Der Eine mit hohem Intelligenzquotienten und starkem Militär, der Andere eher ohne viel Hirn, aber doch mächtig, versuchen sich Europa unter den Nagel zu reißen. Eine sehr bedenkliche Entwicklung, und wie hier tun nichts dagegen. China als lachender Dritter wartet einfach bis es soweit ist das sie das mächtigste Land werden können. Als wenn wir solche Entwicklungen nicht schon gehabt hätten, und wieder einmal nichts daraus gelernt.
Zu allem Überfluss sind wir Europäer seit Längerem aus der Spur. Die Vereinigung der Länder an sich war und ist gut und logisch. Aber das Ganze nimmt sonderbare Formen an. Es ist doch für den Kontinent nicht wesentlich ob die Gurken gerade sind oder der Verschluss der Plastikflaschen drauf bleibt oder nicht. Eine gemeinsame Verteidigungspolitik, Wirtschaftspolitik, grundsätzliche Regeln und Gesetze sind notwendig um das Gebilde am Leben und wehrhaft zu halten. Aber da wird mehr gestritten als in einem Affenhaus. Einige ehemaligen Ostländer sind wieder russenfreundlich, als ob sie nach dem Krieg nicht genug davon bekommen hätten. Jeder schert sich um sein eigenes Hemd und sieht den gemeinsamen Rock nicht. So begeistert ich war als das losging, so enttäuscht bin ich jetzt. Was ist los mit uns?
Bhutan liegt in Südasien am Fuße des Himalava-Gebirges und gilt als eines der glücklichsten Länder der Erde. Schon in den 70er Jahren prägte der damalige König von Bhutan als Erster den Begriff des “Bruttonationalglücks”. Dieses hielt er für wichtiger als das oft zitierte Bruttonationalprodukt eines Landes. Seitdem hat die Idee des Bruttonationalglücks die Politik und Wirtschaft in Bhutan nachhaltig geprägt. Seit 2008 kann die Bevölkerung alle paar Jahre an einer groß angelegten Umfrage teilnehmen, anhand derer der Glücksindex des Landes gemessen wird.
Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford entwickelt
und umfasst neun Bereiche:
Mentales Wohlbefinden
Gesundheit
Bildung
Zeitnutzung
Kulturelle Vielfalt und Resilienz
Gute Regierungsführung
Lebendigkeit der Gemeinschaft
Ökologische Vielfalt und Resilienz
Lebensstandard
Die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen des Landes werden dann nach den Ergebnissen der Umfrage ausgerichtet. Kinder werden in Bhutan beispielsweise in Achtsamkeit geschult und erlernen Meditation in der Schule.
Bei uns läuft nahezu den gesamten Tag Radio Wien, ein Sender dessen Musik einem nicht auf die Nerven geht. Manchmal höre ich bewusst zu, manchmal wirkt es als Hintergrundgeräusch. Nun naht die Weihnachtszeit und leider wird jetzt Radio Wien auch zum Weihnachtsliedersender.
Es vergeht kaum eine Stunde in der nicht mindestens zwei bis dreimal diese Schnulzen abgespielt werden. Bei Last Christmas bekomme ich schon Ohrenschmerzen, und auch was sich so am Markt tut ist kaum besser. Wirklich gute Weihnachtslieder sind leider eine Seltenheit geworden und daher wird man mit dem, was wer auch immer für gut hält, zudröhnt.
Ein Lied so alle zwei Stunden wäre genug, denn die Qualität kommt vor der Masse.
Aber wie das inzwischen so üblich ist, es wird alles übertrieben, einkaufen, essen, trinken, Märkte heimsuchen, das hat leider, wie ich schon früher erwähnt habe, mit dem Advent nichts mehr zu tun.
Ich habe einen Favoriten. Ein Lied das mit dem Sinn der Weihnachtszeit klar kommt, zu zeigen das weniger mehr ist, das Freude vermitteln besser ist als protzen, einfach Gefühl zeigen, Freude vermitteln und selbst zufrieden zu sein.
