war gestern unter Begleitung seines Hofmarschalls bei seinem Veterinär. Sein Besuch galt der Immunisierung eventuell lästiger Untertanen. Sein Leibarzt war von ihm begeistert, er sei für sein Alter sehr agil und intelligent und hat durch seine Dienerschaft beste Betreuung.
Sein Gewicht von 28 kg ist absolut ideal und sein Fell einfach sehr gut gepflegt.
Der Arzt sprach dem Hofmarschall sein Kompliment aus über die absolut gute Pflege die er der Majestät angedeihen lasse.
HRH Jürgen ging stolz und hoch erhobenen Hauptes von hinnen nach dannen.
Meine Veröffentlichungen im Blog sind keine Weltsensation, ja noch nicht mal inhaltsschwer, sondern der Ausdruck meiner jeweiligen Empfindungen. Sie sind daher nicht besonders wertvoll, aber ein Bild meiner Person, im betreffenden Zustand.
Es mag sein das der eine oder andere den unwiderstehlichen Drang empfindet was dazu zu schreiben. Das würde mich sehr freuen, egal ob kritisch oder positiv, ich vertrage Kritik und freue mich über Anteilnahme.
Bei der unmittelbaren Übermittlung gibt es keine Möglichkeit zu antworten, aber im Blog gibt es das Gästebuch das dafür geschaffen wurde. Wer dazu Lust hat sollte es bitte benutzen, dafür schon jetzt herzlichen Dank.
Ruß und Schweiß waren nach einer Dampflokfahrt, kein Superbild aber mir gefällt es
Sole, quasi nessun vento, bello e caldo. Ho cucinato il risotto allo zafferano e Paul ha fritto dei meravigliosi gamberetti per accompagnarlo. Aggiungete un buon bicchiere di vino bianco per insaporire il tutto. Poi un espresso all’Italia con un whisky Jameson e una sigaretta.
Cuore, cosa desideri di più?
È stata una bellissima domenica
quasi come se fossimo in Italia
Übersetzung falls notwendig:
Es war ein schöner Sonntag
fast als wären wir in Italien
Sonnenschein, kaum Wind, schön warm. Ich habe Risotto mit Safran gekocht und Paul hat dazu wunderbare Garnelen gebraten. Dazu ein gutes Glas Weißwein damit es auch gut schmeckt. Danach einen Espresso alla Italien mit einem Jameson Whiskey und eine Zigarette.
Nach dem Aufstehen war die Welt noch in Ordnung, der Vormittag verlief ohne besondere Vorkommnisse, ganz im Gegenteil sehr harmonisch. Das Wetter war ok und wir zwei komplett entspannt, und bereit den Feiertag zu genießen.
Dann haben wir uns das Problem des Abflusses im 1.Stock Apartment näher angesehen und geglaubt das sei einfach zu lösen. Dem war aber leider so nicht, offenbar war das aussenliegende Abflussrohr verstopft. Daraufhin haben wir uns alle weiteren Abflussrohre rund uns Haus angesehen, und damit gings dann los. Die sind alle verstopft und zwar so, dass es fast an Beton erinnert. Also muss eine Lösung her.
Ausserdem zieht heute noch ein Gast ein, daher muss zumindest dieser Abfluss funktionieren.
Installationsdienst für Gebrechen, auch an den Feiertagen, anrufen, die kommen zu dritt um 15 Uhr und beheben den Schaden soweit, dass das Wasser wieder abfließen kann, aber nur bis zum Grundstückboden, denn auch dort sind die Rohre verstopft. Und das gilt auch für alle anderen rund ums Haus. Um die hohen Kosten der Feiertagsarbeit zu vermeiden, geht es nun am Montag weiter, drei Mann geschätzt 4 Stunden bis alles wieder in Ordnung ist. Wird trotzdem ein teurer Spaß werden. Aber was sein muss das muss eben sein. So ein Haus ist eine Sparkasse.
