Albanien

Irgendwie war von diesem Land nicht sehr viel bekannt.

Ursprünglich auf Grund der Diktatur von Enver Hoscha, zu dem Zeitpunkt war das Land von Europa so gut wie abgekoppelt. Dann kam es nach ihm zu einer Art Volksaufstand und nun scheint sich das Land zu europäisieren.

Ich war vor kurzem dort und bin überrascht gewesen wie schön dieses Land ist. Nicht nur von der Landschaft, sondern auch von der Kultur. Da ich einen sehr erfahrenen Führer hatte wurde mir erst bewusst wie intensiv in alten Zeiten die Verbindung von Österreich und Albanien waren. Der Nationalheld Georg Kastriota Skanderbeg hatte sehr starke Bindungen an die österreichische Krone. Sein Helm ist auch heute noch in Wien zu sehen. Das absolut saubere Wasser an der Küste wird heute zur Attraktion für Badegäste und auch sonst ist man am wachsenden Tourismus sehr interessiert. Es war eine interessante Reise mit vielen neuen Eindrücken.

Belgien

Als Schokoladeliebhaber und Pommes Essender ist dieses Land ein Muss.

Brüssel bietet viele interessante Einblicke. Überhaupt war das Essen dort von einer besonderen Qualität. Es gibt viel kleine Städte die einen Besuch wert sind und wenn die Terrorismuswelle wieder abebbt bin ich sicher wieder mal dort.

Bosnien & Herzegowina

Meine Aufenthalte in dieser Region sind schon lange her, noch zu Zeiten von Tito und dem damaligen Jugoslawien.

Meist war ich aus beruflichen Gründen dort, hatte aber immer die Gelegenheit ein paar private Tage anzuhängen. Besonders beeindruckt war ich von Sarajevo, damals eine multikulturelle Stadt, sowie von Mostar mit der berühmten Brücke und dem Neretva Tal mit Jablanica. Ich war anlässlich des Neubaus der Eisenbahnstrecke durch dieses Tal mehrere Wochen dort. Die selbst gefangenen Forellen im Restaurant an der Vrelo Bosne waren einfach ein Gedicht.

Bulgarien

Auch eines der Länder in dem ich nur unter kommunistischer Zeit war und das aus beruflichen Gründen.

Daher hatte ich kaum Zeit mich mit Land und Leuten zu beschäftigen. Ich habe daher an dieses Land wenige Eindrücke die hauptsächlich berufsbedingt waren.

Dänemark

Ein Land in dem ein Teil meiner Verwandtschaft lebt und daher war ich auch öfters dort.

Wie fast alle skandinavischen Länder sehr hochpreisig. Gutes Bier und eine andere Art des Essens. Kopenhagen selbst ist eine tolerante und sehr lebhafte Stadt am Meer. Ich habe festgestellt das Städte am Meer immer etwas anders sind als der Rest des Landes. Wer Berge liebt ist in diesem Land absolut fehl am Platz. Aber trotzdem, vor allem in den Küstenbereichen findet man interessante Plätze. Eben bedingt durch die verwandtschaftlichen Beziehungen habe ich tiefen Einblick in das Land und Leute bekommen. Ich habe mich dort wohl gefühlt jedoch meist in den Sommermonaten, die Winter bei wenig Tageslicht sind nicht so meine Sache, obwohl ich einige Weihnachten und Silvester mit den Verwandten gefeiert habe.

Deutschland West (BRD)

Wie schon an anderer Stelle beschrieben habe ich viele Sommerferien während der Schul- und Studienzeit in Rheinland verbracht, aus der Gegend war meine Mutter und Ihre Eltern.

Mein Großvater war dort Bauer zu Zeiten wo es noch keine Traktoren und Maschinen gab. Aber dafür viele Tiere. Ich habe dort Reiten gelernt in dem mein Großvater mich einfach aufs Pferd gesetzt hat und mit mir aufs Feld geritten ist. Hühner, Enten, Pfaue, Gänse, Kühe, Schweine und Pferde wurden vom Hofhund bewacht. Die Zeit von 1947 bis 1949, dem Tod meines Großvaters und der Auflösung des Betriebes sind mir bis heute wunderbare Erinnerungen. Die Entscheidung meiner Eltern mich das Jahr vor der Einschulung komplett bei den Großeltern zu lassen war eine der schönsten meines Lebens. In späteren Jahren war ich dann berufsbedingt oft in Deutschland, aber eher im Norden und da speziell in den Häfen Hamburg und Bremen. Noch später kamen dann Frankfurt und München hinzu. Auch eine Rheinfahrt von Basel bis zur Rheinmündung war sehr angenehm.

Deutschland Ost (DDR)

Ein Land das lange für mich nicht bereist wurde.

