Thailand

Ein Land in das ich immer fahren werde.

Seit ich vor vielen Jahren das erste Mal dort war habe ich es liebgewonnen und bin, wenn möglich, immer im europäischen Winter dort. Bangkok ist eine zweite Heimatstadt von mir geworden von der aus ich viele einzelne Reisen im Lande selbst und in die umliegenden Länder unternommen habe. Die Lebensweise ist für mich echt erholsam und natürlich das Wetter auch. Inzwischen war ich schon in fast allen Landesteilen, wobei ich besonders den Norden schätze. Kulturell bietet das Land sehr viel und die Küche ist zwar nicht jedermanns Geschmack, aber für mich echt gut. Auch habe ich dort schon viele schöne Golfrunden erlebt und inzwischen Freunde gewonnen. Schade das die Regenzeit, für uns Europäer eher schwer zu ertragen, einen dauernden Aufenthalt nicht möglich macht.

Turkmenistan

Der Straßengrenzübertritt Usbekistan/Turkmenistan ist eine Sache für sich. Man muss es erlebt haben sonst glaubt man das nicht.

Mühsam und langatmig mit langen Gehstrecken die man mit seinem Gepäck ohne Mithilfe selber bewältigen muss. Das ist das Land mit den meisten Verboten wie zB.: kein Theater und keine Oper, Rauchen in der Öffentlichkeit verboten, keine freie Wahl der Studienfächer und das Buch „Ruhnama“, von Präsidenten selbst verfasst, als Pflichtlektüre für das Volk erlassen.

Am 6. Oktober 1948 wurde die damalige Stadt von einem Erdbeben fast zur Gänze zerstört mit über 100.000 Toten. Nach der Unabhängigkeit lies der erste Präsident die Stadt komplett neu aufbauen, ganz in weißen Marmor, Glas und abends in Neonlicht getaucht, mit Prachtalleen und Monumenten. Es gibt auf den Straßen so gut wie keine Menschen aber nur weiße Autos. Alles irgendwie seelenlos. Kaum Tourismus trotz prächtiger 5 Sterne Hotels. Ich war für 2 Tage in einem Haus mit 299 Zimmern einer von insgesamt 6 Gästen. Das Land hat die größten Gasvorkommen überhaupt und daher keinen Mangel an Geld. Ich habe Konye-Urgench besichtigt und bin von Dashoguz nach Aschgabat geflogen um dann dort meine Seidenstraßenreise zu beenden und wieder nach Hause zu fliegen. Es war alles in allem eine Reise wert und ein interessantes Erlebnis.

Liechtenstein

Das Fürstentum gehörte zum Heiligen Römischen Reich wurde 1806 selbstständig und ist mit der Schweiz zoll-und verwaltungstechnisch verbunden.

Eine Besonderheit ist das die Eisenbahn durch das Land zur ÖBB gehört. Das Palais Lichtenstein in Wien, im Besitz der Stiftung Fürst Lichtenstein, beherbergt die Privatsammlung des Fürsten und ist eine der größten und wertvollsten privaten Sammlungen weltweit. Das, vor einigen Jahren, von der Bürgerschaft gebaute Kunstmuseum in Vaduz fand nie den Gefallen des Fürsten, somit verblieb seine Sammlung, bis auf wenige Ausnahmen, in Wien.

Usbekistan

Das Land in dem meine Wünsche nach Kultur der Seidenstraße voll erfüllt wurden.

Das beginnt in Taschkent, das erste Erstaunen, aber wird dann von Samarkand schon weit übertroffen. Der Registan Platz vermittelt nicht nur Größe sondern ist einer prächtigsten Zentralasiens. Diese Stadt ist schon voll der diversen Bauwerke aber bei Weiterreise nach Buchara kommt das alles noch viel mehr und dichter als in Samarkand. Buchara besticht nicht nur durch seine Kulturbauten sondern auch durch die Nähe derer gemischt mit einem angenehmen urbanen Leben. Kaum glaubt man besser geht es nicht, aber das ändert sich wenn man in Chiva ankommt. Eine mittelalterliche Stadt mit einer restaurierten Stadtmauer die den Eindruck eines großflächigen Museums erweckt. Ich war beeindruckt von der Menge und Vielfalt der Bauten die sich dort befinden. Diese drei Städte sind sozusagen das kulturelle Herzstück der Seidenstraße und sind auch dementsprechend besucht. Das Land selbst leidet unter Wassermangel durch intensive Bewässerung von Baumwolle (wasserintensiv) und der Aralsee ist inzwischen so gut wie nicht mehr vorhanden. Langsam aber sicher besteht Einsicht und Gesinnungswandel.

Litauen

Das Ännchen von Tharau hat sein Denkmal in Klaipeda und einen Gedenkstein im Imsterburger Park.

Mit Vilnius der Hauptstadt, mit der Peter und Paul Kirche, der Annenkirche in Backsteingotik, der Universität, dem Judenviertel, dem Gediminas Tower, weiter zum Berg der Kreuze Siauliai und durch die baltische Seenplatte (Moränenseen der Eiszeit) zur Burg von Trakal. Kleipeda an der Ostsee mit dem Denkmal des Ännchen von Tharau. Die kurdische Nehrung mit den Nida Dunes und dem Haus von Thomas Mann.  Nördlich von Vilnius befindet sich der geographische Mittelpunkt Europas mit einem Denkmal.  Ein abwechslungsreiches Land mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Luxemburg

Als eines der Gründungsmitglieder der Montan Union spielt Luxemburg heute eine wesentliche Rolle in der EU.

