Diese drei Schmierenblätter beherrschen den Markt und sind sich keiner Dummheit und Dreistigkeit zu blöd um Kassa zu machen.

Ein Beispiel dafür, wie man in Selbstüberschätzung und Präpotenz den Boden des Respektes vor Anderen und des guten Geschmacks verlässt, ist nachstehender Briefwechsel:

Die Filzlaus des Journalismus, die schon lange antiparasitär behandelt gehören würde.

In meinen Augen eine bodenlose Frechheit und Respektlosigkeit eines überheblichen Möchtegern

Herr Dr. Mückstein, …

Ihr ministerliches Schuhwerk ist eindeutig das Thema der Woche, Ihre Sneakers beherrschen die Schlagzeilen. Sie polarisieren.

Ich nannte Sie einen unerzogenen, respektlosen, wurschtigen Rüpel, Kollegin Conny Bischofberger schwärmte von Ihrem neuen Stil.

Was ich mir allerdings verkniffen habe, war die Bezeichnung Dumpfbacke für Sie.

Denn: unerzogen, respektlos und wurschtig muss nicht unbedingt auch denkfaul oder schlicht dümmlich heißen.

Was ich sagen will: Sie müssen sich doch etwas dabei gedacht haben, als Sie in Turnschuhen zu Ihrer Angelobung spazierten. Aber was, das ist für mich die Frage der Fragen. Ich meine, Sie sind Akademiker, haben Medizin studiert, können ergo keine Dumpfbacke, also denkfaul und dämlich sein.

Daher mein Vorschlag: Sie schreiben mir, was Sie sich als erster Turnschuhminister in der Hofburg gedacht haben. Sie erklären mir in kurzen, prägnanten Sätzen Ihre Motive. Sie beichten stolz oder bedauernd, wie Ihnen zumute ist.

Denn „zumute“ muss Ihnen sein nach all den Turnschuh-Schlagzeilen. Also, Herr Doktor, Sie schreiben mir ein Brieflein, und ich veröffentliche es. Ohne jede Korrektur und ohne es zu kommentieren. Wie auch immer Ihre Post ausfällt.

PS: Und wenn Sie mir nicht schreiben, verkneife ich mir die Dumpfbacke trotzdem. Weil ich gut erzogen bin.

Michael Jeannée

Die Filzlaus des Journalismus, die schon lange antiparasitär behandelt gehören würde.

In meinen Augen eine bodenlose Respektlosigkeit von der Präpotenz mal abgesehen

 

Herr Dr. Mückstein, …

Ihr ministerliches Schuhwerk ist eindeutig das Thema der Woche, Ihre Sneakers beherrschen die Schlagzeilen. Sie polarisieren.

Ich nannte Sie einen unerzogenen, respektlosen, wurschtigen Rüpel, Kollegin Conny Bischofberger schwärmte von Ihrem neuen Stil.

Was ich mir allerdings verkniffen habe, war die Bezeichnung Dumpfbacke für Sie.

Denn: unerzogen, respektlos und wurschtig muss nicht unbedingt auch denkfaul oder schlicht dümmlich heißen.

Was ich sagen will: Sie müssen sich doch etwas dabei gedacht haben, als Sie in Turnschuhen zu Ihrer Angelobung spazierten. Aber was, das ist für mich die Frage der Fragen. Ich meine, Sie sind Akademiker, haben Medizin studiert, können ergo keine Dumpfbacke, also denkfaul und dämlich sein.

Daher mein Vorschlag: Sie schreiben mir, was Sie sich als erster Turnschuhminister in der Hofburg gedacht haben. Sie erklären mir in kurzen, prägnanten Sätzen Ihre Motive. Sie beichten stolz oder bedauernd, wie Ihnen zumute ist.

Denn „zumute“ muss Ihnen sein nach all den Turnschuh-Schlagzeilen. Also, Herr Doktor, Sie schreiben mir ein Brieflein, und ich veröffentliche es. Ohne jede Korrektur und ohne es zu kommentieren. Wie auch immer Ihre Post ausfällt.

