Text von Alfred Grosser

Grosser macht auf „das schlimme Los der Einwohner von Gaza, von Westjordanien oder von Ostjerusalem“ aufmerksam und führt deren Lage auf die „furchtbare Grundeinstellung heutiger israelischer Politik“ zurück. Er schreibt: „Ich verstehe nicht, dass Juden heute andere verachten und sich das Recht nehmen, im Namen der Selbstverteidigung unbarmherzig Politik zu betreiben.“ Es sei Israels „Gewalt, die … so viele verzweifelte Jugendliche … zum selbstmörderischen Attentat verführt.“ Darüber hinaus sei aber auch die „alte, grundsätzliche“ Frage der Araber ernst zu nehmen: „Warum sollen wir harte Konsequenzen für Auschwitz tragen?“ Mit dieser Frage trifft Grosser einen wunden Punkt – den Angelpunkt für das schlechte Gewissen vieler Europäer, die glauben, für das Los der Palästinenser indirekt verantwortlich zu sein. Dabei ist schon die Prämisse falsch: Kein Araber musste harte Konsequenzen für Auschwitz tragen. Zwar hat die Erfahrung des Holocaust die Vereinten Nationen 1947 dazu veranlasst, für die Errichtung eines jüdischen Staates in Palästina zu votieren. Dass gleichzeitig auch ein arabisch-palästinensischer Staat beschlossen wurde, geriet aber in Vergessenheit.

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1.Halbfinale

Geräuschkulisse

Die Techniker der Stadthalle, oder wer auch immer, sind einfach zu bewundern. Was da zustande gebracht wurde ist beeindruckend. Wobei das sicher in natura dreidimensional noch beeindruckender ist, als am TV. 

Der Rest, also die „Songs“ sind dann eher mau. Es sind keine Songs, sondern eher auf der Bühne herumhopsen. Die männlichen und weiblichen Hupfdohlen machen das was man uns da als Gesang vorgaukelt nicht besser. Ich habe immer mal wieder die Augen zugemacht, und es war nichts dabei was ich im Radio hören möchte. 

Falls das zweite Halbfinale ebenso sein wird, dann erspare ich mir das Final, denn dieses Geräusch einmal erlebt zu haben genügt. 

Bedauerlich was aus dem „Songcontest“ geworden ist. 

Sebastian

Sebastian ist eingezogen und bleibt bei uns

Sebastian ist schön schwarz

Sebastian ist elegant und sieht es gut aus

Ein schönes Gesicht und einen wohlgeformtem Hintern

Sebastian ist spritzig und wendig

Paul und er sind gute Freunde 

Auch ich finde ihn echt super

Wir werden viel Freude mit ihm haben

Ihr wollt wissen wie Sebastian aussieht

na bitte, hier ist er 

Er hat überhaupt nicht gebohrt


la migliore cucina italiana

aber von KK in HaWei

Valentinstag

Seit dem 19. Jahrhundert gibt knapp die Hälfte der britischen Bevölkerung Geld für Valentinsgeschenke aus, im Jahre 2015 wurden etwa 1,9 Milliarden Pfund für Karten, Blumen, Pralinen und weitere Geschenke eingenommen. Der Handel um den Valentinstag Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in den Vereinigten Staaten zum Vorboten weiterer kommerzialisierter Feiertage.

Ich kannte eine Person die im Blumenhandel gearbeitet hat. Sie hat mir erzählt das die Vorbereitung der Gärtner und Blumenhändler fast ein Monat vorher beginnt, die Pflanzen tief gefroren werden um Frische vorzutäuschen, damit sie dann an Valentin verkauft werden können. Daher verschenke ich an diesem Tag keine Blumen, ebenso wie am Muttertag (außer in meiner Jugend gestohlenen Flieder, Ehrensache) 

sondern einfach was anderes was zur Person passt.

Diese Art der Zwangsbeglückung ist nichts woran ich teilnehme. Die Anerkennung der Liebsten kann auch anders erfolgen. In diesem Sinne trotz allem einen angenehmen Tag der Gemeinsamkeit.   

Es gibt sie noch

die Filme die es wert sind gesehen zu werden. Keine Morde, kein Blut, keine Rache, keine Zerstörungen, und vor allem eine echte Handlung, und nicht Gruselgeschichten.

Einen Film der eine wunderbare Kamera hat, eine sagenhafte Regie, gute Musik, exzellente Schauspieler mit einem echten Inhalt. Ein Film der einen nachvollziehbaren Inhalt hat, und der ist auch noch wertvoll. 

Ich habe nicht geglaubt sowas zu sehen zu bekommen, denn die meisten Filme die derzeit produziert werden, sind davon meilenweit entfernt. Wir hatten daher gestern Abend einen sehr guten Kinobesuch, der auch noch nachhaltig gewirkt hat, und einen dazu motiviert sich mit dem Inhalt auseinander zu setzen. Die Handlung ist witzig und ernsthaft zugleich, in gut aufgeteilten Sequenzen und man bleibt gebannt dabei, ohne sich zu langweilen. Ich habe schon sehr sehr lange so einen guten Film nicht mehr gesehen.

Dieser Film ist sehenswert, und ich kann ihn nur weiter empfehlen.