Später dann aus beruflichen Gründen doch noch, da wieder hauptsächlich anlässlich der Leipziger Messe. Die Ein- und Ausreise in dieses Land war jedes Mal eine mehr als unangenehme Sache. Die Abfertigung, im wahrsten Sinne des Wortes, in Berlin war echt bedrückend und entwürdigend. Aber eine zwingende Notwendigkeit, wenn man auf den Bahnhof Friedrichstraße musste. Jetzt nach der Wiedervereinigung sind wir öfters in Gegenden die früher zur DDR gehört haben. So ist der Osten von Berlin heute fast attraktiver als der Westen. Wie z.B. der Prenzlauer Berg. Die Mecklenburgische Seenplatte mit den renovierten Schlosshotels ist immer eine Reise wert, oder an die Ostsee und nach Heiligendamm. Wir haben einen Kurzurlaub im Spreewald verbracht. Einfach ideal. Vor allem die Spreewaldfahrt mit dem Kahn, wir zwei alleine, mit Jan, einem netten jungen Studenten war ein wunderbares Erlebnis.

Estland

Meine erste Begegnung mit diesem Land fand anlässlich einer kulturell organisierten Rundreise durch die baltischen Staaten statt.

Ein sehr interessantes Land mit einer abwechslungsreichen Geschichte. Von den Dänen und Schweden über den deutschen Orden hin bis zur Hanse und dann unter russischer Herrschaft ist es heute ein unabhängiges Land mit einer hohen Rate an Menschen die sich mit der Digitalisierung beschäftigt. Jeder Bürger hat kostenlosen Zugang zum Internet. In Estland heißt es:  Laptop statt Aktenordner, Dateien statt Papierberge, Handy statt Festnetz. Tankstellen, Busse, Bahnen, sogar manche Badestrände haben drahtlose Internet-Zugänge.

Pärnu am Meer ist ein altes Städtchen mit schönem Strand, in Tartu, der Universitätsstadt, ist besonders die Johanneskirche zu erwähnen.  Diese Kirche ist eines der bemerkenswertesten Zeugnisse der Backsteingotik in Nordeuropa. Ihre heute noch erhaltenen über 1000 Terrakotta-Figuren sind in der europäischen Kunstgeschichte einmalig.

Tallinn mit der komplett erhaltenen Altstadt und der Stadtmauer hat einen besonderen Reiz. Es gibt am Rande des Hauptplatzes ein Restaurant in dem man von der Vorspeise bis zum Nachtisch alles mit Knoblauch haben kann. Ich liebe das. Auch findet das größte Chorfestival der Welt in einem dafür eigens geschaffen Freilufttheater alle 5 Jahre statt. Nächster Termin ist 2019.

Finnland

In den 90igern des letzten Jahrhunderts war ich im Laufe einer Ostseeschifffahrt an einem eiskalten Tag im Januar für einige Stunden in Helsinki.

Eine Stadtrundfahrt, Besuch der Felsenkirche und dann ab in die Markthallen an den Schiffsanlegestellen. Schön warm und sehr sehr gutes Essen, bevor es wieder zurück aufs Schiff ging. Das hat uns dazu bewogen doch mal etwas intensiver die Stadt zu besuchen und vor allem zu einer wärmeren Jahreszeit. Daher waren wir zur Sommersonnenwende 2016 auf einige Tage dort. Wetter sehr gut, kaum Regen und Sonnenschein. Wir hatten Zeit und Muße genug nun in Ruhe alles zu besichtigen und trotzdem die Markthallen wieder zu genießen. Äußerst freundliche Menschen die eine angenehme Atmosphäre verbreiten und gutes Essen (ich liebe Meeresfisch) waren ein wesentlicher Teil der Erholung. Leider habe ich noch nicht mehr von dem Land gesehen, aber vielleicht wird das noch.

Frankreich

Die Entscheidung meiner Eltern das ich bereits von der ersten Mittelschulklasse an mit Französisch beginnen sollte, später dann die 2 Staatsprüfungen in Französisch auf der Hochschule haben es mir leicht gemacht durch Frankreich zu reisen.

In der ersten Nachkriegszeit waren deutschsprechende Gäste verständlicherweise nicht gerade willkommen und da half mir diese Sprachkenntnis die Hürde zu überwinden. Auf die Frage wo ich denn herkomme habe ich den Satz:“ je suis un autrichien“ so ausgesprochen das man ihn auch als: “je suis un autre chien“ verstanden haben könnte. Das hat mir oft Tür und Tor geöffnet, denn Franzosen lieben es, wenn jemand mit ihrer Sprache umgehen kann.

Im Laufe der Jahre habe ich viele Regionen des Landes bereist. Angefangen von Elsass-Lothringen, Burgund über die Normandie und Bretagne ebenso wie Pays de la Loire bis hin zur Provence, die Cote dÁzur, die Auvergne, die Atlantikküste mit dem baskischen Teil und nicht zuletzt natürlich Paris. Ein Land das immer eine Reise wert ist und in dem man eine Vielfalt an Kultur, Landschaft erleben kann, vom Essen ganz zu schweigen.

Griechenland

Die ersten Reisen in dieses Land waren beruflich bedingt und beschränkten sich auf Thessaloniki und den östlichen Teil des Landes und auf Athen zu Besprechungen.