Nun endlich habe ich die neue Brille, kurz vor dem Geburtstag, bekommen und sehe wieder alles scharf. Heißt aber nicht, dass ich den Durchblick habe, den gibt’s mit Brille nicht. Dafür war das Wochenende in Mörbisch wirklich super. Einfach nur entspannen bei den Fischl`s, das geht dort sehr gut. Gutes Essen und Trinken in den diversen Lokalen, danach immer ausruhen, mit Martina tratschen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
Am Montag bekam ich dann eine „Geburtstagstorte“ und einen Fünfgesang, hat mich echt gefreut. Und das Geschenk, die geflochtenen Schuhe, so wie die die ich aus Bangkok habe, hat mich überrascht und erfreut, gleich angezogen und durch die Gegend stolziert.
Zur Zeit bin ich in einer absoluten Hochstimmung, hoffe das sie anhält, und mein Körper mal zur Abwechslung keine neuen „Überraschungen“ für mich erdenkt.
Das neunte Lebensjahrzehnt hat begonnen, möge es mir gnädig sein
Zuerst hatten wir Gäste zu einem Brunch von 10:00 bis 14:00 in angenehmer Atmosphäre mit kleinen Schweinereien, und nun lag ich fast nackt im Liegestuhl im Garten und habe die Natur genossen. Die Blätter unserer Bäume spielten leise im sanften Nordost Wind, die Fahne wehte vor sich hin. Vögel flogen von Baum zu Baum und zwitscherten ihre Lieder. Hoch oben am Himmel drehte ein Raubvogel seine Kreise ohne Flügelschlag, nur getragen vom lauen Lüftchen. Sonne pur, nur ein paar harmlose kleine Wolken die friedlich am Himmel zogen, einfach ein Genuss. Der Wasserfall am Teich plättscherte und ich freue mich des Lebens. Jürgen lief durchs Gras, knabberte an einem Ast, Paul sprang in den Teich, bevor er jetzt das Haus verlassen hat. Kein Straßenlärm, nur hie und da fährt, auch sehr leise eine S-Bahn vorbei, ansonsten einfach nur stimmungsvoll.
Ein wunderbarer Sonntag, so wie es liebe. Nun wieder im Haus werde ich mir mein Steak vorbereiten, das ich dann mit Genuss verspeisen werde. Wenn Paul zurück ist schlafen wir vor dem Fernseher wieder ein, bevor wir doch ins Bett gehen. Damit hat dieser schöne Tag ein erfreuliches Ende und wir träumen hoffentlich was Schönes. Ich hoffe Euch allen ging es auch so. In jedem Fall Grüße von uns und ein Wau von Jürgen
Gestern, auf Radio Wien, der den Oldies verpflichtet, kam Ginny come lately, ein Song den ich schon lange nicht mehr gehört habe, und der mich an das Jahr 1974 erinnert hat. Witzig dabei war, dass ich den Text auswendig wusste, ohne dass ich mich darum je bemüht hätte. Es muss also einen tiefen Eindruck hinterlassen haben.
Ich war Anfang Jänner 1974 auf der alten MS Europa. Das war damals die Luxusklasse auf dem Meer. Nur 360 Passagiere bei 320 Mann Besatzung.
So hatte jede Kabine einen Butler, der rund um die Uhr, mit allem beschäftigt werden konnte, was einem so einfiel. Der Tag startete mit Frühstück, um 10 Uhr gab es Teetime mit English Cracker, dann Lunch, um 17Uhr dann wieder Teetime mit kleinen Schweinereien, später gings zum Dinner, und damit nicht genug gab es noch Mitternachts Drinks and Music.
An Bord waren ausgewählte Passagiere der Wirtschaft, und man bekam Einladungen zum Frühstück oder zum Dinner von einigen dieser Personen, doch davon später. Ebenso an Bord gab es die Cruisedirektorin, Renate, die ein Auge auf mich geworfen hatte, und ich auch auf sie, denn sie war rothaarig. Ich liebe rothaarige Menschen, ihre Alabasterhaut und die Sommersprossen. Auch ihre gesamte Erscheinung lies nichts zu wünschen übrig. So waren wir zwei uns schnell einig gemeinsam die Reise zu verschönern. Ich war dann meist mehr in ihrer Kabine, denn in meiner. Es begann eine echt wunderbare Zeit, die wir auch auf den Landausflügen teilten. Henry und May, ein Hamburger Ehepaar, dass ich schon kannte, und wir zwei haben uns von den anderen abgesondert, und zu viert eigene Ausflüge unternommen. Auf dem Zusammenschnitt MS Europa ist sie kurz zu sehen.