Ich gebe zu: Ich habe keine Ahnung, warum wir Weihnachten mit verschneiter Winterlandschaft verbinden und warum der erste Schnee ein solch festliches Gefühl in vielen von uns hervorruft, außer vielleicht, weil unsere Vorfahren es jahrhundertelang so erlebt haben. Aber bereits in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts war es keineswegs mehr selbstverständlich. Aber keine Angst, ich möchte uns die Stimmung nicht vermiesen. Im Gegenteil: ich möchte uns ermutigen, heuer an liebgewonnenen Traditionen festzuhalten und dennoch einen anderen Advent zu erleben.
Denn anders soll er sein: Keine Weihnachtsmärkte, kein Winterdorf, keine Glühweinseligkeit, keine betriebliche Weihnachtsfeier, kein Drängen in den Straßen bei Weihnachtseinkäufen.
Wie könnten wir aus der Not eine Tugend machen? Viele von uns klagten immer wieder über die staade Zeit, die überhaupt nicht ruhig sein konnte, sondern zu den hektischsten Zeiten im Jahr gehörte. Anstelle sie als Zumutung zu empfinden (es gäbe gute Gründe dafür), könnten wir uns über die freien Momente freuen und sie zu Mußestunden machen: Merke: Dieser Advent hat Potential!
Wir könnten ihn bewusster und fröhlicher erleben, weil wir etliche Dinge weglassen können und sogar müssen. Schon Karl Valentin war sich da nicht so sicher, als er sagte: „Ich glaub, ich besuch mich mal – vielleicht bin ich ja zuhause!“
Ich wollte mal was “Neues‘“ machen, aber das ist nicht so einfach.
die erste Kerze brennt
Der Adventkranz entstand von dem Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern (1808–1881), der damit den Kindern die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen wollte. Er stellte 1839 im «Rauhen Haus» einen Adventskranz mit 24 Kerzen auf einem alten Wagenrad her: vier große weiße Kerzen für die Sonntage und 20 kleine rote Kerzen für die Wochentage. Wo bekommt man heutzutage noch ein Wagenrad her? Schade denn das muss gut aussehen und macht Stimmung. Für den Fall das jemand nicht weiß wieso wir überhaupt Advent haben, hier eine kurze Erklärung: Die heutige Form der Adventszeit geht auf das 7. Jahrhundert zurück und wurde “tempus ante natale Domini” genannt. Papst Gregor der Große legte vier Sonntage als Adventszeit fest. Diese Zahl steht symbolisch für die viertausend Jahre, die die Menschen nach dem Sündenfall auf den Erlöser warten musstenUnd was hat das mit dem Fasten auf sich?Jahrhunderte ist in katholisch geprägten Gegenden Fastenzeit. Sie galt als Zeit der Einkehr und Buße. Der Verzicht auf Süßigkeiten, Kuchen, Alkohol, auf große öffentliche sowie private Feiern diente der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest als Tag der Menschwerdung Christi.Davon ist nichts mehr übrig, ganz im Gegenteil, so üppig ist es sonst fast nie im JahIch wünsche allen einen angenehmen ersten Advent Sonntag.
in meiner Kindheit und Jugend, so cirka bis zur Pubertät, war Advent eine Zeit der Stille und Besinnung. Nur unterbrochen von Nikolaus und Krampus. Wobei bei mir immer nur der Nikolaus war und kein Krampus. Wahrscheinlich wollte man mir das ersparen. Da war allerdings immer eine kleine Enttäuschung dabei, denn als Klaus hatte ich ja auch Namenstag und daher wollte ich die Geschenke doppelt. aber das hat man nicht zur Kenntnis genommen.
Ansonsten war es eher eine Zeit in der nicht viel passierte. Fastenzeit war es keine, sogar die Kirche war der Meinung, dass das nicht mehr „State oft he Art“ war, aber üppig war es nicht. Irgendwie war die Vorfreude auf Weihnachten schon da und man hat sich darauf gefreut. Ich habe meine Wunschliste an das Christkind geschrieben und gehofft auch alles zu bekommen, war nicht immer so, doch Geschenke zu Weihnachten gabs aber doch.