Später dann haben wir uns einen Mietwagen genommen und sind von Thessaloniki durch das Land und die diversen Kulturstätten bis nach Athen gefahren. Zypressen, Akazien, Kiefern und Olivenhaine begleiten einen auf dieser Fahrt. Abends am Mikrolimano den Tag ausklingen lassen und Saganaki mit frischem Weißwein genießen entspannt total.

Diese „Entspannung“ ist dem Volk seit Jahrhunderten eigen und gilt auch heute noch. Grundbuch, Steuern, Rechnungen was ist das? Damit ist Griechenland in die derzeitige Krise geschlittert und keine Regierung bisher hat es zu Stande gebracht das zu ändern. Unser letzter Besuch in Athen war erschütternd, zu sehen wie es mit diesem Land bergab geht.

Ich bedauere das sehr, denn Land und Leute waren mir immer wertvoll.

Auch die späteren Besuche des Peloponnes und einige der Inseln waren immer ein Genuss.

Irland (Eire)

Auch hier haben wir es bisher nur zur Hauptstadt gebracht, aber das war sehenswert.

Nicht nur die Unterbringung war super, sondern auch die Stadt und ihre diversen Locations. An der Kreuzung O’Connel Street/Henry Street steht heute statt der von der IRA 1966 gesprengten Nelson Säule die „Spire“, abends beleuchtet. Dort gibt es auch gute Pubs mit Bangers & Mash. Muss man gegessen haben und ein gutes Bier dazu. Aber kein Guinness. Zumindest ich nicht. Die Besichtigung des Guinness Storehouse dagegen ist Pflicht. Die alte Brauerei ist heute ein wunderbar gestaltetes Museum mit der Gravity Bar am Dach. Mit Blick über die Dächer der Stadt. Ebenso wichtig ist der Besuch Old Jameson Distillery am Smithfield Square. Sehr informativ gestaltet mit einer Whiskey Verkostung im Vergleich von amerikanischen Bourbon, Scotch und eben dreifach gebrannten Jameson. Ich war verblüfft das es in der Christ Church eine Toilette gibt die mit Orgelmusik bespielt wird. Auch sonst bietet die Stadt eine Menge von weiteren Sehenswürdigkeiten angefangen von Molly Malone über Gran Canal bis hin zu Trinity College. Wir müssen das restliche grüne Irland besuchen, das fehlt noch.

Island

Selten waren wir von einem Land, in dem Fall auch noch eine Insel, so begeistert wie von Island.

Wir waren zur Sommersonnenwende dort, wenn die Nächte nur ganz kurz sind und hatten auch Glück mit dem Wetter. Der Gesamteindruck dieses Landes ist es was es so interessant macht. Die Summe der Einzelereignisse fügt sich zu einem wunderbar harmonischen Bild. Begonnen bei der Natur mit Ihren Bergen, Vulkanen, heißen Quellen, Wasserfällen und Ebenen über die unzähligen Island Ponys bis hin zu den schönen Holzhäusern der Bevölkerung und den fast überall existierenden heißen Bädern ist die Gelassenheit und Freundlichkeit der Bevölkerung der Tupfen auf dem i. Von den 340.000 Einwohnern leben über 60% in Reykjavik. Trotzdem ist eine schöne nette Kleinstadt geblieben. Dominiert von der auf einem Hügel erbauten Hallgrimskirkja. Am Hafen gelegen die neu erbaute Harpa Reykjavik Concert and Conference Hall ist zwar sehr interessant aber vielleicht doch ein bisschen zu groß für eine Stadt wie Reykjavik. Auf der Rundreise durch den Süden und Westen der Insel kommt man zu diversen Sehenswürdigkeiten wie z.B. Solfar Sculpture, Strokkur (Geysir), Seljalandsfoss (Wasserfall), Geothermenkraftwerk, Skogafoss, zu dem ach so berüchtigten Eyjafjallajökull und vieles mehr. Der Besuch in der Blauen Lagune ist unbedingt zu empfehlen, das Kühlwasser der Geothermenanlage ergibt einen großen See mit warmen Wasser und einer Art Mineralpaste die sich viele im Gesicht auftragen. Soll zur Schönheit helfen?

Italien

„Kennst Du das Land wo die Zitronen blühen“.

Ich kannte es sehr lange nicht. Aber seit meinem ersten Besuch bin ich zum Liebhaber dieses Landes geworden. Nicht Bibione, Caorle oder Lignano, die berühmten Hausmeisterstrände der Nachkriegszeit, sondern das Land selbst. Im Laufe der Jahrzehnte bin ich landauf landab gefahren und immer noch begeistert. Es würde den Rahmen hier sprengen auf alle Regionen und Städte, Dörfer und Landschaften einzugehen. Die Vielfalt die dieses Land von Nord bis Süd bietet ist immer eine Reise wert. Meine besondere Liebe gilt Venedig. Aber nur im Frühjahr und im Herbst, wenn die Nebel über die Lagune ziehen. Ich könnte endlose Rezensionen über Italien schreiben, aber dafür ist der Platz hier nicht geeignet.

