Montenegro

Vom Fürstentum über Königreich und Teilrepublik nunmehr zur Selbständigkeit.

Ebenfalls ein neues Land das ich im Zuge meiner Jugoslawien Reisen kennen gelernt habe.

Die Bucht von Kotor und Podgorica sind mir davon in Erinnerung. Der Amaro die Montenegro, ein Magenbitter den ich sehr schätze, ist aber nicht von dort, sondern aus Bologna.

Niederlande

Amsterdam ist in jedem Falle eine Reise wert.

Multikulturell und sehr liberal. Eine Stadt voll von Leben und Kultur. Grüner Hering ist nicht jedermanns Sache aber wem es schmeckt der hat den vollen Genuss. Indonesische Reistafel macht nur mit mehreren Personen am Tisch echt Spaß dann aber ausgiebig. Ebenes Land, Wasserkanäle und Windmühlen prägen die Landschaft. Vorhänge in den Häusern sind eher die Seltenheit. 

Norwegen

Ich habe dieses Land mehr vom Schiff aus bereist als auf der Straße.

Mit den Hurtigruten, Postschiffe ursprünglich, auch heute noch, aber immer mehr auch für den Tourismus von Kirkenes nach Bergen in 12 Tagen. Hammerfest, Lofoten, Bodo, Trondheim, Alesund etc. eine wunderbare Passage mit viel Landschaft und den diversen Fjorden. Dann auf dem Hardangerfjord von Voss bis Rosendal. Inklusive eines Fluges mit dem Wasserflugzeig über die Gletscher. Bergen ist eine schöne Stadt mit einem alten Stadtteil aus der Hansezeit. Glück wie wir hatten waren wir am Tag des Sieges der Norweger über Brasilien bei der WM dort und haben ein Stadtfest der Sonderklasse erlebt. Mit der Floibahn auf den Gipfel mit Blick über die gesamte Stadt. Ein Besuch in der Villa Ole Bull im arabischen Stil, sollte auch nicht fehlen. Oslo mit der Festung Akershus, dem Vigeland Skulpturenpark, dem Rathaus und bei unserem Besuch war auch die Gorch Fock im Hafen.

Österreich

Mein Heimatland. Und Wien meine Geburtsstadt, zu der ich immer wieder zurückkehre.

Es würde den Rahmen hier sprengen viel über dieses Land zu schreiben. Mein Lebensmittelpunkt ist hier und ich bin gerne im Lande unterwegs, ob Städte, Dörfer, Flüsse, Täler, Berge, Seen oder kulturelle Veranstaltungen, dieses Land ist so vielfältig daher mein Ratschlag: Nehmen sie sich Zeit und kommen sie her.

Golf

Spät aber doch habe ich zum Golfspiel gefunden.

Es war eher der Zufall der dazu führte. Eine Annonce in der Diners Club Zeitung hat mich veranlasst einen Platzreifekurs in Pörtschach am Golfclub Moosburg zu buchen. Dabei lernte ich Andreas Brier, den Bruder von Markus Brier, kennen der uns ein sehr guter Golflehrer war.

Nach erfolgreicher Absolvierung der Prüfung wurde ich dann 1989 Mitglied im Golfclub Schönborn.

Meine rege Reisetätigkeit führte mich auf viele interessante Plätze rund um die Welt. Es macht Freude sich immer auf andere Platzverhältnisse einstellen zu müssen. Wobei es anfänglich doch gewöhnungsbedürftig war auf verschiedenen Plätzen mit Caddies zu spielen. In Asien darf man tatsächlich beinahe nur schlagen und fluchen oder jubeln, alles andere wird von den Caddies erledigt.

Polen

Ein Land das ich zu Zeiten des Ostblocks beruflich bereist habe.

Es blieb nicht viel Zeit für privates. Die wesentlichen Orte waren Krakow, Katowice, Wroclaw, Poznan und natürlich Warszawa. Auf einer dieser Dienstreisen gelang es mir dann auch die schwarze Madonna in Czestochowa zu sehen. Ich war jetzt schon lange nicht mehr in Polen und weiß daher wenig über die derzeitige Entwicklung.