PS: Und wenn Sie mir nicht schreiben, verkneife ich mir die Dumpfbacke trotzdem. Weil ich gut erzogen bin.

Michael Jeannée

 

 

 

Die Filzlaus des Journalismus, die schon lange antiparasitär behandelt gehören würde.

In meinen Augen eine bodenlose Respektlosigkeit

Herr Dr. Mückstein, …

Ihr ministerliches Schuhwerk ist eindeutig das Thema der Woche, Ihre Sneakers beherrschen die Schlagzeilen. Sie polarisieren.

Ich nannte Sie einen unerzogenen, respektlosen, wurschtigen Rüpel, Kollegin Conny Bischofberger schwärmte von Ihrem neuen Stil.

Was ich mir allerdings verkniffen habe, war die Bezeichnung Dumpfbacke für Sie.

Denn: unerzogen, respektlos und wurschtig muss nicht unbedingt auch denkfaul oder schlicht dümmlich heißen.

Was ich sagen will: Sie müssen sich doch etwas dabei gedacht haben, als Sie in Turnschuhen zu Ihrer Angelobung spazierten. Aber was, das ist für mich die Frage der Fragen. Ich meine, Sie sind Akademiker, haben Medizin studiert, können ergo keine Dumpfbacke, also denkfaul und dämlich sein.

Daher mein Vorschlag: Sie schreiben mir, was Sie sich als erster Turnschuhminister in der Hofburg gedacht haben. Sie erklären mir in kurzen, prägnanten Sätzen Ihre Motive. Sie beichten stolz oder bedauernd, wie Ihnen zumute ist.

Denn „zumute“ muss Ihnen sein nach all den Turnschuh-Schlagzeilen. Also, Herr Doktor, Sie schreiben mir ein Brieflein, und ich veröffentliche es. Ohne jede Korrektur und ohne es zu kommentieren. Wie auch immer Ihre Post ausfällt.

PS: Und wenn Sie mir nicht schreiben, verkneife ich mir die Dumpfbacke trotzdem. Weil ich gut erzogen bin.

Michael Jeannée

Hut ab vor diesem Mann, der mit den richtigen Worten auf eine solche Frechheit gelassen reagiert und ihm eine Lehre in Respekt erteilt.

Wenn er sein Ministerium so leitet dann gehen wir guten Zeiten entgegen.

Sehr geehrter Herr Jeannée,

vielen Dank für Ihren Brief, auf den ich auch gerne antworten möchte. Sie schauen auf meine Turnschuhe und denken an mangelnden Respekt. Aber was Sie da sehen, das ist Bodenhaftung.

Ich bin die vergangenen zehn Jahre mit Sneakers zu meinen Patientinnen und Patienten in die Ordination gegangen. Als Arzt habe ich keinen Unterschied gemacht, egal, wer da vor mir sitzt – was die Person verdient, wo sie herkommt, was sie wählt oder was sie anhat. Wer zu mir kommt, der bekommt meine Hilfe und meinen Respekt. Das ist mein Berufsethos.

Ich war Arzt bei den Suchtkranken vom „Ganslwirt“ und bei den obdachlosen Menschen vom Neunerhaus. Ich habe eine eigene Praxis auf der Mariahilfer Straße gehabt. Sie können sich sicher sein: Wer zu mir kommt, den behandle ich mit Respekt.

Seit ein paar Tagen bin ich Gesundheits- und Sozialminister. Ich habe mir über Intensivstationen Gedanken gemacht. Wie es Menschen geht, die nicht wissen, ob sie das Krankenhaus wieder verlassen werden. Wie es unseren Ärztinnen und Ärzten geht, den Pflegerinnen und Pflegern, die jeden Tag um jeden Corona-Patienten kämpfen. Ich habe mir über Corona-Impfstoff Gedanken gemacht. Ich habe über Armut und Pflege nachgedacht.

Über mein Outfit habe ich mir nicht viele Gedanken gemacht. Ich habe gar nicht die Zeit dazu gehabt. Es ist mir ehrlicherweise in den vergangenen Tagen auch nicht wichtig gewesen.