Kosovo

All diese neuen Staaten von Ex-Jugoslawien habe ich bereist als es eben noch Jugoslawien war und das meist aus dienstlichen Gründen.

Vom heutigen Kosovo kenne ich Pristina als einen der Orte wo Geschäftsverhandlungen mit der Eisenbahn stattfanden. Zu diesen Zeiten war das damalige Land befriedet und das Zusammenleben der Volksgruppen zumindest weitgehend problemlos. Schade darum.

Kroatien

Wie schon beim Kosovo erwähnt ist es aus meiner Sicht bedauerlich das das ehemalige Jugoslawien so auf gesplittet wurde und nicht zur Ruhe kommt.

Auch hier war ich in den 60igern des letzten Jahrhunderts viel beruflich unterwegs, aber bedingt durch die Küste gab es auch private Reisen. Noch bevor ich beruflich nach Kroatien gekommen bin, war ich Anfang der 60iger Jahre privat in Cavtat. Das war eine abenteuerliche Reise dorthin. Mit der Bahn von Wien über den Bahnkreuzungspunkt Zidani Most (endloser Aufenthalt) weiter nach Split. Von dort mit dem Schiff nach Dubrovnik und schlussendlich mit einem Taxi mit kaputten Bremsen nach Cavtat. Es war ein wunderbarer Urlaub mit vielen positiven Erinnerungen. Beeindruckt war ich damals von Dubrovnic. Vor der Stadt liegt Lokrum, eine kleine Insel, die in Ihrer Gesamtheit einen botanischen Garten darstellt und auf der Richard Löwenherz Zuflucht vor einem Sturm gesucht haben soll.

Im heutigen Kroatien kenne ich eine große Zahl von Städte und Landschaften wir z.B.: Zagreb, Zadar, Split, Sibenik, Slavonski Brod, Plitvicer Seen. Krka Wasserfälle. Heutzutage ist Kroatien sicherlich ein schönes Urlaubsland, vor allem durch die lange Küste entlang der Adria, der Stadt Dubrovnik und schöner Naturparks.

Lettland

Das Schloss Rundale, das Versailles des Baltikums, ist eine große Anlage mit französischem Garten und einer beeindruckenden Sammlung alten chinesischen Porzellans.

Es ist das Lettische Historische Museum und einen Besuch wert. Weiter nach Riga der Hauptstadt mit dem Schwarzhäupterhaus, dem Dom umgeben von der Altstadt, der Jakobskirche mit dem 80 Meter hohen Turm (wunderbare Sicht über die Stadt), sowie der Neustadt mit zahlreichen Gebäuden mit Jugendstilfassaden. Zwischen Alt- und Neustadt befindet sich das Freiheitsdenkmal. In den ehemaligen Zeppelinhallen ist jetzt der Zentralmarkt in der Nähe der Ruine der Synagoge im ehemaligen Ghetto. Wir hatten die einmalige Chance einer privaten Vorführung der Orgel im Dom. Sie ist eine der ältesten Orgeln weltweit und erfüllt die Kirche mit einem wunderbaren Klang. Weiter nach Sigulda mit der Ruine Segewold, einer ehemaligen Templerburg und zur restaurierten Burg Turalda. Im Park vor der Burg befindet sich eine Holzkirche mit Friedhof sowie das Grab der Rose von Turaida. Eine alte Sage aus dem Polnisch-Schwedischen Krieg um eine unglückliche Liebe.

Liechtenstein

Das Fürstentum gehörte zum Heiligen Römischen Reich wurde 1806 selbstständig und ist mit der Schweiz zoll-und verwaltungstechnisch verbunden.

Eine Besonderheit ist das die Eisenbahn durch das Land zur ÖBB gehört. Das Palais Lichtenstein in Wien, im Besitz der Stiftung Fürst Lichtenstein, beherbergt die Privatsammlung des Fürsten und ist eine der größten und wertvollsten privaten Sammlungen weltweit. Das, vor einigen Jahren, von der Bürgerschaft gebaute Kunstmuseum in Vaduz fand nie den Gefallen des Fürsten, somit verblieb seine Sammlung, bis auf wenige Ausnahmen, in Wien.

Litauen

Das Ännchen von Tharau hat sein Denkmal in Klaipeda und einen Gedenkstein im Imsterburger Park.

Mit Vilnius der Hauptstadt, mit der Peter und Paul Kirche, der Annenkirche in Backsteingotik, der Universität, dem Judenviertel, dem Gediminas Tower, weiter zum Berg der Kreuze Siauliai und durch die baltische Seenplatte (Moränenseen der Eiszeit) zur Burg von Trakal. Kleipeda an der Ostsee mit dem Denkmal des Ännchen von Tharau. Die kurdische Nehrung mit den Nida Dunes und dem Haus von Thomas Mann.  Nördlich von Vilnius befindet sich der geographische Mittelpunkt Europas mit einem Denkmal.  Ein abwechslungsreiches Land mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Luxemburg

Als eines der Gründungsmitglieder der Montan Union spielt Luxemburg heute eine wesentliche Rolle in der EU.

