Die ersten Terroristen im Nahen Osten war der jüdische Irgun unter Menachim Begin, Anschlag auf das King David Hotel (22.Juli 1946) und auch Drahtzieher des Massakers von Deir Yasim (9.April 1948), nie verurteilt, Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger.
Die PLO- Gründung geht auf das Jahr 1964 zurück, als die palästinensische Bevölkerung bereits umgesiedelt, verdrängt und vertrieben war, sowie widerrechtliche Gebietsansprüche durchgesetzt wurden.
Die Hisbollah wurde 1982 gegründet und zwar als Widerstand gegen die israelische Invasion.
Ebenso die Hamas, im Jahre 1967, um die Führung der Palästinenser zu übernehmen, und wurde dafür 2004 von Isreal angegriffen, ohne dass ein vorheriger Angriff seitens der Hamas erfolgt wäre.
Fakten einfach nur Fakten, ich bin der Verharmlosung und Unterstützung Teile der Israels leid.
Was ist der Unterschied zwischen Vertreibung der Juden und dem was da seit Jahrzehnten mit Billigung der meisten Staaten mit den Palästinensern passiert?
Die jüdische Bevölkerung verteilt sich wie folgt auf die Kontinente (Stand 2018):
Kontinent
Juden (Schätzung)
Bevölkerungsanteil in Prozent
Amerika
6.469.800
0,64
Asien
6.593.000
0,15
Europa
1.359.100
0,17
Ozeanien
121.000
0,3
Afrika
73.600
0,006
Welt
14.606.700
0,19
Schon beachtenswert wie ein so kleiner Teil, und davon nur ein Bruchteil aller, die Welt in Atem halten kann.
Aber nun geht es mir einfach zu weit. Viele Menschen haben in der Vergangenheit zu ihrem Vorteil Ureinwohner vertrieben. Das gilt nicht nur für Europäer, sondern im speziellen für Amerikaner, Australier sowie Neuseeländer. In Neuseeland hat man inzwischen einen gangbaren Kompromiss gefunden, in den anderen Länder nicht. Allerdings haben keine dieser Eroberer sich je auf den lieben Gott berufen. Die jüdische Gruppe jedoch schon. Ich kann mir das nicht vorstellen, dass der liebe Gott solche Entscheidungen trifft und dies auch noch an eine Minderheit laut verkündet. Aber es ihnen nichts zu dumm um ihr Machtbestreben zu rechtfertigen.
Wieviele Götter haben wir denn, Allah, Jehova, Gott Vater mit Mischpoche, das muss ja ein ordentliches Durcheinander sein bei den jeweiligen Berufungen der einzelnen Religionen darauf.
Die Palästinenser werden seit der Gründung des Staates Israel nur gedemütigt, unterdrückt und ihrer Rechte beraubt. Jeder Versuch eine einvernehmliche Lösung zu finden wurde von den Israelis bis her mit Erfolg verhindert. Nicht dass ich den Überfall auf Israel als legitim empfinde, aber irgendwie verständlich ist er schon. Jeder Wurm krümmt sich, wenn er getreten wird. Alles was seither passiert widerspricht den menschlichen Konventionen, und die letzten Maßnahmen sind eindeutig Völkermord und haben mit Krieg nichts zu tun.
Die Absicht ist sichtbar, auch wenn sie bestritten wird, die Gründung von Großisrael und Vertreibung der Palästinenser. Aus den USA, wo die meisten Juden leben, kommt statt Maßnahmen zur Befriedung nur gnadenlose Unterstützung Israels. Ohne die USA gäbe es den Staat Israel gar nicht mehr.
Und dann wundert man sich das der Antisemitismus (übrigens eine falsche Bezeichnung) zunimmt. Mit dieser Art des Umgangs wird nicht nur dort, sondern weltweit die Stimmung angeheizt und alle haben davon nur unnütze Probleme.
Ich war anlässlich eines Jordanienbesuches vor Jahren für einen Tag in Israel, und davon habe ich heute noch die Schnauze voll.
Die Drangsalierung meiner Person, meines jordanischen Führers und der Bevölkerung im Westjordanland war ganz offen und stark zu spüren. Ich werde nie wieder einen Fuß in dieses Land setzten.
Das bitte ist kein Antisemitismus von mir, denn im Laufe meines Lebens habe ich viele Juden kennen gelernt, die sich absolut normal verhalten haben, und denen ich vollen Respekt gezollt habe. Gerade die Israelis, die ja das dritte Reich erlebt oder überlebt haben, sollten doch wissen wie es ist als Untermensch behandelt zu werden.