Bei der Antwort auf Ihren Brief ist mir aber eines deutlich bewusst geworden: Aus meinem alten Leben als Arzt nehme ich zwei Dinge für meine neue Aufgabe als Minister mit – die Turnschuhe und den Respekt vor meinem Gegenüber, egal, wer das ist.

Beste Grüße, Dr. Wolfgang Mückstein

Kurz muss weg

Das Credo der Opposition

Es ist der Opposition jedes Mittel recht um Kurz zu stürzen. Sie haben einen unheimlichen Respekt davor das er für lange Zeit an der Regierung bleibt, und das muss man verhindern. Wie ist egal, Hauptsache man wird ihn los. Wobei die Sozialisten offensichtlich nicht denken können: Mit wem wollen sie den in Koalition gehen, sollten sie jemals die Mehrheit der Stimmen erlangen? 

Was die FPÖ an Dummheit mit ihren vor Geifer triefenden Köter Kickl wollen ist absolut unverständlich, das kann doch nur den harten Kern befrieden, alle anderen muss es abstoßen. Die NEOS bemühen sich redlich ein Thema zu finden welches von ihnen besetzt werden kann, aber sie finden keines. 

Die Art und Weise wie man Anschober fertig gemacht hat ist beispielhaft für politische Sauerei und hat mit Opposition nichts zu tun. Nach seinem Abgang haben alle wirklich alle, scheinheilig, nur das Beste über ihn gesagt und nun will man ihn vor den Untersuchungsausschuss bringen um dann dort Kurz zu schaden und ihn endgültig zu ruinieren.

Die Zeiten wo ich noch glaubte die Politiker arbeiten für das Volk sind endgültig vorbei, sie wollen alle nur ihren Arsch ins Trockene bringen und an die Schüssel der Macht kommen.

Wir sollten viele von Ihnen mit den Besen vertreiben. 

Heute 17.April 2021 die zweite Impfung

Ich bin erleichtert

Mir ist schon klar das damit die Probleme mit dem Virus nicht vorbei sind, aber ich bin zumindest auf der zurzeit sichersten Seite des Geschehens. Dieser Virus hat und wird unsere Gesellschaft grundlegend verändern. Wer glaubt das die alte Normalität wieder kommt der irrt gewaltig. Alleine schon die wirtschaftlichen Veränderungen werden das nicht zulassen. 

Außerdem werden wir diesen Virus weiter bei uns haben, so wie die Grippeviren auch, und regelmäßige Auffrischungsimpfungen werden notwendig sein. Die überbordenden Dinge der Vergangenheit sollten einfach nicht mehr stattfinden. Billigflüge zu Orten die im Tourismus ertrinken, unsinnige Veranstaltungen die die Bevölkerung belästigen, und vieles mehr was wir zuletzt im übersteigerten Konsumdrang glaubten unbedingt haben zu müssen.

Ich hoffe auf eine Normalität der Einsicht, allerdings habe ich schon des Öfteren damit Schiffbruch erlitten.

Denn nichts muss so sein, nur weil es immer so gewesen ist.

Die Zukunft war früher auch besser

Ein weiser Spruch von Karl Valentin

Die vielen Beiträge verschiedenster Personen das nach Corona alles wieder normal wird glaube ich einfach nicht. Zum Ersten werden wir dieses Virus nie wieder komplett los, so wie Grippe auch. Und dann vor allem in immer wieder verschiedenen Mutationen, sodass man immer einen neuen Impfstoff entwickeln muss, und sich nicht sicher sein kann ob er auch tatsächlich zu 100% wirkt. 

Daher wird sich das tägliche Leben schon verändern. In mancher Hinsicht sicherlich zum Besseren. Massentourismus wird es in der alten Form nicht mehr geben können und das ist gut so. Er hat ohnedies schon viele Landschaften und Städte an den Rand des Möglichen gebracht. Die Digitalisierung wird Fortschritte machen und zu einem alltäglichen Zustand werden. Zu hoffen ist auch das der sinnlose Verbrauchswahnsinn zurück geht. Wir verschwenden unsere Ressourcen in einem Tempo das beängstigend ist. Um für unsere Kinder und Kindeskinder eine vernünftige Welt zu erhalten sollte Corona den Denkanschoss geben der uns zur Einsicht geleitet.

