmen und hoffte auf gute Jahre.

Nicht das die zweite Hälfte des 20.Jahrhundert für mich schlecht gewesen wäre, in Summe irgendwie moderat.

Natürlich gab es Ereignisse die so besser nicht stattgefunden hätten. Gründung des Staates Israel und Beginn der Nahost Krise, Volksaufstände in Ungarn und der CSSR, Mauerbau in Berlin und deren Fall, Attentat auf J.F. Kennedy, 11 Jahre lang Krieg in Vietnam, RAF, Nordirlandkonflikt, Attentate der Palästinenser, die beiden Golfkriege, Tschernobyl, Krieg in Jugoslawien um nur einiges zu nennen.

Trotz all dem kam es zur Beendigung des kalten Krieges und zur Abrüstung, ein Hoffnungsschimmer für bessere Zeiten.  Und es sah so aus als ob Europa zu einer Einheit in Vielfalt kommen könnte.

Leider mitnichten. Vor allem die Auswirkung der beiden Golfkriege, die völlig unnötig von den USA vom Zaun gebrochen worden sind, und damit zur Gründung des IS geführt haben, sind immer noch spürbar und präsent. Deren Terror ist inzwischen weltweit verbreitet und bringt viel Leid über die unschuldigen Menschen. Seit dem 9.September 2001 müssen wir damit leben und sterben. Gleichzeitig geht seit Bush sen. die Verblödung der amerikanischen Präsidenten, mit Ausnahme Obama, unaufhaltsam voran. 

Nationalismus und Protektionismus greifen nun auch auf Europa über und damit wird die Welt wieder unstabiler. Personen wie Trump, Putin, Erdogan, Kaczynski, Orban sind die Totengräber einer friedlichen Welt.

Man spricht wieder von Aufrüstung und kaltem Krieg. Wird denn die Menschheit nie vernünftig?

Ich kann für mich und meine Lieben nur hoffen das diese Übel bald ein Ende finden.

Übrigens: Das neue Jahrtausend begann tatsächlich erst am 1.1.2001 denn ein Jahr 0 hat es nicht gegeben.