Valentinstag

Seit dem 19. Jahrhundert gibt knapp die Hälfte der britischen Bevölkerung Geld für Valentinsgeschenke aus, im Jahre 2015 wurden etwa 1,9 Milliarden Pfund für Karten, Blumen, Pralinen und weitere Geschenke eingenommen. Der Handel um den Valentinstag Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in den Vereinigten Staaten zum Vorboten weiterer kommerzialisierter Feiertage.

Ich kannte eine Person die im Blumenhandel gearbeitet hat. Sie hat mir erzählt das die Vorbereitung der Gärtner und Blumenhändler fast ein Monat vorher beginnt, die Pflanzen tief gefroren werden um Frische vorzutäuschen, damit sie dann an Valentin verkauft werden können. Daher verschenke ich an diesem Tag keine Blumen, ebenso wie am Muttertag (außer in meiner Jugend gestohlenen Flieder, Ehrensache) 

sondern einfach was anderes was zur Person passt.

Diese Art der Zwangsbeglückung ist nichts woran ich teilnehme. Die Anerkennung der Liebsten kann auch anders erfolgen. In diesem Sinne trotz allem einen angenehmen Tag der Gemeinsamkeit.   

Es gibt sie noch

die Filme die es wert sind gesehen zu werden. Keine Morde, kein Blut, keine Rache, keine Zerstörungen, und vor allem eine echte Handlung, und nicht Gruselgeschichten.

Einen Film der eine wunderbare Kamera hat, eine sagenhafte Regie, gute Musik, exzellente Schauspieler mit einem echten Inhalt. Ein Film der einen nachvollziehbaren Inhalt hat, und der ist auch noch wertvoll. 

Ich habe nicht geglaubt sowas zu sehen zu bekommen, denn die meisten Filme die derzeit produziert werden, sind davon meilenweit entfernt. Wir hatten daher gestern Abend einen sehr guten Kinobesuch, der auch noch nachhaltig gewirkt hat, und einen dazu motiviert sich mit dem Inhalt auseinander zu setzen. Die Handlung ist witzig und ernsthaft zugleich, in gut aufgeteilten Sequenzen und man bleibt gebannt dabei, ohne sich zu langweilen. Ich habe schon sehr sehr lange so einen guten Film nicht mehr gesehen.

Dieser Film ist sehenswert, und ich kann ihn nur weiter empfehlen. 

My name is Hille

I am from Denmark. So I cannot write in German. But I will learn it as quick as possible. Cause I don’t want to be deported as a useless immigrant. Paul and I fall in love as soon as he saw me, and therefore he decided to bring me to Austria, Vienna. Even his friend Klaus was deeply impressed by me. There was only one thing not so good. Due to the fact that they two were sitting in a row of emergency I was banned to be in the overhead luggage compartment, very small and completely dark. What the fuck they thing I am? So I had a nice sleep until Vienna.

Now I am in the kitchen on the highest point to have a total view over the situation. Booth tried me well, its warm and cosy, and I get enough to drink and eat. I love my new place and be happy to have found two nice people for my further life.

In Denmark I had the profession of a doorstopper. Not what I wanted to be. It is not funny always to be pushed by a door. Here life is easygoing, there is only one thing I have to take care of, and that’s Jürgen, his kind of love to me may be a bit dangerous.

Now after I have introduced myself to you, I wish you all a nice life and we will meet the other day.

Nicht mein Text

aber ich stimme dem vollinhaltlich zu

Vor 250 Jahren aus 13 räuberischen britischen Kolonien entstanden, raubten und „kauften” die USA insgesamt 50 Staaten zusammen. Frühere Eigentümer wie Mexiko wurden militärisch niedergemacht und enteignet, die Urbevölkerung, die sie Indianer nannten, wurde massakriert, vertrieben, entrechtet.

Führende amerikanische Politiker sehen bis heute in der Ausbreitung der amerikanischen Demokratie, Zivilisation und Macht eine göttliche Mission, ihre „manifest destiny”

Genauso sendungsbewusst und gnadenlos sind die USA bei der Jagd nach strategisch wichtigen Rohstoffen. Reiche Beute erzielten sie erst kürzlich mit Druck, Drohung und Erpressung in der Ukraine, im demokratischen Kongo und jetzt mit ihrem völkerrechtswidrigen Enthauptungsschlag in Venezuela, dem erdölreichsten Land der Welt. Nach der Monroe-Doktrin gehört der gesamte lateinamerikanische     Hinterhof ohnehin seit 200 Jahren den USA. Demnächst könnte Kuba dran sein.

Und auch Iran? Wenn Deutschland wertvolle Rohstoffe wie Venezuela hätte, wären wir längst 51.Bundesstaat der USA.