Ich bin davon kaum mehr betroffen, wünsche aber allen Anderen eine schöne „neue Welt“.

Es kotzt mich an

Dieses Affentheater ohne Sinn

Military pallbearers carry the casket of U.S. Army Maj. Gen. Harold J. Greene during a full military honors burial ceremony at Arlington National Cemetery in Virginia, August 14, 2014. Greene was killed in Afghanistan earlier this month and is the highest ranking U.S. military officer killed in combat since the Vietnam War. REUTERS/Larry Downing (UNITED STATES - Tags: POLITICS MILITARY OBITUARY) ORG XMIT: WAS309

Ich werde immer empfindlicher gegen Aktionen deren Sinn ich nicht verstehe bzw. die ich aus tiefster innerer Überzeugung ablehne.

Gestern spät abends ein Film auf arte, an sich ein Film mit Aussagekraft, und da gibt es dann Szenen für die Beerdigung eines im einen der vielen Fernostkriege gefallenen Soldaten. Mit all dem Trara das dabei gemacht wird. Ehrenkompanie, Orden auf Samtkissen, eine Kompanie Ehrensalut, die Fahne als Erinnerung, überflüsige Grabesrede und was da alles sonst noch passiert.

Ich bin entsetzt wie man aus Menschenopfern, deren Sinnhaftigkeit auch noch zu überlegen wäre, ein Staatsdrama macht und dabei auf die Hinterbliebenen so gut wie keine Rücksicht nimmt. Warum muss man überhaupt diese sinnlosen und von vorne herein verlorenen Kriege führen, warum muss eine Generation junger Männer sterben oder behindert und traumatisiert geopfert werden?

Ich konnte schon während der Zeit meines Präsenzdienstes den Sinn nicht nachvollziehen und inzwischen ist daraus eine echte Abneigung geworden. Ich will und werde das nicht verstehen und nicht gutheißen. 

Das Beste was mir in der Hinsicht passiert ist, ist das in Europa endlich dieses Gemetzel fast zur Gänze aufgehört hat. Wenn die EU, die inzwischen reformbedürftig ist, wenigstens einen guten Sinn hat, dann den das keine Kriege mehr gegeneinander geführt werden. 

Ich befürchte aber, dass meine Hoffnung auf Frieden nicht erhört wird. 

The ugly American

Die Hoffnung – Joe Biden – stirbt zuletzt

Ich habe beim Stöbern in meinen alten Unterlagen den nachstehenden Artikel gefunden, dem ist weiter nichts hinzuzufügen, außer dass sich nichts geändert hat, sondern es eher noch schlechter geworden ist.  

Gespenster einer Großmacht

Zynismus und perverse Bündnisse ziehen sich seit Jahrzehnten durch die Außenpolitik der USA. Auch die Isis-Rebellen im Irak sind Lemuren der Amerikaner

Sie kämpfen gegen selbst geschaffene Kreaturen. Gegen die Lemuren ihrer gescheiterten Politik. Immer wieder, überall auf dem Globus. Seit dem Zweiten Weltkrieg. Aktuell im Nahen Osten, wo der Siegeszug der sunnitischen Isis-Rebellen den außenpolitischen Zynismus der USA illustriert.

Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Diese Maxime kurzsichtiger Interessenpolitik hat den Hegemon immer wieder in Sackgassen geführt, die Schwüre auf Demokratie und Humanität unglaubwürdig gemacht und Hass auf Amerika gesät. Denn der Feind des Feindes wurde zum eigenen Feind. Und nicht selten richteten sich dann amerikanische Waffen gegen amerikanische Soldaten.