Die damaligen Erzvorkommen und deren Verhüttung waren dafür ausschlaggebend. Man wollte damit die Vergemeinschaftung von Kohle und Stahl herbeiführen um diese Ressourcen nie wieder für Krieg in Europa benutzen zu können. Sitz des Europäischen Gerichtshofs und des Europäischen Rechnungshofs sind nur die wichtigsten Institutionen. Tagungsort des Rats der Europäischen Union und Sitz der Europäische Investitionsbank gehören auch dazu. Neben der Stadt Luxemburg selbst ist Esch-sur-Alzette bekannt durch den Niedergang der Hütten Industrie.

Malta

Karthager, Römer, Byzantiner und Araber benutzten diese Inselgruppe auf dem Weg nach Palästina bis sie unter die Herrschaft des souveränen Malteserordens kam.

Dementsprechend vielfältig sind die Sehenswürdigkeiten. Von dem Megalith Tempel über die Katakomben bis zu den Wehranlagen des Ordens. Bedingt durch die Vielzahl der Völker die diese Insel bewohnt und geformt haben gibt es eine große Anzahl von Sehenswürdigkeiten die eine Reise, wenn man daran interessiert ist, sehr abwechslungsreich gestalten. Nur ein paar Beispiele: St. John´s Co-Cathedral, Captain Morgan Cruises (bietet einen wunderbaren Blick auf Valletta vom Meer aus), Saluting Battery, St. Peter´s Pool, Mellieha Beach (für Baderatten), die überaus bunten Linienbusse, Luzzus bunt bemalte Fischerboote mit Augen am Bug. Kinnie Limonade (Bitterorangen, Kräuter und Wermut) sollte man sich nicht entgehen lassen.

Mazedonien

Galt unter Enver Hoxha als Zufluchtsland der Albaner.

Während meiner Berufszeit war ich öfters in Skopje zur Messe, da wir immer auch dort ausgestellt haben. Sehr viel mehr kenne ich von dem Land nicht, vor allem da das damals alles ein Land war und es keine Grenzen gab.

Monaco

Abgesehen von einigen Kurzbesuchen während diverser Reisen an die Cote d`Azur waren wir anlässlich des jährlich stattfindenden Festival International Cirque in Monaco und haben sehr schön im Metropole Palace gewohnt.

Das Festival selbst war so wunderbar wie ich mir das von den Fernsehaufzeichnungen erhofft hatte. Wir haben nicht nur die Stadt selbst besucht, sondern auch Ausflüge in die Umgebung gemacht. Dabei diverse Museen besucht und sind dabei bis Les Issambres gekommen wo ich viele Jahre vorher einen wunderbaren Urlaub verbracht habe. St. Paul de Vence, Fountation Maeght, die Glasbläserei in Biot, Valbonne mit seinen Seifen, Mougin, Frejus und eben Les Issambres kurz vor Sainte Maxime waren auf unserem Tourplan. Ein kurzer Einkaufsabstecher nach Ventimiglia beendete den Aufenthalt.

Montenegro

Vom Fürstentum über Königreich und Teilrepublik nunmehr zur Selbständigkeit.

Ebenfalls ein neues Land das ich im Zuge meiner Jugoslawien Reisen kennen gelernt habe.

Die Bucht von Kotor und Podgorica sind mir davon in Erinnerung. Der Amaro die Montenegro, ein Magenbitter den ich sehr schätze, ist aber nicht von dort, sondern aus Bologna.

Niederlande

Amsterdam ist in jedem Falle eine Reise wert.

Multikulturell und sehr liberal. Eine Stadt voll von Leben und Kultur. Grüner Hering ist nicht jedermanns Sache aber wem es schmeckt der hat den vollen Genuss. Indonesische Reistafel macht nur mit mehreren Personen am Tisch echt Spaß dann aber ausgiebig. Ebenes Land, Wasserkanäle und Windmühlen prägen die Landschaft. Vorhänge in den Häusern sind eher die Seltenheit. 

Norwegen

Ich habe dieses Land mehr vom Schiff aus bereist als auf der Straße.

Mit den Hurtigruten, Postschiffe ursprünglich, auch heute noch, aber immer mehr auch für den Tourismus von Kirkenes nach Bergen in 12 Tagen. Hammerfest, Lofoten, Bodo, Trondheim, Alesund etc. eine wunderbare Passage mit viel Landschaft und den diversen Fjorden. Dann auf dem Hardangerfjord von Voss bis Rosendal. Inklusive eines Fluges mit dem Wasserflugzeig über die Gletscher. Bergen ist eine schöne Stadt mit einem alten Stadtteil aus der Hansezeit. Glück wie wir hatten waren wir am Tag des Sieges der Norweger über Brasilien bei der WM dort und haben ein Stadtfest der Sonderklasse erlebt. Mit der Floibahn auf den Gipfel mit Blick über die gesamte Stadt. Ein Besuch in der Villa Ole Bull im arabischen Stil, sollte auch nicht fehlen. Oslo mit der Festung Akershus, dem Vigeland Skulpturenpark, dem Rathaus und bei unserem Besuch war auch die Gorch Fock im Hafen.