Gibt es denn Niemanden der diesem Irrsinn ein Ende setzt. aber unter Netanjahu scheint das nicht möglich.
P.S.: Jetzt wird die Tötung von unschuldigen Zivilisten, vor allem von Frauen und Kindern durch die Israelis immer heftiger. Und die EU zeigt sich „beunruhigt“.
Das Vienna Intercontinental Hotel wurde am 06.März 1964 feierlich eröffnet.
Einige Monate danach habe ich dort als Debitorenbuchhalter angefangen. Ein sehr interessanter Job da keine Doppik Buchhaltung, sondern eine Ark Kalkulation, die erst von dem Finanzministerium am Jahresende 64 geprüft und genehmigt werden musste. Eine intensive Aufgabe, die auch gelang. Ich habe dann Ende 65 das Haus wieder verlassen, da auf Dauer keine Veränderung der Position zu sehen war.
Jahre später, als ich ein Firmenauto bekam, hatten wir dort Dauerparkplätze in der Tiefgarage. Sodass ich jeden Tag wieder ins Haus kam, allerdings nur um mit dem Auto nach Hause zu fahren. Das war dann Ende 1999 auch vorbei und ich war seither nicht mehr dort.
Dieser Tage hatte ich ein Treffen mit einem Bekannten in der Lobby auf ein Gespräch und einen Kaffee. Ich war über den Zustand der Garage und der Lobby etwas erstaunt, und habe mir sagen lassen, dass auch die Zimmer in keinem guten Zustand sind. Das Haus ist nun 60 Jahre alt und daher abgewohnt. Es sollte schon längst abgerissen werden, aber über den Neubau kann man sich zwischen UNESCO und der Stadt Wien nicht einigen.
Für mich kam eine Art Nostalgiegefühl auf und es fielen mir viele Ereignisse der damaligen Zeit ein. Es braucht manchmal nur einen kleinen Anstoß um in alten Erinnerungen zu schwelgen.
Seit 2003, meinem ersten Krebs, probiert mein Körper alles Mögliche aus, was er mir antun kann. Und das war nicht gerade wenig. Ich bin daher sehr oft bei den diversesten Ärzten verschiedenster Spezialgebiete, oft in Laboratorien und anderen Untersuchungsanstalten, sowie auch in einigen Krankenhäusern gewesen. Es kann nicht mehr lange dauern und ich habe sie alle durch. Im Moment macht mir meine Wirbelsäule, trotz bereits zweier Operationen, wieder Schwierigkeiten und zu allem Überfluss habe ich mir ja 4 Zehen gebrochen gehabt.
Heute war also wieder einmal ein MR der LWS fällig, und nun wird sich zeigen was zu tun ist um die Schmerzen und die Gehbehinderung zu lindern, oder besser komplett zu beseitigen.
Ich kann daher aus langjähriger Erfahrung behaupten, dass das österreichische Gesundheitssystem einfach wunderbar klappt. Es ist gut organisiert und treffsicher. Kann sein, so wollen es manche Parteien oder die Ärztekammer, man kann da noch einiges verbessern, aber ich bin mehr als zufrieden mit den Behandlungen die ich in all den Jahren gehabt habe. Meine Erfahrungen vom englischen und nepalesischen System waren entschieden negativer, um nicht zu sagen katastrophal. Weitere Erkrankungen außerhalb Österreich hatte ich Gott sei Dank nie, und möchte sie auch nicht haben.
Bleibt zu hoffen, dass nunmehr mein Körper ein Einsehen hat und mich in Ruhe weiter alt sein lässt. hoffen wird man ja noch dürfen. Haltet mir die Daumen, danke.
Dieser Tage, auf der Fahrt zu einem Sommerfest, sah ich den Spruch als Graffiti auf einer Hauswand. Ich fand ihn so ziemlich das Beste was mir in letzter Zeit untergekommen ist. Kurz aber aussagekräftig. Viel besser kann man es wohl kaum ausdrücken.