Der Nahe Osten ist ein Lehrbeispiel für solche Unbelehrbarkeit. Eine ganze Weltregion wird derzeit amerikanisch umgepolt. Als der irakische Diktator Saddam Hussein mit der Lüge von Massenvernichtungswaffen gestürzt war, weil er nicht in die „neue Weltordnung” amerikanischer   Neokonservativer passte, die den Nahen Osten nach israelisch-amerikanischen Interessen großflächig planieren wollten, wurde in Bagdad der schiitische Autokrat Nuri al-Maliki installiert.

Der stört nun. Denn gegen ihn hat sich das Isis-Bündnis ehemaliger Saddam-Offiziere mit islamistischen Kämpfern der unterdrückten Sunniten erhoben – Gespenster Amerikas. Das stellt das Freund­Feind-Schema auf den Kopf. Gegen amerikanische Interessen stehen nun amerikanische Verbündete: die Türkei, die Isis unterstützt, weil die Gruppe auch gegen den Erzfeind Assad im benachbarten Syrien kämpft; Saudi-Arabien, Kuwait und Katar, aus denen Isis als sunnitische Front gegen die Schiiten finanziert wird.

Umgekehrt erscheinen Schurken plötzlich in freundlichem Licht: der schiitische Iran, eben noch Teilhaber der „Achse des Bösen“: der Amerika als „großen Satan” geißelte; und das Syrien Assads, gegen das die USA um ein Haar zu Felde gezogen wären. Nun duldet man Assad, weil er Isis bekämpft. Unterst zuoberst. Ein Kapitel amerikanischer Außenpolitik zuvor, in den 8oer Jahren, waren die USA übrigens noch ihrem späteren Feind Saddam im Krieg gegen den Iran heimlich beigesprungen.

Der Feind meines Feindes … Schon Josef Stalin hatte davon profitiert. Nach dem Sieg über die Nazis überließen die USA „Uncle Joe” ganz Mittel- und Osteuropa. Als sie das als Fehler erkannten und in den Kalten Krieg zogen, zeugte Antikommunismus eine Vielzahl perverser Bündnisse. Der Kongolese Patrice Lumumba wurde mithilfe des belgischen Geheimdienstes ermordet. Vergeblich hatte er in Washington um antikoloniale Hilfe gebeten. Auch den Kubaner Fidel Castro führte sein erster Staatsbesuch in die amerikanische Hauptstadt – dort aber blitzte er ab, man trieb ihn in die Arme der Sowjets.

In Vietnam traten die USA an die Stelle der besiegten Kolonialmacht Frankreich und machten die nationale Befreiungsbewegung endgültig zur sozialistischen, in der Not sogar verbündet mit dem historischen Feind China. In Südamerika wurden in der Ära Henry Kissingers blutige Gorilla-Diktaturen installiert. In Chile stürzten die USA den gewählten Präsidenten Salvador Allende. In Argentinien ließ der Militärdiktator Videla Oppositionelle gefesselt aus Flugzeugen ins Meer werfen. Bis heute wirkt der Kardinalfehler amerikanischer Außenpolitik in Afghanistan nach. Im Kampf gegen die sowjetische Besatzungsmacht wurden die islamistischen Gotteskrieger von den USA bewaffnet, unter anderem mit der Luftabwehr­ rakete Stinger. Damit feuerten die Taliban später auf amerikanische Flugzeuge. Und al-Qaida plante im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet den Terroranschlag vom 11.September 2001 auf die USA. Unterstützt wurden die Islamisten vom pakistanischen Militärgeheimdienst ISI, ursprünglich ein Instrument der USA. Überhaupt wurde die Aufrüstung Pakistans, das sich auch atomar bewaffnete, von den USA betrieben, denn es standgegen die einst mit der Sowjetunion befreundete Atommacht Indien.

Der Feind meines Feindes … Irgendwann ist die Welt voller Feinde, voller Opfer, voller Betrogener. Freunde aber lernen ihre Lektionen. Gerhard Schröder war der erste, der im Irak-Krieg den Gehorsam verweigerte. Das bleibt beispielhaft.

Hans-Ulrich Jörges, Chefredaktion stem 3.1.2014