Österreich

Mein Heimatland. Und Wien meine Geburtsstadt, zu der ich immer wieder zurückkehre.

Es würde den Rahmen hier sprengen viel über dieses Land zu schreiben. Mein Lebensmittelpunkt ist hier und ich bin gerne im Lande unterwegs, ob Städte, Dörfer, Flüsse, Täler, Berge, Seen oder kulturelle Veranstaltungen, dieses Land ist so vielfältig daher mein Ratschlag: Nehmen sie sich Zeit und kommen sie her.

Polen

Ein Land das ich zu Zeiten des Ostblocks beruflich bereist habe.

Es blieb nicht viel Zeit für privates. Die wesentlichen Orte waren Krakow, Katowice, Wroclaw, Poznan und natürlich Warszawa. Auf einer dieser Dienstreisen gelang es mir dann auch die schwarze Madonna in Czestochowa zu sehen. Ich war jetzt schon lange nicht mehr in Polen und weiß daher wenig über die derzeitige Entwicklung.

Portugal

Ende 1999, im September waren wir das einzige Mal in diesem Land, und da nur in Sintra und Lissabon.

1974 habe ich jeweils eine Nacht vor und nach einer Kreuzfahrt mit der alten MS Europa eine Nacht in Lissabon verbracht. Beim Aufenthalt 99 haben wir dann Sintra und Umgebung und Lissabon näher kennen gelernt. Ich ärgere mich heute noch das ich als Freund von Feuerwerken vor vielen Jahren nicht zum dem das Andre Heller in Lissabon veranstaltet hat gefahren bin.

Rumänien

Das Land aus dem Dracula stammt.

Hier gilt das Gleiche wie bei Polen. Dienstreisen die mich nach Bukarest und Plovdiv geführt haben. Da teilweise mit dem Auto (das waren Erlebnisreisen zu der Zeit) ist mir Arad in Erinnerung geblieben, aber auch nur, weil ich 8 Stunden auf ein Ferngespräch mit der Firma in Wien gewartet habe.

San Marino

Die älteste bestehende Republik der Welt.

War ein Eintagesausflug anlässlich einer Italienrundreise. Eine Art Touristenhochburg mit allerdings gutem Essen. Lustig mal dort gewesen zu sein, aber braucht keine Wiederholung.

Schweden

Erst jetzt zuletzt waren wir, als letztes Land von Skandinavien, dort und sehr überrascht über das Land.

Mein Eindruck von den Schweden war ein Düsterer. Wenn man die Ingmar Bergmann Filme gesehen hat, oder Wallander oder das Fest, muss man glauben die Schweden seien ein düsteres Volk. Mein Eindruck war das Gegenteil. Wir hatten ein schönes Ferienhaus in den Scheren von Stockholm und fanden die Bevölkerung locker und freundlich.

Das Vasamuseum war einen Besuch wert, das Abba Museum hingegen eher nicht so.  Vor allem hat mich die Disziplin der Autofahrer begeistert und man müsste unsere Leute in die Fahrschulen von Schweden schicken, das würde sehr helfen. Über Malmö, Helsingborg und Stockholm sind wir allerdings noch nicht hinausgekommen.

Schweiz

Im Laufe der Jahre bin ich so circa in jeder Gegend des Landes gewesen, aber vor allem sehr viel in Graubünden.

Die Rhätische Bahn bin ich auf allen Linien abgefahren. Durch einige Jahre waren wir oft in Feldis in einem netten Haus und haben von dort aus die Ausflüge gemacht. Die Aufenthalte in der Schweiz waren immer sehr interessant und das Land bietet viel Abwechslung vom Genfer See bis in das Alpenmassiv und die Städte sowie im Norden die Gegenden entlang des Rheins. Ein Sylvester in Zürich und die diversen Veranstaltungen quer über das Land haben immer Spaß gemacht. Einziges Manko sind die Preise die an Norwegen erinnern.

Serbien

Auch hier gilt, wie bei den anderen Nachfolgeländern von Jugoslawien, das meine Aufenthalte dort mehr im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit waren als privat.

Der alte Autoput nach Belgrad war eine echte Erlebnisreise. Mehr Schlaglöcher als Fahrbahn und sehr gefährlich vom Verhalten der LKW-Fahrer. Montags nach Belgrad fliegen, in späteren Jahren, und am Freitag wieder zurück nach Wien war an der Tagesordnung. Und dann eben von dort aus zu den diversen Destinationen die beruflich erforderlich waren.  Das Hotel Metropol als Basisstation, damals allerdings noch kein Luxushotel aber das Beste am Platz.

