2.Advent

Ich gebe zu: Ich habe keine Ahnung, warum wir Weihnachten mit verschneiter Winterlandschaft verbinden und warum der erste Schnee ein solch festliches Gefühl in vielen von uns hervorruft, außer vielleicht, weil unsere Vorfahren es jahrhundertelang so erlebt haben. Aber bereits in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts war es keineswegs mehr selbstverständlich. Aber keine Angst, ich möchte uns die Stimmung nicht vermiesen. Im Gegenteil: ich möchte uns ermutigen, heuer an liebgewonnenen Traditionen festzuhalten und dennoch einen anderen Advent zu erleben.

Denn anders soll er sein: Keine Weihnachtsmärkte, kein Winterdorf, keine Glühweinseligkeit, keine betriebliche Weihnachtsfeier, kein Drängen in den Straßen bei Weihnachtseinkäufen.

Wie könnten wir aus der Not eine Tugend machen? Viele von uns klagten immer wieder über die staade Zeit, die überhaupt nicht ruhig sein konnte, sondern zu den hektischsten Zeiten im Jahr gehörte. Anstelle sie als Zumutung zu empfinden (es gäbe gute Gründe dafür), könnten wir uns über die freien Momente freuen und sie zu Mußestunden machen: Merke: Dieser Advent hat Potential!

Wir könnten ihn bewusster und fröhlicher erleben, weil wir etliche Dinge weglassen können und sogar müssen. Schon Karl Valentin war sich da nicht so sicher, als er sagte: „Ich glaub, ich besuch mich mal – vielleicht bin ich ja zuhause!“ 

Ich wollte mal was “Neues‘“ machen, aber das ist nicht so einfach.

die erste Kerze brennt

Der Adventkranz entstand von dem Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern (1808–1881), der damit den Kindern die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen wollte. Er stellte 1839 im «Rauhen Haus» einen Adventskranz mit 24 Kerzen auf einem alten Wagenrad her: vier große weiße Kerzen für die Sonntage und 20 kleine rote Kerzen für die Wochentage. Wo bekommt man heutzutage noch ein Wagenrad her? Schade denn das muss gut aussehen und macht Stimmung. Für den Fall das jemand nicht weiß wieso wir überhaupt Advent haben, hier eine kurze Erklärung: Die heutige Form der Adventszeit geht auf das 7. Jahrhundert zurück und wurde “tempus ante natale Domini” genannt. Papst Gregor der Große legte vier Sonntage als Adventszeit fest. Diese Zahl steht symbolisch für die viertausend Jahre, die die Menschen nach dem Sündenfall auf den Erlöser warten musstenUnd was hat das mit dem Fasten auf sich?Jahrhunderte ist in katholisch geprägten Gegenden Fastenzeit. Sie galt als Zeit der Einkehr und Buße. Der Verzicht auf Süßigkeiten, Kuchen, Alkohol, auf große öffentliche sowie private Feiern diente der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest als Tag der Menschwerdung Christi.Davon ist nichts mehr übrig, ganz im Gegenteil, so üppig ist es sonst fast nie im JahIch wünsche allen einen angenehmen ersten Advent Sonntag.

Advent, Advent, die Hütte brennt

und kein Lichtlein weit und breit

in meiner Kindheit und Jugend, so cirka bis zur Pubertät, war Advent eine Zeit der Stille und Besinnung. Nur unterbrochen von Nikolaus und Krampus. Wobei bei mir immer nur der Nikolaus war und kein Krampus. Wahrscheinlich wollte man mir das ersparen. Da war allerdings immer eine kleine Enttäuschung dabei, denn als Klaus hatte ich ja auch Namenstag und daher wollte ich die Geschenke doppelt. aber das hat man nicht zur Kenntnis genommen.

Ansonsten war es eher eine Zeit in der nicht viel passierte. Fastenzeit war es keine, sogar die Kirche war der Meinung, dass das nicht mehr „State oft he Art“ war, aber üppig war es nicht. Irgendwie war die Vorfreude auf Weihnachten schon da und man hat sich darauf gefreut. Ich habe meine Wunschliste an das Christkind geschrieben und gehofft auch alles zu bekommen, war nicht immer so, doch Geschenke zu Weihnachten gabs aber doch.

Je besser es allen ging und das Wirtschaftswunder die Lebensqualität verbesserte, änderte sich auch die Zeit. Es begann langsam aber bestätig das immer mehr Wirbel in diese Zeit kam. Der Handel begann immer mehr Werbung zu betreiben um die Kauflust der Menschen zu erhöhen. Die Weihnachtsmärkte wurden zu Verkaufsorten, alles was dem Konsum diente wurde betrieben. Dann begannen auch die Jahrestreffen der Firmen und nach einiger Zeit hatte man, je nach Beruf und Zugehörigkeit, zwei bis drei Firmenfeiern. die hatten dann mit Ruhe und Besinnung nichts mehr zu tun.