Portugal

Ende 1999, im September waren wir das einzige Mal in diesem Land, und da nur in Sintra und Lissabon.

1974 habe ich jeweils eine Nacht vor und nach einer Kreuzfahrt mit der alten MS Europa eine Nacht in Lissabon verbracht. Beim Aufenthalt 99 haben wir dann Sintra und Umgebung und Lissabon näher kennen gelernt. Ich ärgere mich heute noch das ich als Freund von Feuerwerken vor vielen Jahren nicht zum dem das Andre Heller in Lissabon veranstaltet hat gefahren bin.

Die Erinnerung ist das einzige Paradies aus dem man nicht vertrieben werden kann

Kindheit

An die beiden letzten Kriegsjahre habe ich keine Erinnerung. Aber an die Zeit der viergeteilten Stadt Wien.

Wie haben hinter den Sophiensälen gewohnt und meine Freunde und ich sind sehr gerne über die Rotundenbrücke in den russischen Sektor und in den Prater gegangen. Nicht sehr zur Freude unserer Eltern die das nicht gerne gesehen haben. Wir hatten jedoch niemals schlechte Erfahrungen mit den Soldaten dort gemacht. Ich habe immer noch meine Kinder I-Card für den Zonenwechsel.

Der monatliche Wachwechsel vor der Hofburg und die 4 im Jeep waren für uns Jungs von unschuldigem Interesse.

Die erste Reise mit meiner Mutter zu den Großeltern nach Deutschland war eine Himmelfahrt. Wir hatten bedingt durch den Beruf meines Vaters internationale Pässe mit denen wir reisen durften, aber bis nach Köln gab es unzählige Kontrollen und lange Zugsaufenthalte. Insgesamt waren wir mit auch mehrmaligem Umsteigen 48 Stunden unterwegs.

Das letzte Jahr vor der Schule war ich dann bei meinen Großeltern auf dem Bauernhof und das ist bis heute ein tiefer positiver Eindruck und ein wichtiges Jahr meines Lebens. Knechte, Mägde, alle Arten von Tieren und das Treiben auf einem Bauernhof haben mich sehr geprägt. Von daher stammt auch meine Liebe zu Pferden und Hunden.

75

So genau weiß ich nicht wie das passiert ist. Plötzlich steht diese Zahl vor mir und macht mir bewusst bereits ein Dreivierteljahrhundert alt zu sein.

“Zeit ist das, was man an der Uhr abliest”

Albert Einstein

Ich habe mich selten bis nie mit meinem jeweiligen Alter auseinandergesetzt, die Jahre sind einfach passiert und das war es dann auch schon. Natürlich habe ich manche Geburtstage gefeiert:

30, ich war der Meinung das sei das Ende der Jugend.

40, wir wurden von einer sehr guten Köchin mit einem 10 Gang Menu verwöhnt.

45, sozusagen die Mitte des Lebens im Kreise vieler meiner Bekannten und Freunde.

50, eine Woche im Waldviertel mit vielen Aktivitäten und vor allem meinem privaten Feuerwerk über dem See um Mitternacht meines Geburtstages.

60, im kleinen Kreis am Tegernsee.

69, ein sehr schönes Fest, irgendwie war mir bewusst das nun doch das Alter über mich kommt. Seither verbringen mein Mann und ich meine Geburtstage ohne große Feier alleine, meist verbunden mit einer Städtereise.

Ursprünglich wollten wir meinen 75 mit einer Party begehen, aber wir sind davon abgekommen und werden wieder nur zu zweit sein. Ich muss langsam lernen das nun mein Körper nicht mehr all das erfüllt was ich mir so wünsche. Es fällt mir nicht immer leicht, denn wer will schon gerne alt im Sinne von nicht mehr auf der Höhe sein, ich nicht. Mal sehen wie und wie lange es noch weitergeht.