Russland

Von Russland kenne ich nur Moskau und Sankt Petersburg. Jeweils von Kurzreisen.

Beide waren echt super und wir hatten immer ein volles Programm mit Führungen und Besichtigungen. Diese Reisen waren erst vor kurzem, also nicht zu Zeiten des Eisernem Vorhang. Beide Male zur Sommersonnwendzeit, also bei langen Tagen und vor allem schönen Wetter. Vor allem in Sankt Petersburg nächtens im obersten Stockwerk des Hotels im verglasten Restaurant mit Terrasse bei Blinis mit saurem Rahm und Kaviar und guten kühlen Bier und natürlich Wodka. Besser kann man es nicht haben. Sehr viele Eindrücke und auch immer einen guten Führer. Wir haben es genossen.

Slowakei

Wie auch in den anderen Ostblockländern war ich beruflich in den 80iger Jahren viel dort.

Aber dafür gibt es Bratislava direkt vor der Haustüre von Wien. Es gab zu Monarchie Zeiten sogar eine Straßenbahn von Wien nach Bratislava. Heute eine S-Bahn und den City Liner auf der Donau. Was Wenige wissen ist das Bratislava von 1536 bis 1784 die Hauptstadt des Königreiches Ungarn war, da der damalige Teil von Budapest lange Zeit von den Osmanen besetzt war. Eine sehr gute Oper und die Burg sind einen Besuch wert. Eine Zeitlang, solange die Fluglinie Sky Europe bestand hatte war der Flughafen von Bratislava ausgelastet. Nun dient er hauptsächlich als Ausweichflughafen, wenn in Wien, aus welchen Gründen auch immer, nicht gelandet werden kann.

Slowenien

War und ist das wohlhabendste Land des ehemaligen Jugoslawiens.

Auch hier wieder die Tatsache das ich eher zu den alten Jugoslawienzeiten dienstlich im Lande war. Maribor, Celje und Ljubljana waren die Ziele. Später waren wir nur einmal wieder in Ljubljana und anlässlich eines Aufenthaltes in Friaul-Julisch Venezien haben wir einen Abstecher zu den Höhlen von Postojna unternommen.

Spanien

Mehrere Aufenthalte in Spanien haben uns mit Land und Leuten bekannt gemacht.

Ob das nun die Nordküste mit San Sebastian und Bilbao mit dem Guggenheim Museum war oder die Mitte mit Madrid und Toledo oder Katalonien mit Barcelona und dem Kloster Montserrat sowie Tarragona. Die Goldküste hinunter bis Murcia.  Ein einmonatiger Aufenthalt einmal komplett durch Andalusien zur Mandelblüte und den spanischen Osterfeierlichkeiten. Es sind immer sehr schöne Erinnerungen an dieses Land und Barcelona ist unsere Lieblingsstadt. Ganz im Gegenteil zu Mallorca, wo man sich nur im Hinterland aufhalten kann (sehr schön) direkt um Palma ist es grauenvoll. Ebenso wie Ibiza mit krebsroten Engländern und der Bussi Bussi Gesellschaft.

Tschechien

Auch hier gilt, ich war zu den kommunistischen Zeiten und vor der Teilung des Landes dort.

Und das in vielen Teilen des Landes, Brno, Olmütz, Ostrava, Jihlava, Pilsen, Budweis, Usti nad Laben und natürlich Prag. Sehr gutes Essen und ein gutes Bier.  Das Lokal Cerny Medved in Brno war mein Lieblingslokal. Wenn immer möglich bin ich dort eingekehrt. Am 21.08.1968 sind die Russen einmarschiert und ich bin einige Tage später zur Vorbereitung der Brünner Messe hingefahren, mit einem etwas mulmigen Gefühl im Bauch. Die Stimmung war mehr als bedrückend und der Messedirektor der Vorjahre war dann Gabelstaplerfahrer.

Jetzt ist es schon wieder einige Jahre her das ich zuletzt in Tschechien gewesen bin.

Türkei

Als Student mit einer Gruppe über Ostern nach Istanbul. Mit dem Zug 48 Stunden Bahnfahrt. Das war schon ein Erlebnis für sich.

Während unseres Aufenthaltes wurden wir von türkischen Kollegen betreut und hatten wirklich schöne Tage in der Stadt. Viele Besichtigungen und immer ein harmonisches Zusammensein mit den türkischen Studenten.