Jetzt hat das schon ungeahnte Ausmaße erreicht und der Trubel wird immer mehr. Egal wo man hinschaut, Kaufen, feiern, üppig essen und trinken ist angesagt. Im TV laufen die Anpreisung von Überfluss so gut wie den gesamten Tag. Was man da nicht alles tun müsste und kaufen, soviel Geld kann man gar nicht haben, wie man da ausgeben könnte. 

Ich finde das bedauerlich da die Besinnung auf einen selbst, oder die Familie und Bekannten keinen Wert mehr hat. Konsummieren, kaufen, von einem Ereignis zum nächsten hetzen ist der Normalzustand geworden. Dann erfand Coca-Cola den Weihnachtsmann und ist dabei das Christkind zu verdrängen, Umsatz ist die neue Religion. Nicht das bei uns zu Hause Weihnachten sehr religiös gewesen wäre, aber doch besinnlich und eine Feier der Familie. 

Die schönsten Weihnachten für mich sind immer die wo auch Kinder dabei sind. Leider wird auch das immer weniger, denn alle Kinder die ich kenne oder kannte sind inzwischen auch schon erwachsen. Trotzdem versuche ich diese Stimmung der Stille und Besinnung aufrecht zu erhalten. 

Daher werden wir auch dieses Jahr die Tage in Ruhe verbringen, für einander da sein und Kraft schöpfen für den Rummel zu Silvester. Ich wünsche daher allen meinen Lesern besinnliche Feiertage, bis zum nächsten Eintrag.  

Soundtracks für die Ewigkeit

Eine Reise in die Vergangenheit

Gestern Abend, wir waren müde, und jeder hat sich auf sein Zimmer zurückgezogen, habe ich NITRO aufgedreht, und dort war Soundtracks für die Ewigkeit. Begann um 21:00 und ging bis 00:30, dabei wurden Songs vorgestellt die entweder für bestimmte Filme komponiert wurden, oder aus der Versenkung geholt wurden, und dann als Filmmusik Berühmtheit erlangt zu haben.

Da kam bei mir die Erinnerung an alte Zeiten hoch, und ich habe sehr gerne zugesehen und zugehört. Schade nur das ich alleine war, und leider die Personen mit denen ich damals entweder die Musik geliebt habe, oder im Kino gewesen bin, nicht mehr vorhanden sind. Kann sein verzogen, oder kein Kontakt mehr, oder verstorben.

Das gemeinsame Sehen und der Austausch der Erinnerungen hätten diese Sendung noch besser gemacht als sie ohnedies schon war, schade.

Aber nichts desto trotz war es ein Vergnügen und ich habe in alten Ereignissen geschwelgt.

Dann aber TV aus und niederlegen damit meine Spiegel Hernie ( ? 🙄 🔜   Google )

zur Ruhe kommt, und mich gut schlafen lässt. Liegen auf der linken Seite, dann ist sie friedlich, bei rechts meutert sie. Bin dann auch gut eingeschlafen und ich weiß nicht mehr ob ich davon auch noch geträumt habe oder nicht.

In jedem Fall war das ein sehr erfreulicher Spätabend Fernsehbetrag. 

Hurra Fluffy ist da

war aber auch schon Zeit

Sein Vorgänger hat schon sehr geschwächelt und ewig lange gebraucht. Paul war echt verzweifelt, denn die Handtücher haben bis zu vier Stunden rotiert um trocken zu werden.

Also habe ich mich entschlossen dem Leiden ein Ende zu bereiten. Und habe Fluffy bestellt. Der kam sah und siegte. Glastüre und Licht, damit man sieht was drinnen passiert, leise und absolut effektiv. Gisela unter ihm wird weiterhin frisch duftende feuchte Wäsche nach oben liefern.

Wir wünschen den Beiden ein langes und produktives Leben bei uns. 

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Herrn
Klaus Köllner

Per E-Mail: kk@kkoellner.com

Geschäftszahl: 2025-0.744.224

Wien, am 23. September 2025
Sehr geehrter Herr Köllner !
Vielen Dank für Ihre Stellungnahme.

Mag. Annette Weber

Leiterin
Abteilung I/14 Bürger- und Serviceanfragen

buergerservice@bka.gv.at +43 1 531 15 – 204012 Ballhausplatz 2, 1010 Wien

bundeskanzleramt.gv.at

Wir können Ihnen versichern, dass Österreich als neutrales Land eine aktive und globale Friedenspolitik betreibt. Die Unterstützung aller Initiativen zur Schaffung von Frieden und Stabilität sowie der Respekt für das Völkerrecht, insbesondere für die universelle Gültigkeit der Menschenrechte und der Rechte von Minderheiten, sind Schwerpunkte der österreichischen Außenpolitik. Österreich nutzt in Bezug auf die Situation in Gaza laufend diplomatische Kontakte und Gesprächskanäle, um auf den notwendigen Schutz der Zivilbevölkerung zu drängen.