Um Mitternacht, beim Tanz haben wir zu Ginny come lately eng umschlungen geschwoft. Eines Tages ist es passiert, dass ich überhaupt nicht mehr in meine Kabine gekommen bin, war aber zum Frühstück eingeladen, und musste, nolens wolens, dort im Smoking erscheinen, das hat doch etwas Verwunderung ausgelöst.
Als Kind und Jugendlicher war es absolut ein Muss geklauten Flieder zu schenken, das machte den Tag erst interessant. Es begann unter uns Buben eine wilde Hetzjagd diesen zu finden, und zwar auch noch in erreichbarer Höhe, denn viel Zeit durfte man dazu nicht verwenden um nicht erwischt zu werden.
Ich kann mich nicht mehr erinnern ob ich das Frühstück vorbereitet habe oder nicht. Mein Vater hatte damit absolut nichts zu tun. Die heutige Regel die Mütter zwangsweise, ob sie wollten oder nicht, in ein Restaurant zu schleppen und dort abzufüttern, gab es damals nicht. Restaurantbesuche waren rar und viel zu teuer. Daher weiß ich nicht, oder besser doch, wer das Mittagessen zubereitet hat.
Arme Mutter, an ihren Ehrentag auch noch kochen zu müssen. Ich habe meist irgendwelche Zeichnungen fabriziert, mehr schlecht als recht, und mich bemüht an diesem Tag besonders brav und nett zu sein. Ob mir das gelungen ist oder nicht weiß ich heute nicht mehr. In späteren Jahren haben wir den Tag nicht mehr gefeiert, sondern in der Früh Glück gewünscht und das wars. Denn alle Lokale waren rammelvoll, die Bedienung überfordert, und das Essen nicht immer gut. Meine Mutter wars damit zufrieden.
Der Medizinmann, der eine Frau war, nix Gender, hat mir heute bestätigt, dass ich, trotz meines Alters sehr gute Augen habe und besser als der Durchschnitt sehen kann. Das gelte sowohl für die Nähe als auch für die Ferne. Die beiden Kunstlinsen sind gut verheilt und von meinen Augen angenommen worden. Auch die Hornhautverkrümmung links ist durch die Speziallinse weg, sehr erfreulich. Es ist ein absoluter Genuss, wenn man zur Abwechslung mal bei einem Arzt was Positives erfährt. Ich bin sehr erfreut und beruhigt von hinnen nach dannen. Auch die Netzhäute beider Augen, trotz Diabetes 2 sind nicht betroffen.
Nun geht’s zum Optiker eine geile neu Brille zu finden, die mich sozusagen optisch aufmöbelt und dann mir wieder volle Sichtkraft erlaubt. Eigentlich brauche ich für die Ferne keine Brille, aber ich werde mir trotz eine Gleitsichtbrille machen lassen, denn seit meinem 15.Lebensjahr ist mein Gesicht daran gewohnt.
Das kommt davon, wenn man seine Nase überall hineinsteckt
und dafür bin ich bekannt
Als Erbanlage meines Vaters habe ich die Neigung zu weißem Hautkrebs. Daher habe ich schon mehrere davon gehabt. Und das war hauptsächlich auf der Nase. Denn die ist ja vorwitzig. Es gab schon 2 Operationen. eine beim linken Nasenflügel mit einem Hauttransplantat von der, ehscho wissen, Lendenseite. Dann rechts einfach die Haut hochgezogen.
Nun habe ich eine Probe links genommen bekommen, und zu allem Überfluss auch noch drei weitere, um sicher zu gehen das alles in Ordnung ist. Ergebnis kommt in 2 Wochen, mal sehen was das wird. Viel wegschneiden kann man nicht mehr, sonst habe ich einen Stumpf statt einer Nase. Tatsächlich versucht mein Körper festzustellen was ich alles aushalte.
Bin neugierig was als Nächstes kommt, lass mich überraschen. Bin ja an Besuche in der Klinik und bei Ärzten gewohnt. Was uns nicht umbringt macht uns härter, und davon kommt nur die Hälfte durch.