Auf der Rumeli Festung hatten wir gemeinsam eine Stegreifaufführung. Und natürlich haben wir auch eine Bauchtanzvorführung genossen. Istanbul zu dieser Zeit war von heutigen Tourismus noch meilenweit entfernt und noch etwas orientalischer als heute. Ich war dann im Laufe der Jahrzehnte noch öfters dort und immer sehr angetan von der Atmosphäre der Stadt. Dort habe ich auch einen echten Hamam kennen gelernt. Und bei ersten Mal dachte ich der Masseur zieht mir das Fell vom Leib. Einfach wunderbar, und nach der Ruhepause in ein Lokal und bei Pfefferminztee und Shisha rauchen. Am Ende des Goldenen Horn oberhalb des mohammedanischen Friedhofes bei Pierre Loti Kaffeetrinken und auf die Stadt schauen bei untergehender Sonne, ein Traum. Heute führt eine Seilbahn hinauf, es gibt zu viele Lokale und das alte Kaffeehaus geht in dem Getümmel unter. Ein Besuch auf der Prinzeninsel und auf dem Esel den Hügel hinauf war ebenso lustig wie die Fahrt mit den Dolmus. Schade um die Entwicklung der Neuzeit und den heutigen politischen Verhältnissen, ich würde gerne wieder einmal dort sein.

Ukraine

Ist der größte Staat der mit seinen Grenzen vollständig in Europa liegt.

Mein Vater hat mir als Kind viel von der damals noch russischen Schwarzmeerküste erzählt, und die Massaker Szene auf der Hafentreppe im Film Panzerkreuzer Potemkin von Sergej Eisenstein, eine filmische Meisterleistung zu seiner Zeit, haben uns dazu bewogen in Odessa (dort gibt es diese Treppe) einen Kurzurlaub zu machen. Das war, Gott sei Dank, noch vor der Besetzung der Krim, dem Krieg im Osten der Ukraine und den dadurch entstanden Wirren. Wir waren von dieser Stadt echt begeistert und haben sehr angenehme Tage dort verbracht. Sie bleibt uns in guter Erinnerung. Nach Kiew haben wir es nicht mehr geschafft und das sollte noch irgendwann mal sein.

Ungarn

Das Land der Eltern meines Vaters.

Ich war allerdings erst mit 15, nach der ungarischen Revolution, das erste Mal dort um meine Großeltern auch kennen zu lernen. Budapest ist für mich immer eine Reise wert, nicht nur wegen der Stadt, sondern auch weil ich viel Bekannte dort habe. Oft haben wir schöne Tage am Balaton verbracht und viele Ausflüge unternommen. Im Moment allerdings fahre ich nicht mehr hin, zumindest solange Orban an der Macht ist.

Vatikanstadt

Ein sehr kleiner Stadtstaat, der aber mächtigen Einfluss auf das weltpolitische Geschehen hat.

Die kulturelle Seite ist mehr als beeindruckend und hat mich sehr begeistert. Der Petersdom, in seiner Größe, ist echt beeindruckend. Die Pieta, schwer gesichert, ist ein absolutes Kunstwerk und wenn man viel Geduld und innere Ruhe hat, dann ist eine Besichtigung der Vatikanischen Museen inklusive Sixtinischer Kapelle empfehlenswert.

Vereinigtes Königreich

So unterschiedlich die einzelnen Landesteile auch sein mögen, eine gewisse Skurrilität ist dieser Insel sicher.

London als Metropole hat viel zu bieten und es ist vor allem in der Vorweihnachtszeit beliebt für Einkäufe. Die vielen Theater und Bühnen sind absolut ein Renner und viele Musicals und Bühnenstücke haben wir dort schon gesehen. Sehenswürdigkeiten in Massen und durch Zufall war ich zu Trooping the Colour anwesend und habe die Königin in etwa 3 Meter Entfernung von mir persönlich gesehen. Auch die Tower Bridge offen, was vielen Londonern noch nicht gelungen ist. Das englische Bier ist aber ebenso wenig mein Geschmack wie die Küche selbst, wenn man von fish & chips mal absieht.  Dafür gibt es genügend internationale Restaurants, zwar nicht billig, aber gut. Viele Ausstellungen in Tate Modern habe ich schon besucht und ein Besuch bei Harrods ist Pflicht.

Schottland besticht durch seine unvergleichliche Natur, das Fringe Festival in Edinburgh, die Seen und Golfplätze und nicht zuletzt, aber echt super, Whiskey und seine Verkostungen. In jedem Fall ist die Insel eine Reise wert und verblüfft immer mal mit was Neuem, jetzt mit dem Brexit.

Zypern

Ich entfliehe ja gerne dem Winter in Österreich und so haben wir eine Winterreise nach Zypern unternommen.

Mit einem Mietwagen haben wir den griechischen Teil erkundet. Bei Linksverkehr muss man aufpassen, vor allem bei Kreisverkehren da man automatisch in die falsche Richtung einfahren will. Wir haben sehr schöne Tage dort verbracht. Und in der Nähe unseres Hotels am Meer war ein kleines lokal mit wunderbaren Fischspeisen das wir dann auch öfters besucht haben. Ein echtes Erlebnis war auch der Aphrodite Hill Golf Course der sich über drei Plateaus erstrebt mit wunderbarem Blick auf das Meer. Selber gehen ist auf diesem Platz weder möglich noch erlaubt. Es besteht Cart-Pflicht da z.B. es von einem Tee zum nächsten 850 m steil bergauf und bergab geht. Ein sehr anspruchsvoller Platz der einem das gesamte Können abverlangt.