Die Position der österreichischen Bundesregierung wurde in den letzten Monaten konstant betont. Österreich bekennt sich uneingeschränkt zur Sicherheit Israels, zu seinem Existenzrecht und zu seinem legitimen Recht auf Selbstverteidigung. Gleichzeitig gilt: Das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung ist uns nicht gleichgültig. Der Schutz von Zivilisten und die Achtung des Völkerrechts sind unabdingbar. Die österreichische Bundesregierung hat wiederholt Druck ausgeübt, damit humanitäre Hilfe nach internationalen Standards bei den Menschen in Gaza ankommt. Österreich unterstützt darüber hinaus Initiativen, die zu einem dauerhaften Frieden in dieser Region führen können.

Im Rahmen der UNO-Generalversammlung haben Bundeskanzler Christian Stocker und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger Österreichs Position in Bezug auf eine mögliche Anerkennung Palästinas bekräftigt. Ziel ist grundsätzlich eine verhandelte Zweistaatenlösung auf Basis des Völkerrechts – eine Lösung, die Israelis und Palästinensern

die Möglichkeit gibt, in Frieden und Sicherheit Seite an Seite zu leben. Österreich hat vor Kurzem auch eine UNO-Deklaration, die konkrete, zeitlich festgelegte und unumkehrbare Schritte zu einer Zweistaatenlösung zwischen Israel und den Palästinensern vorsieht, unterstützt. Bundeskanzler Stocker hielt fest, dass Österreich mit einer symbolischen Anerkennung von Palästina zum derzeitigen Zeitpunkt allerdings kein „richtiges Zeichen” setzen würde. „Wir glauben, dass es zuerst eine politische Lösung braucht.“

In Bezug auf Sanktionen gegen Israel verfolgt die Bundesregierung einen pragmatischen Zugang. Sanktionen müssten immer eine Verbesserung für jene bringen, „die wirklich Hilfe und Verbesserung brauchen”, wie Bundeskanzler Stocker festhielt. Das ist in Gaza vor allem die Zivilbevölkerung. Die Hamas trägt die Verantwortung, „die Geiseln freizulassen und die Waffen niederzulegen.” Dann wäre der Weg offen für eine humanitäre Lösung. Ein Massaker wie jenes der Hamas am 7. Oktober 2023 darf sich niemals wiederholen. Zudem dürfe keine Opfer-Täter-Umkehr betrieben werden.

Bei weiteren Fragen oder Anliegen können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden. Abschließend danken wir erneut für Ihr Schreiben und wünschen Ihnen alles Gute!

Freundliche Grüße, Annette Weber

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Dazu meine Antwort

Die mir übersandte Erklärung der Bundesregierung betreffend Israel ist einfach unglaublich. Das klingt wie die heiße Luft auf der Herrentoilette. Ich bin entsetzt über soviel Unsinn.

Schon einmal hat jemand ähnlich reagiert, nämlich Herr Neville Chamberlain gegenüber Hitler. Und das klingt nun genauso an den Haaren herbeigezogen.

Mal nur zur Auffrischung Ihres Gedächnisses:

Die ersten Terroristen waren Juden am 22.Juli 1946 im King David Hotel.

Der Anführer, Menachim Begin, ist nie vor Gericht gekommen, ganz im Gegenteil er wurde der erste Ministerpräsident.

Am 9.April 1948 kam es zu einem Massaker an der palästinensischen Bevölkerung in Deir Yasin, auch das blieb ungesühnt.

Ich könnte nun noch viel weitere Ereignisse aufzählen, aber ich sage nur mit Kreisky: 

lernen sie Geschichte.

Seit der Besiedelung durch Juden wurden Zehntausende vertrieben, enteignet, ermordet und ihrer Menschenwürde beraubt. Organisationen wie der Hamas, nicht dass ich ihn für gerecht halte, sind eine kaum verwunderbare Reaktion auf die Unterdrückung und Entmenschlichung der dortigen Bevölkerung. 

Netanjahu kam der Überfall sehr recht, denn nun hat er einen Grund soviel Menschen wie möglich zu vertreiben und zu töten und endlich Großisrael zu schaffen. Er ist an Gesprächen ebenso wenig interessiert wie am Überleben der Geiseln. Das kommt ihm alles nur recht und billig. Es wird, wenn nicht endlich gegen Israel geeignete Maßnahmen ergriffen werden, keine Zweistaatenlösung mehr geben können. Sein Sie blind und taub, oder ist der Einfluss der israelischen Kultusgemeinde (ein harmloses Wort für diese Organisation) immer noch so groß?

In jedem Fall:

Ich schäme mich für diese Regierung

Sir Jürgen

von und zu Hofmann-Köllner

nach seinem ersten Besuch beim Hundefriseur, im 10. Lebensjahr zum ersten Mal. Er scheint zufrieden und glücklich damit zu sein, und ist nun sehr gepflegt und noch streichelweicher als vorher. Die Behandlung dürfte er genossen zu haben, denn der Friseur ist ein sehr netter Typ, der weiß wie man mit Hunden umgeht.

Er bezeichnete ihn als sehr intelligent und gut gepflegt, aber das wussten wir schon.