Leider sind die Zeiten aber so dass der Spruch kaum „Gehör“ findet. Ich bin in einer begnadeten Zeit geboren worden. Nicht die beiden letzten Kriegsjahre, an die kann ich mich nicht erinnern, aber die Zeit danach und bis jetzt. Für meine Eltern unmittelbar danach sicherlich nicht einfach, für mich eine wunderbare Zeit. Man hielt zusammen, der Wiederaufbau war wichtiger als alles andere. Mit den Jahren wurde alles besser und man hatte Muße sich an diese Verbesserungen zu gewöhnen. Nie wieder Hass, Verfolgung und Krieg war das oberste Gebot.
Für unsere Gegend gilt das fast noch uneingeschränkt, wenn auch der gegenseitige Respekt wieder zu wünschen übrig läßt, aber wenigstens kein Krieg.
Leider gilt das aber nicht für die gesamte Welt, wieder fangen sogenannte Führer an Elend über ihre und andere Völker zu bringen. Sind die Millionen Toten des letzten Krieges noch nicht genug? Ist das Machtstreben so wichtig, dass man darüber die Menschlichkeit vergisst?
Ich bin in meinem Leben in vielen Ländern gewesen. Dort habe ich Land, Leute und Kultur kennen gelernt. Diese Vielfalt, die auf dieser Erde besteht, ist kein Hindernis, sondern genau das macht den Reiz zu leben doch erst aus. Bei uns, ebenso wie in diesen Ländern, gibt es Menschen mit denen man nicht unbedingt was zu tun haben möchte, aber die Majorität möchte in Frieden und Freiheit leben wollen. Manche dieser Menschen haben mich eine Zeit lang auf meinem Leben begleitet und das war inspirierend und hat in mir die Toleranz hervorgebracht, die notwendig ist um Anderes und Andere zu respektieren.
Ich kann nur hoffen das in den mir verbleiben Jahren, zumindest für unsere Gegend, der Frieden erhalten bleibt, denn ich möchte so zufrieden wie ich bisher gelebt habe auch an das Ende des Regenbogens kommen.
Für die derzeitigen und kommenden Generationen bleibt mir nur die Daumen zu halten.
Ich musste 81 Jahre alt werden um mir endlich was zu brechen.
Unvorsichtig aus der Saune, ausrutschen und mit dem rechten Fuß an der Kastenwand „bremsen“. Noch blöder geht nicht mehr. Resultat: 4 gebrochene Zehen. Nichts Lebensgefährliches aber mit einer Art leichtem Dauerschmerz verbunden.
Das Spital war mit der ersten Untersuchung 1 1/2 Woche danach, sowie auch am 31.7.24 mit der Position der Zehen und der Heilung zufrieden, daher ich auch.
Nun werde ich das meinen Aufzeichnungen hinzufügen und mal abwarten was meinem Körper noch Neues einfällt. Ich hoffe nichts mehr, es genügt bereits.
2500m2
gute Vegetation
bequeme Behausung
ein kleiner See
Die mehr als 4 Jahrzehnte die ich hier nun lebe waren sehr abwechslungsreich. Aber in letzter Zeit wird es immer einsamer hier.
Das hat mehrere Gründe: zum Einem sind mehrere der Personen die hier mit mir gehaust haben, bereits verstorben oder ausgezogen, zum Anderen haben von den Jungen viele nun ihre eigene Welt und sind damit beschäftigt. Das ist nur zu verständlich.
Von Zeit zu Zeit sehe ich mit meiner „Bordkamera“ Teile der Welt an mir „vorbeischwimmen“, hie und besuchen mich „Versorgungsschiffe“ und in Notfällen kommen diverse Nothelfer. Mein Kapitän ist viel in der Welt draußen beschäftigt, kommt aber regelmäßig zurück auf die Insel. Das alles wäre soweit ok, aber ich bin sehr beunruhigt über die Welt da draußen. Viele der Länder die ich, Gott sein Dank, schon vor Jahren besucht habe, versinken entweder in den Naturgewalten oder im politischen Chaos und sogar im Krieg. Das erinnert sehr stark an die Zeiten zwischen den Weltkriegen und die damalige Entwicklung die zum 2.Weltkrieg geführt hat. Einerseits Tanz auf dem Vulkan, andererseits immer mehr Hader unter den einzelnen Menschen und Völkern. Es gibt kaum mehr einen Kontinent oder Völker die in Frieden und gegenseitigem Respekt mitsammen leben.
Ich kann nur hoffen die noch verbleibende Zeit meines Daseins in Frieden zu erleben. Für die Zukunft wünsche ich mir, wahrscheinlich vergebens, Einsicht, Rücksicht und Respekt untereinander.