Was tun? Wer sich als Verbündeter ausschließlich auf die USA verlässt, ist verlassen   sobald die Einhaltung der versprochenen Bündnistreue den amerikanischen Machtinteressen widerspricht. Die Vietnamesen, Afghanen und auch die Ukrainer können ein trauriges Lied davon singen. Europa muss wachsam sein. Unsere sicherheitspolitische Alternative ist Kern-Europa. 

Einfach nur genial

Screenshot

4.Advent 

Nun ist es nicht mehr weit bis zum heiligen Abend, die Ungeduld was denn das Christkind bringen wird, ist immer stärker und beschäftigt einen fast den ganzen Tag. Warum vergehen denn die Tage so langsam. Mutter sorgt für Abwechslung, indem sie Weihnachtskekse bäckt. Das duftet so wunderbar, und ich bin nicht aus der Küche zu bringen. Ich versuche soviel rohen Teig zu ergattern wie nur möglich. alle Versuche mir zu erklären, dass das mir nicht gut tut fruchten nichts.

Du wirst dir den Magen verderben und außerdem hast du dann später keinen Hunger, alles in den Wind gesprochen. Sie bemüht sich mich dem Teig fern zu halten, aber ein quirliger Junge findet immer einen Weg rund um die Mutter herum.

Die Gier den Teig zu essen und die Mutter zu überlisten beschäftigt mich bestens und lässt mich das Christkind beinahe vergessen.

Ein wunderbares Spiel, zumindest für mich, für sie eher weniger. Es ist doch jedes Jahr das gleiche Spiel und meist gewinne ich. Bin mir nicht sicher ob sie nachlässig ist oder mich ein bisschen gewähren lässt. Wer ergründet denn so einfach das Herz einer Mutter.

Ich habe das immer ohne Probleme überlebt und würde auch heute noch gerne dieses Erlebnis haben wollen. Aber nun kann ich nurmehr mit Freude daran denken, und es schleicht sich auf meiner Zunge so ein bisschen der Geschmack ein den es damals gab. 

Ich wünsche Euch allen einen besinnlichen Sonntag. 

Ein neuer Nachbar

gestern war ein neuer Nachbar bei uns auf Besuch. ein wunderbarer Welpe der nicht weit von uns zu Hause ist. Seine Besitzerin kennen wir schon sehr lange, und sie kam vorbei um uns dieses liebe Tier vorzustellen. Er hat natürlich sofort die Herzen aller anwesenden Personen erobert. 

Noch ganz jung, aber wenn er etwas erwachsener sein wird, ist er hoffentlich ein Spielgefährte für unseren Jürgen. Wir freuen uns jetzt schon darauf und wünschen ihm ein schönes Leben in unserer Gegend. Im Sinne von Loriot:

ein Leben ohne Hund ist möglich aber sinnlos.

Haut Cuisine in HaWei

Gestern hatte ich ein wunderbares Erlebnis, das mich an meine Kindheit erinnert hat. Immer mehr liebe ich die einfachen Gerichte die es damals gab, wenige Lebensmittel und vor allem kein besonderen oder exotische, sondern einfach das was da war. 

Es gibt inzwischen jede Menge solcher Gerichte die ich schätze. Wie zum Beispiel Grenadiermarsch, Eintopf aus den Resten der Woche, Gerstensuppe, Linseneintopf, Bratkartoffel mit Zwiebel, Fleischlaberln, Griesnudeln, Semmelknödel mit Dillsosse,

und noch so manch anderes.

Und wie gesagt, gestern gabs eines davon, nämlich: Eiernockerln mit Spinat, über dem Spinat war ein bisschen Essig, das macht den Geschmack einfach toll. In der Jugend gabs das allerdings ohne Spinat, denn das ist etwas was Kinder nicht so besonders lieben.

Der Meisterkoch hat sein Bestes gegeben und es hat herrlich geschmeckt. Ich habe es voll genossen. 

3.Advent

Joscha Sauer Comic

Wir leben momentan in einer Zeit, in der es uns äußerlich gesehen so gut ging wie noch nie. Aber innerlich gesehen haben Ängste inflationär zugenommen. Das Angstgespenst ist überall präsent: Angst vor Terror, Angst vor dem Alter, Angst vor Krankheiten, Angst vor materiellem Ruin, Angst, dass die Kinder krumme Wege gehen – und noch unzählige andere Ängste, von denen viele auf das Konto gehen: zu viel Negativnachrichten auf zu kleinem Raum in zu schnellen Zeitabständen. Stichwort: Allpräsenz der Medien und des Smartphones. 

Angst fordert uns immer heraus. Aber nicht nur negativ. Angst kann uns in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen und zu besonderen Leistungen befähigen; sie kann uns vor Schaden bewahren.
Versuchen wir heute doch zur Ruhe zu kommen und den Tag zu genießen.