Die damaligen Erzvorkommen und deren Verhüttung waren dafür ausschlaggebend. Man wollte damit die Vergemeinschaftung von Kohle und Stahl herbeiführen um diese Ressourcen nie wieder für Krieg in Europa benutzen zu können. Sitz des Europäischen Gerichtshofs und des Europäischen Rechnungshofs sind nur die wichtigsten Institutionen. Tagungsort des Rats der Europäischen Union und Sitz der Europäische Investitionsbank gehören auch dazu. Neben der Stadt Luxemburg selbst ist Esch-sur-Alzette bekannt durch den Niedergang der Hütten Industrie.

Vietnam

Die ehemalige Grenze am 17. Breitegrad ist auch heute noch bestimmend für das Verhalten der Bevölkerung. Die Vietnamesen sind so was Ähnliches wie die Deutschen von Ostasien. Der Norden immer noch so ein bisschen DDR und der Süden BRD.

Leider bedingt durch den lang anhaltenden Krieg auch nicht mehr sehr viel Sehenswertes. Das meiste davon im Norden der im Krieg nicht so zerstört worden ist wie der Süden. Wobei im Krieg Laos und Cambodia fast mehr gelitten haben als das Land selbst. Die Halongbucht haben wir mit einer Bootstour durchkreuzt. In Hanoi waren wir am Hoan-Kiem-See mit dem Schildkrötenturm ebenso wie im Wasserpuppentheater und bei der Zitadelle von Thang Long. Auch haben wir es uns angetan das Ho Chi Minh Mausoleum zu besichtigen. Schön in Zweierreihen schweigend in der Schlage am balsamierten Leichnam vorbei. Auf der Reise südwärts waren da noch Hue, die alte Kaiserstadt mit ihren Denkmälern, die Linh-Phuoc-Pagode in Da Lat, der Wolkenpass, meist in Wolken und Regen, die natürliche Wasserscheide. Weiter ging es nach Saigon, oder heute Ho-Chi-Minh-Stadt, sehr westlich und teilweise sehr modern. Sehr bedrückend und doch interessant die Cu Chi Tunnel mit denen der Vietcong nach Süden vorgedrungen ist. In der Nähe von Saigon gibt es dann noch den Holy See Tempel, als religiöse Stätte des Caodaismus. Eine Sekte aus dem Jahr 1926. Wir waren in dem Tempel Zeugen eines „Gottesdienstes“ und waren uns nicht sicher ob wir nicht bei einer Kostümveranstaltung sind. Sehr bunt und abwechslungsreich, aber den tieferen Sinn konnten wir nicht erfassen.

Malta

Karthager, Römer, Byzantiner und Araber benutzten diese Inselgruppe auf dem Weg nach Palästina bis sie unter die Herrschaft des souveränen Malteserordens kam.

Dementsprechend vielfältig sind die Sehenswürdigkeiten. Von dem Megalith Tempel über die Katakomben bis zu den Wehranlagen des Ordens. Bedingt durch die Vielzahl der Völker die diese Insel bewohnt und geformt haben gibt es eine große Anzahl von Sehenswürdigkeiten die eine Reise, wenn man daran interessiert ist, sehr abwechslungsreich gestalten. Nur ein paar Beispiele: St. John´s Co-Cathedral, Captain Morgan Cruises (bietet einen wunderbaren Blick auf Valletta vom Meer aus), Saluting Battery, St. Peter´s Pool, Mellieha Beach (für Baderatten), die überaus bunten Linienbusse, Luzzus bunt bemalte Fischerboote mit Augen am Bug. Kinnie Limonade (Bitterorangen, Kräuter und Wermut) sollte man sich nicht entgehen lassen.

Mazedonien

Galt unter Enver Hoxha als Zufluchtsland der Albaner.

Während meiner Berufszeit war ich öfters in Skopje zur Messe, da wir immer auch dort ausgestellt haben. Sehr viel mehr kenne ich von dem Land nicht, vor allem da das damals alles ein Land war und es keine Grenzen gab.

Monaco

Abgesehen von einigen Kurzbesuchen während diverser Reisen an die Cote d`Azur waren wir anlässlich des jährlich stattfindenden Festival International Cirque in Monaco und haben sehr schön im Metropole Palace gewohnt.

Das Festival selbst war so wunderbar wie ich mir das von den Fernsehaufzeichnungen erhofft hatte. Wir haben nicht nur die Stadt selbst besucht, sondern auch Ausflüge in die Umgebung gemacht. Dabei diverse Museen besucht und sind dabei bis Les Issambres gekommen wo ich viele Jahre vorher einen wunderbaren Urlaub verbracht habe. St. Paul de Vence, Fountation Maeght, die Glasbläserei in Biot, Valbonne mit seinen Seifen, Mougin, Frejus und eben Les Issambres kurz vor Sainte Maxime waren auf unserem Tourplan. Ein kurzer Einkaufsabstecher nach Ventimiglia beendete den Aufenthalt.