Je besser es allen ging und das Wirtschaftswunder die Lebensqualität verbesserte, änderte sich auch die Zeit. Es begann langsam aber bestätig das immer mehr Wirbel in diese Zeit kam. Der Handel begann immer mehr Werbung zu betreiben um die Kauflust der Menschen zu erhöhen. Die Weihnachtsmärkte wurden zu Verkaufsorten, alles was dem Konsum diente wurde betrieben. Dann begannen auch die Jahrestreffen der Firmen und nach einiger Zeit hatte man, je nach Beruf und Zugehörigkeit, zwei bis drei Firmenfeiern. die hatten dann mit Ruhe und Besinnung nichts mehr zu tun.
Jetzt hat das schon ungeahnte Ausmaße erreicht und der Trubel wird immer mehr. Egal wo man hinschaut, Kaufen, feiern, üppig essen und trinken ist angesagt. Im TV laufen die Anpreisung von Überfluss so gut wie den gesamten Tag. Was man da nicht alles tun müsste und kaufen, soviel Geld kann man gar nicht haben, wie man da ausgeben könnte.
Ich finde das bedauerlich da die Besinnung auf einen selbst, oder die Familie und Bekannten keinen Wert mehr hat. Konsummieren, kaufen, von einem Ereignis zum nächsten hetzen ist der Normalzustand geworden. Dann erfand Coca-Cola den Weihnachtsmann und ist dabei das Christkind zu verdrängen, Umsatz ist die neue Religion. Nicht das bei uns zu Hause Weihnachten sehr religiös gewesen wäre, aber doch besinnlich und eine Feier der Familie.
Die schönsten Weihnachten für mich sind immer die wo auch Kinder dabei sind. Leider wird auch das immer weniger, denn alle Kinder die ich kenne oder kannte sind inzwischen auch schon erwachsen. Trotzdem versuche ich diese Stimmung der Stille und Besinnung aufrecht zu erhalten.
Daher werden wir auch dieses Jahr die Tage in Ruhe verbringen, für einander da sein und Kraft schöpfen für den Rummel zu Silvester. Ich wünsche daher allen meinen Lesern besinnliche Feiertage, bis zum nächsten Eintrag.
Gestern Abend, wir waren müde, und jeder hat sich auf sein Zimmer zurückgezogen, habe ich NITRO aufgedreht, und dort war Soundtracks für die Ewigkeit. Begann um 21:00 und ging bis 00:30, dabei wurden Songs vorgestellt die entweder für bestimmte Filme komponiert wurden, oder aus der Versenkung geholt wurden, und dann als Filmmusik Berühmtheit erlangt zu haben.
Da kam bei mir die Erinnerung an alte Zeiten hoch, und ich habe sehr gerne zugesehen und zugehört. Schade nur das ich alleine war, und leider die Personen mit denen ich damals entweder die Musik geliebt habe, oder im Kino gewesen bin, nicht mehr vorhanden sind. Kann sein verzogen, oder kein Kontakt mehr, oder verstorben.
Das gemeinsame Sehen und der Austausch der Erinnerungen hätten diese Sendung noch besser gemacht als sie ohnedies schon war, schade.
Aber nichts desto trotz war es ein Vergnügen und ich habe in alten Ereignissen geschwelgt.
Dann aber TV aus und niederlegen damit meine Spiegel Hernie ( ? 🙄 🔜 Google )
zur Ruhe kommt, und mich gut schlafen lässt. Liegen auf der linken Seite, dann ist sie friedlich, bei rechts meutert sie. Bin dann auch gut eingeschlafen und ich weiß nicht mehr ob ich davon auch noch geträumt habe oder nicht.
In jedem Fall war das ein sehr erfreulicher Spätabend Fernsehbetrag.